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IM Kunststoff & Kautschuk HQ Organisation MEP IHK-Auswahl 

Wichtiger Hinweis:

  • Die Lösungsvorschläge dienen ausschließlich als Orientierung und Lernhilfe.

  • Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität.

  • Nutzerinnen und Nutzer müssen alle Angaben, Wege und Ergebnisse selbst prüfen.

  • In mündlichen Ergänzungsprüfungen können Prüferinnen und Prüfer abweichende Lösungswege oder Schwerpunkte erwarten.

  • Keine Haftung für Fehler, Unstimmigkeiten oder daraus entstehende Nachteile.

MEP Kunststoff und Kautschuk Organisation – kurz zusammengefasst:

Es gibt leider bislang nur wenige Berichte zu Kunststoff und Kautschuk.

​​

Wenn ihr eure eigenen Erfahrungen teilen möchtet, schreibt mir einfach über den Reiter „Kontakt“. Eure Berichte nehme ich gerne auf und ergänze sie wie gewohnt durch passende Lösungsvorschläge.

 

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die MEP!

-B.L.H.🍀🍀🤙

Wie viele Punkte brauche ich in der MEP?

Die Berechnung ist recht simpel. Schaut nach, wie viele Punkte euch in der schriftlichen Prüfung bis zu 50 % fehlen. Dieser Wert wird mit 2 multipliziert und anschließend werden 50 % addiert.

 

Beispiel 1:
Schriftlich: 44 Punkte
50 − 44 = 6 Punkte
6 × 2 + 50 = 62 Punkte
→ Man muss also in der mündlichen Ergänzungsprüfung mindestens 62 Punkte erreichen.

 

Beispiel 2:
Schriftlich: 30 Punkte
50 − 30 = 20 Punkte
20 × 2 + 50 = 90 Punkte
→ Man muss also in der mündlichen Ergänzungsprüfung mindestens 90 Punkte erreichen.

IHK Würzburg MEP HQ Kunststoff Orga

IHK Würzburg-Schweinfurt 02.2025

Folgende Themen wurden abgefragt:
-Gemeinkosten und Einzelkosten erklären
-Breake-Even erklären
-Welche Lohnarten es gibt und welche Voraussetzungen für Akkordlohn erfüllt sein müssen
-KVP mit PDCA erläutern
-Was macht die BG und ab wann ein Arbeitsunfall meldepflichtig ist.
-Was nach einem Arbeitsunfall noch zu tun ist.
-Wegeunfall ja/nein mit Beispiel
-Warum werden Maschinen abgeschrieben und die Formel für den lineare Abschreibungsbetrag
Da waren noch zwei Fragen, daran kann ich mich nicht mehr ganz erinnern. Die Prüfer waren sehr freundlich und wohlwollend.

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Erklären Sie den Unterschied zwischen Einzelkosten und Gemeinkosten.

- Zeichen / Erklären Sie den Break-Even-Point und seine Bedeutung.

- Welche Lohnarten gibt es und welche Voraussetzungen müssen für Akkordlohn erfüllt sein?

- Erklären Sie KVP und den PDCA-Zyklus.

- Was macht die Berufsgenossenschaft (BG) und ab wann ist ein Arbeitsunfall meldepflichtig?

- Welche Schritte sind nach einem Arbeitsunfall durchzuführen?

- Was ist ein Wegeunfall? Nennen Sie ein Beispiel.

- Warum werden Maschinen abgeschrieben und wie berechnet man die lineare Abschreibung?

Lösungsvorschlag von BLH:

Erklären Sie den Unterschied zwischen Einzelkosten und Gemeinkosten.

Antwort:

Einzelkosten können einem Produkt direkt und eindeutig zugeordnet werden, z. B. Materialeinzelkosten oder Fertigungslöhne.

 

Gemeinkosten sind Kosten, die nur indirekt über Schlüssel verteilt werden können, z. B. Energie, Instandhaltung oder Verwaltungskosten.

 

Kurz:
Einzelkosten → direkt zurechenbar
Gemeinkosten → werden über Zuschlagssätze verteilt

Zeichen / Erklären Sie den Break-Even-Point und seine Bedeutung.

Antwort:

Der Break-Even-Punkt ist die Menge oder der Umsatz, bei dem Gewinn = 0 ist.
Dort decken die Erlöse genau die Fixkosten und variablen Kosten.

 

Eine typische BEP-Grafik:

  • X-Achse: Absatzmenge

  • Y-Achse: Kosten & Erlöse

  • Fixkosten: waagerechte Linie

  • Gesamtkosten: steigende Linie (Fixkosten + variable Kosten)

  • Erlöslinie: steiler steigende Linie

  • Schnittpunkt Erlös/Gesamtkosten = Break-Even-Point

 

Links vom BEP: Verlustzone
Rechts vom BEP: Gewinnzone

Bedeutung:
Das Unternehmen weiß, ab welchem Absatz Gewinn entsteht und kann Entscheidungen über Preise, Produktionsmengen oder Kostensenkungen treffen.

Welche Lohnarten gibt es und welche Voraussetzungen müssen für Akkordlohn erfüllt sein?

Antwort:

Lohnarten:

  • Zeitlohn

  • Akkordlohn (Geldakkord, Zeitakkord)

  • Prämienlohn

  • Gruppenakkord

  • Provisionslohn

 

Voraussetzungen für Akkordlohn:

  • Messbare, wiederholbare Arbeitsleistung

  • Klare Vorgabezeiten

  • Beeinflussbarkeit der Leistung durch den Mitarbeiter

  • Keine sicherheitskritischen Tätigkeiten

  • Geeignete Arbeitsbedingungen

 

Akkordlohn soll Leistungsanreize geben, darf aber nicht zu unsicheren Arbeitsweisen führen.

Erklären Sie KVP und den PDCA-Zyklus.

Antwort:

KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) ist ein dauerhaftes, strukturiertes Verfahren, um Prozesse durch kleine Schritte stetig zu verbessern.

 

Der PDCA-Zyklus besteht aus:

  • P – Plan: Problem analysieren, Maßnahmen planen

  • D – Do: Maßnahmen umsetzen

  • C – Check: Ergebnisse überprüfen

  • A – Act: Standard ableiten und dauerhaft einführen

 

KVP ist ein wesentlicher Bestandteil von Lean Management und Qualitätsmanagement.

Was macht die Berufsgenossenschaft (BG) und ab wann ist ein Arbeitsunfall meldepflichtig?

Antwort:

Die BG ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.

 

Ihre Aufgaben:

  • Prävention, Schulungen, Vorschriften

  • Erste-Hilfe-Organisation

  • Prüfung von Unfällen

  • Rehabilitation und Kostenübernahme

 

Meldepflicht:
Ein Unfall ist meldepflichtig, wenn der Mitarbeiter mehr als 3 Kalendertage arbeitsunfähig ist.

Welche Schritte sind nach einem Arbeitsunfall durchzuführen?

Antwort:

  1. Erste Hilfe leisten

  2. Unfallstelle sichern

  3. Dokumentation (Unfallanzeige, Verbandbuch)

  4. Meldung an BG (wenn > 3 Tage Ausfall)

  5. Unfallanalyse durchführen

  6. Maßnahmen festlegen, um Wiederholung zu vermeiden

  7. Unterweisung des Teams, falls erforderlich

 

Ziel: Ursachen beseitigen, Sicherheit verbessern.

Was ist ein Wegeunfall? Nennen Sie ein Beispiel.

Antwort:

Ein Wegeunfall ist ein Unfall auf dem direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz.

Beispiel Wegeunfall:
Ein Mitarbeiter stürzt auf dem direkten Weg zur Arbeit auf glatter Straße.

 

Kein Wegeunfall:
Privater Abstecher zum Einkaufen → Versicherungsschutz unterbrochen.

Warum werden Maschinen abgeschrieben und wie berechnet man die lineare Abschreibung?

Antwort:

Maschinen werden abgeschrieben, um:

  • Wertverzehr abzubilden

  • Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer zu verteilen

  • richtige Kostenrechnung zu ermöglichen

Lineare Abschreibung:

lineare Abschreibung = (Widerbeschaffungswert - Restwert) / Nutzungsdauer

IHK Test MEP HQ Kunststoff Orga

Test Bereich

asdasd

Lösungsvorschlag von BLH:
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