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IM Elektro HQ T1 MEP IHK-Auswahl 

Wichtiger Hinweis:

  • Die Lösungsvorschläge dienen ausschließlich als Orientierung und Lernhilfe.

  • Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität.

  • Nutzerinnen und Nutzer müssen alle Angaben, Wege und Ergebnisse selbst prüfen.

  • In mündlichen Ergänzungsprüfungen können Prüferinnen und Prüfer abweichende Lösungswege oder Schwerpunkte erwarten.

  • Keine Haftung für Fehler, Unstimmigkeiten oder daraus entstehende Nachteile.

MEP Elektrotechnik T1 – kurz zusammengefasst:
Jede IHK fragt im BWH-Teil etwas anders, aber fast überall kommen folgende Themenbereiche vor:

  • Grundlagen der Elektrotechnik

  • Schutzmaßnahmen & Sicherheitsregeln

  • Netzsysteme & Installationsgrundlagen

  • Transformatoren & elektrische Maschinen

  • Messtechnik & Normen

  • Steuerungs- & Automatisierungstechnik

  • Leistungselektronik & Antriebstechnik

 

Hinweis: Obwohl der Prüfungsteil „Elektrotechnik T1“ heißt, stellen manche IHKs zusätzlich Fragen aus den Bereichen Organisation oder Personal und Führung.
Der Grund dafür ist, dass diese Themen laut Rahmenlehrplan Bestandteil der technischen Prüfung sind und deshalb ebenfalls abgefragt werden können.

Wenn ihr eure eigenen Erfahrungen teilen möchtet, schreibt mir einfach über den Reiter „Kontakt“. Eure Berichte nehme ich gerne auf und ergänze sie wie gewohnt durch passende Lösungsvorschläge.

 

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die MEP!

-B.L.H.🍀🍀🤙

Wie viele Punkte brauche ich in der MEP?

Die Berechnung ist recht simpel. Schaut nach, wie viele Punkte euch in der schriftlichen Prüfung bis zu 50 % fehlen. Dieser Wert wird mit 2 multipliziert und anschließend werden 50 % addiert.

 

Beispiel 1:
Schriftlich: 44 Punkte
50 − 44 = 6 Punkte
6 × 2 + 50 = 62 Punkte
→ Man muss also in der mündlichen Ergänzungsprüfung mindestens 62 Punkte erreichen.

 

Beispiel 2:
Schriftlich: 30 Punkte
50 − 30 = 20 Punkte
20 × 2 + 50 = 90 Punkte
→ Man muss also in der mündlichen Ergänzungsprüfung mindestens 90 Punkte erreichen.

IHK Braunschweig MEP HQ Elektro T1

IHK Braunschweig 02.2024

Elektro T1


Gefragt wurden Sachen wie:
Was ist das top Prinzip?
Zu was wurde die Kennzeichnung RS geändert?
Was ist bei einer Gefahrenunterweisung zu beachten?
Nenne 5 Schritte wie man einen neuen Mitarbeiter integriert.

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Was bedeutet das TOP-Prinzip im Arbeitsschutz und wie wird es angewendet?

- Wofür stand die Kennzeichnung „RS“ und zu welcher Bezeichnung wurde sie geändert?

- Was muss bei einer Gefahrenunterweisung beachtet werden?

- Nennen Sie fünf Schritte, wie Sie einen neuen Mitarbeiter in den Betrieb integrieren.

Lösungsvorschlag von BLH:

Was bedeutet das TOP-Prinzip im Arbeitsschutz und wie wird es angewendet?

Antwort:

Das TOP-Prinzip beschreibt die Reihenfolge von Schutzmaßnahmen im Arbeitsschutz:

  1. T – Technische Maßnahmen
    → Gefahren an der Quelle beseitigen
    Beispiele: Absaugung, Schutzhauben, Verriegelungen, Not-Aus, Lärmschutzkabinen.

  2. O – Organisatorische Maßnahmen
    → Arbeitsabläufe anpassen
    Beispiele: Unterweisungen, Arbeitsanweisungen, reduzierte Expositionszeiten, Zugangsbegrenzungen.

  3. P – Persönliche Schutzmaßnahmen
    → Persönliche Schutzausrüstung
    Beispiele: Helm, Handschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz.

 

Wichtig:
Schutzmaßnahmen immer zuerst technisch, dann organisatorisch und erst zuletzt persönliche Schutzmittel.
Das TOP-Prinzip ist fester Bestandteil jeder Gefährdungsbeurteilung.

Wofür stand die Kennzeichnung „RS“ und zu welcher Bezeichnung wurde sie geändert?

Antwort:

Die frühere Kennzeichnung RS = „Rettungsstelle“ wurde im Zuge der Vereinheitlichung der Sicherheitskennzeichnungen durch die ASR A1.3 ersetzt.

 

Sie wurde geändert in:

„Erste-Hilfe-Stelle“ bzw. „Erste-Hilfe-Raum“
mit dem neuen Symbol weißes Kreuz auf grünem Grund.

 

Hintergrund:
Alle Sicherheitskennzeichen wurden an internationale ISO-Normen angepasst, damit sie in allen Betrieben einheitlich verstanden werden.

Was muss bei einer Gefahrenunterweisung beachtet werden?

Antwort:

Eine Gefahrenunterweisung muss:

  • vor Arbeitsaufnahme stattfinden

  • mindestens einmal jährlich wiederholt werden (DGUV Vorschrift 1)

  • arbeitsplatzbezogen sein

  • Gefährdungen und Schutzmaßnahmen erklären

  • TOP-Prinzip berücksichtigen

  • PSA-Auswahl und Benutzung erklären

  • Notfallmaßnahmen erläutern (Erste Hilfe, Brand, Evakuierung)

  • verständlich formuliert sein (auch für neue / fremdsprachige Mitarbeiter)

  • schriftlich dokumentiert werden (Teilnehmerliste + Inhalte)

 

Ziel:
Der Mitarbeiter kennt alle relevanten Risiken und weiß, wie er sich sicher verhält.

Nennen Sie fünf Schritte, wie Sie einen neuen Mitarbeiter in den Betrieb integrieren.

Antwort:

  1. Begrüßung und Vorstellung
    → Team, Funktionen, Ansprechpartner.

  2. Betriebsrundgang
    → Arbeitsplätze, Sozialräume, Sicherheitsbereiche, Ersthelfer.

  3. Arbeitsplatzbezogene Einweisung
    → Maschinen, Werkzeuge, PSA, Gefahrenquellen.

  4. Organisatorische Einführung
    → Arbeitszeiten, Schichtpläne, Dokumentationspflichten, Prozesse.

  5. Begleitphase / Patensystem
    → Ein erfahrener Mitarbeiter unterstützt in den ersten Wochen, regelmäßiges Feedback.

 

Ziel:
Der neue Mitarbeiter soll möglichst schnell arbeitsfähig, sicher und sozial integriert sein.

IHK Darmstadt MEP HQ Elektro T1

IHK Darmstadt 03.2024

Elektro T1

-BGVA3 Prüfung Durchführung und Messwerte erklären
-Eine Rechensufgabe mit einer Glübirne , aus Leistung und Spannung den Strom und Widerstand errechnen
-Und im Anschluss erklären warum der Anlaufstrom einer kalten Glühbirne kurzzeitig höher ist. Also NTC/PTC erklären und Schaltzeichen malen
-5 Sicherheitsregeln
-Und dann zum Schluss noch eine CEE Steckdose in ein TNCS Netz einzeichnen

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Wie wird eine Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 (ehem. BGV A3) durchgeführt und welche Messwerte sind relevant?

- Eine Glühlampe hat 60 W bei 230 V. Berechnen Sie Strom und Widerstand.

- Warum ist der Einschaltstrom einer Glühlampe kurzzeitig höher, und was haben NTC und PTC damit zu tun?

- Nennen Sie die fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik.

- Wie wird eine CEE-Steckdose in einem TN-C-S-System angeschlossen?

Lösungsvorschlag von BLH:

Wie wird eine Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 (ehem. BGV A3) durchgeführt und welche Messwerte sind relevant?

Antwort:

Die DGUV V3 Prüfung besteht aus:

  1. Sichtprüfung

    • Kabel, Stecker, Gehäuse, Zugentlastung, Beschädigungen

    • Typenschild, Schutzart, Kennzeichnungen

  2. Schutzleiterwiderstand messen

    • Grenzwert: ≤ 0,3 Ω (je nach Leitungslänge leicht höher möglich)

  3. Isolationswiderstand messen

    • Grenzwert: ≥ 1 MΩ bei 500 V Prüfspannung

  4. Schutzleiterstrom / Berührstrom messen

    • Grenzwert: ≤ 3,5 mA für ortsveränderliche Betriebsmittel

  5. Funktionsprüfung

    • Gerät einschalten, Drehfeld prüfen (bei Drehstrom), Bedienorgane testen

 

Ziel: sicherstellen, dass keine elektrische Gefahr für Personen besteht.

Eine Glühlampe hat 60 W bei 230 V. Berechnen Sie Strom und Widerstand.

Antwort:

I = P / U = 60 W / 230 V = 0,26 A

R = U² / P = 230²/60 = 881,67 Ohm

Wichtig: Das ist der heiße Betriebswiderstand – im kalten Zustand ist er deutlich niedriger.

Warum ist der Einschaltstrom einer Glühlampe kurzzeitig höher, und was haben NTC und PTC damit zu tun?

Antwort:

Der Wolframfaden einer Glühlampe besitzt im kalten Zustand einen sehr geringen elektrischen Widerstand.
Beim Einschalten fließt daher kurzzeitig ein sehr hoher Strom (Einschaltstrom).

 

Sobald sich der Glühfaden durch den Stromfluss stark erwärmt, steigt sein Widerstand deutlich an.
Dadurch sinkt der Strom auf den Nennwert ab.

 

Zusammenhang mit NTC und PTC

PTC – Kaltleiter (positiver Temperaturkoeffizient)

  • Der Widerstand nimmt zu, wenn die Temperatur steigt.

  • Beispiel:
    Glühlampenfaden (Wolfram), Motorschutz, Sicherungsbausteine

  • Erklärung:
    Kalt → kleiner Widerstand → hoher Strom
    Warm → großer Widerstand → kleiner Strom

 

Der Glühlampenfaden zeigt ein PTC-Verhalten.

 

NTC – Heißleiter (negativer Temperaturkoeffizient)

  • Der Widerstand nimmt ab, wenn die Temperatur steigt.

  • Beispiel:
    Einschaltstrombegrenzer, Temperaturfühler, Netzteile

 

Merksätze:

  • PTC: Temperatur ↑ → Widerstand ↑

  • NTC: Temperatur ↑ → Widerstand ↓

Nennen Sie die fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik.

Antwort:

  1. Freischalten

  2. Gegen Wiedereinschalten sichern

  3. Spannungsfreiheit feststellen

  4. Erden und kurzschließen

  5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

 

Diese Reihenfolge ist zwingend einzuhalten.

Wie wird eine CEE-Steckdose in einem TN-C-S-System angeschlossen?

Antwort:

Merkpunkte:

  • Im TN-C-S wird PEN → PE + N ab einem definierten Punkt getrennt.

  • Die CEE-Steckdose hat Anschlüsse: L1, L2, L3, N, PE.

  • Wichtig:

    • PE und N dürfen nach der Trennung NICHT mehr zusammengeführt werden.

    • PE muss eine eigene, durchgehende Schutzleiterverbindung haben.

  • Außenleiter werden auf L1 / L2 / L3 geführt

  • Neutralleiter getrennt geführt

  • Schutzleiter grün-gelb direkt auf die PE-Klemme

 

CEE-Steckdosen sind fünfpolig (z. B. 16 A oder 32 A).

IHK Düsseldorf MEP HQ Elektro T1

IHK Düsseldorf 03.2024

Elektro T1

Was ist Hochspannung und wie viel fließt auf Freileitungen.
Was ist ein travo? Primär und Sekundärseite, Wicklungen, galvanische Trennung.
Was für Motorarten gibt es. (Synchron und asynchron.
Wie ist der Motor aufgebaut.
Wo werden sie eingesetzt.
Was sind polpaare und schlupf.
Formel für schlupf.
Wie entsteht schlupf.
Für was steht die DIN VDE 0100 - niederspannungsbereich

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Was versteht man unter Hochspannung und wie viel Strom fließt typischerweise in Freileitungen?

- Was ist ein Transformator und wie sind Primär- und Sekundärseite aufgebaut?

- Welche Motorarten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

- Wie ist ein Drehstrommotor grundsätzlich aufgebaut?

- Was sind Polpaare bei Drehstrommotoren?

- Was ist Schlupf und wie entsteht er?

- Wofür steht die DIN VDE 0100?

Lösungsvorschlag von BLH:

Was versteht man unter Hochspannung und wie viel Strom fließt typischerweise in Freileitungen?

Antwort:

Nach DIN VDE spricht man ab 1 kV (1000 V) Wechselspannung von Hochspannung.
Dazu gehören Mittelspannung (10–30 kV), Hochspannung (110 kV) und Höchstspannung (220–380 kV).

 

Auf Freileitungen fließen abhängig vom Netz und Verbraucherlast Ströme von mehreren hundert Ampere bis über 1000 A.
Die genaue Stromstärke variiert je nach Netzabschnitt, Spannungsebene und Lastverteilung.

Was ist ein Transformator und wie sind Primär- und Sekundärseite aufgebaut?

Antwort:

Ein Transformator wandelt Wechselspannungen in höhere oder niedrigere Spannungen um.

 

Aufbau:

  • Primärwicklung: Eingangsspannung

  • Sekundärwicklung: Ausgangsspannung

  • Eisenkern: führt den magnetischen Fluss

  • Galvanische Trennung: da die Wicklungen elektrisch getrennt sind

 

Funktionsprinzip:
Änderung des magnetischen Flusses erzeugt Spannung in der Sekundärwicklung (induktive Kopplung).

Welche Motorarten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Antwort:

Synchronmotor

  • Läuft drehzahlgenau synchron zur Netzfrequenz

  • Keine Schlupf

  • Benötigt Erregerfeld (Permanentmagnet oder Fremderregung)

  • Sehr präzise drehzahlhaltend
    Einsatz: Robotik, Werkzeugmaschinen, Fördertechnik

 

Asynchronmotor (Kurzschlussläufer)

  • Läuft nicht synchron, sondern mit Schlupf

  • Robuste Bauweise, geringer Wartungsaufwand

  • Häufigster Industriemotor
    Einsatz: Pumpen, Kompressoren, Lüfter, Förderanlagen

Wie ist ein Drehstrommotor grundsätzlich aufgebaut?

Antwort:

  • Stator: feststehend, enthält die 3-phasigen Wicklungen

  • Rotor: meist Kurzschlussläufer (Aluminiumkäfig)

  • Lager & Welle: Drehbewegung

  • Gehäuse: schützt Motor, sorgt für Kühlung

  • Klemmenkasten: elektrische Anschlüsse

Was sind Polpaare bei Drehstrommotoren?

Antwort:

Ein Polpaar besteht aus einem Nord- und einem Südpol.
Die Anzahl der Polpaare bestimmt die synchrone Drehzahl des Motors:

 

ns= f / p x 60

f = Netzfrequenz
p = Polpaarzahl

Was ist Schlupf und wie entsteht er?

Antwort:

Schlupf ist die Drehzahldifferenz zwischen synchroner Drehzahl und tatsächlicher Rotordrehzahl.

 

Er entsteht, weil der Rotor dem wandernden Drehfeld des Stators immer hinterherlaufen muss, um Induktion und Drehmoment zu erzeugen.

 

Formel für Schlupf:

s = (ns−n) / ns

 

typisch: 1–5 %

Wofür steht die DIN VDE 0100?

Antwort:

Die DIN VDE 0100 ist die zentrale Normenreihe für den Niederspannungsbereich bis 1000 V AC.

Sie beschreibt:

  • Planung

  • Errichtung

  • Prüfung

  • Schutzmaßnahmen

  • Sicherheitsanforderungen

von elektrischen Anlagen.

 

Ziel: Schutz von Personen, Anlagen und Sachwerten vor elektrischen Gefährdungen.

IHK Düsseldorf 09,2025

Elektro T1

Ausgangslage 43 Punkte.
Mündliche Punkte : 64 Punkte.
Vorab die Prüfer waren wirklich Hilfsbereit und es ging in einem Kurzem Smalltalk los.
Wo komme ich her was mache ich Beruflich das könnte schon mit den gefragten Themen zusammenhängen.
Also hier aufpassen was man sagt.

Gefragt wurde:
-Lastenheft Pflichtenheft Unterschied und erläutern.
Leitungsquerschnitt Faktoren
Verlegearten Und Kabeltypen ( Nyy, Nym-j)
Einsatzzweck.

Dann ging alles noch über Motoren.
Asynchron / Synchron
Asynchron Kennlinie zeichnen
Schlupf erklären

Blindleistung
Leistungsdreieck bis zur erklärung von Kompensation.
Induktive Kondensatoren.

Dann war es schon vorbei.
Die Prüfer haben viele Hilfestellungen gegeben und mir die Punkte die ich brauchte gegeben und konnte als Meister nach Hause gehen.

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?

- Welche Faktoren beeinflussen die Auswahl des Leitungsquerschnitts?

- Erklären Sie die Kabeltypen NYM-J und NYY und deren Einsatzbereiche.

- Was unterscheidet Asynchron- vom Synchronmotor?

- Wie sieht die Drehmomentkennlinie eines Asynchronmotors aus?

- Was ist Schlupf und wie entsteht er?

- Was ist Blindleistung?

- Erklären Sie das Leistungsdreieck und die Kompensation der Blindleistung.

- Warum setzt man Kondensatoren zur Kompensation ein?

Lösungsvorschlag von BLH:

Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?

Antwort:

Lastenheft:
→ kommt vom Auftraggeber.
→ beschreibt WAS benötigt wird: Funktionen, Anforderungen, Leistungsmerkmale, Rahmenbedingungen.

 

Pflichtenheft:
→ kommt vom Auftragnehmer.
→ beschreibt WIE diese Anforderungen technisch umgesetzt werden: Konstruktion, Materialien, Ausführung, Methoden.

 

Kurz:
Lastenheft = Was soll erreicht werden?
Pflichtenheft = Wie wird es umgesetzt?

Welche Faktoren beeinflussen die Auswahl des Leitungsquerschnitts?

Antwort:

  • Strombelastbarkeit (Nennstrom, Betriebsstrom)

  • Verlegeart (Wand, Erde, Rohr, Kabeltrasse)

  • Kabellänge → Spannungsfall

  • Umgebungstemperatur

  • Absicherung / Schutzorgan (Sicherungen, LS-Schalter)

  • Material (Kupfer oder Aluminium)

  • Betriebsart (Dauerlast, Einschaltstrom, Motorstart)

 

Je schlechter die Wärmeabfuhr, desto größer muss der Querschnitt gewählt werden.

Erklären Sie die Kabeltypen NYM-J und NYY und deren Einsatzbereiche.

Antwort:

NYM-J

  • Mantelleitung für Innenräume

  • nicht UV-beständig

  • Einsatz: Gebäudeinstallation, Trocken- & Feuchträume

  • nicht direkt im Erdreich

 

NYY

  • PVC-Kabel mit massiver Isolation

  • erdverlegbar, UV-beständig

  • Einsatz: Außenbereich, Erde, Beton (außer Schüttbeton), Industrie

 

Verlegearten nach VDE:
A1/A2 → in Wärmedämmung / Rohr (schlecht)
B1/B2 → auf/unter Putz
C → frei an Wand (sehr gute Wärmeabgabe)
E → in Erde

 

Verlegeart bestimmt die zulässige Strombelastbarkeit.

Was unterscheidet Asynchron- vom Synchronmotor?

Antwort:

Asynchronmotor

  • Rotor läuft langsamer als das Drehfeld → Schlupf

  • sehr robust und wartungsarm

  • einfache Bauweise

  • häufigster Industriemotor

  • Einsatz: Pumpen, Lüfter, Förderanlagen

 

Synchronmotor

  • Läuft synchron zur Netzfrequenz → kein Schlupf

  • benötigt Erregung (Permanentmagnete oder Fremderregung)

  • sehr präzise Drehzahl

  • Einsatz: Robotik, CNC, präzise Antriebe

Wie sieht die Drehmomentkennlinie eines Asynchronmotors aus?

Antwort:

Typische Merkmale:

  • Anlaufmoment: relativ gering oder mittel (abhängig vom Rotor)

  • Kippmoment / Momentenmaximum: höchster Punkt der Kennlinie

  • Nennmoment: stabiler Betriebsbereich

  • Stillstand: maximaler Schlupf (s = 1)

  • Synchronlauf: Schlupf s = 0 → kein Drehmoment

Interpretation:
Der Motor erzeugt Drehmoment durch Schlupf.
Wenn der Rotor zu schnell läuft, sinkt das Drehmoment → stabiler Arbeitspunkt entsteht.

Was ist Schlupf und wie entsteht er?

Antwort:

Schlupf ist die Drehzahldifferenz zwischen synchroner Drehzahl und tatsächlicher Rotordrehzahl.

 

Er entsteht, weil der Rotor dem wandernden Drehfeld des Stators immer hinterherlaufen muss, um Induktion und Drehmoment zu erzeugen.

 

Formel für Schlupf:

s = (ns−n) / ns

 

typisch: 1–5 %

Was ist Blindleistung?

Antwort:

Blindleistung Q ist die Leistung, die ständig zwischen Quelle und Verbraucher hin- und herpendelt, weil Spulen und Kondensatoren Energie zwischenspeichern.

  • Sie verrichtet keine Arbeit.

  • Sie belastet Netz und Leitungen.

 

Typische Verbraucher: Motoren, Trafos, Spulen, Vorschaltgeräte.

Erklären Sie das Leistungsdreieck und die Kompensation der Blindleistung.

Antwort:

Im Leistungsdreieck gilt:

  • Wirkleistung P (kW): verrichtet Arbeit

  • Blindleistung Q (kvar): speichert Energie

  • Scheinleistung S (kVA): Gesamtbelastung

 

Beziehung:

S² = P² + Q²

 

Kompensation:
Kondensatoren erzeugen kapazitive Blindleistung, die induktive Blindleistung von Motoren aufhebt.
→ geringere Netzbelastung
→ geringere Leitungsverluste
→ bessere Cos φ (Ziel: nahe 1)

Warum setzt man Kondensatoren zur Kompensation ein?

Antwort:

Induktive Verbraucher (Motoren, Trafos) verschieben die Phase → erzeugen induktive Blindleistung.

Kondensatoren erzeugen kapazitive Blindleistung, die der Induktiven entgegenwirkt.

Ergebnis:

  • cos φ steigt

  • Gesamtstrom sinkt

  • Netz wird entlastet

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IHK Essen MEP HQ Elektro T1

IHK Essen 01.2024

Elektro T1

Zur Technik; gab es Schaltpläne, wendeschützschaltung sollte erklärt werden
wie es aufgebaut wurde. Motorarten asynchron und synchron motor, wirkleistung schein und blind

Zu den technischen Fragen wurde noch etwas aus Orga gefragt:
billianz, inventur, delegieren

Die Technik Fragen hatten eine dauer von 10 min und die restlichen Fragen
waren dann halt auf Orga themen bezogen.

Hab 59 % gebraucht und hab auch bestanden.

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Erklären Sie die Funktionsweise einer Wendeschützschaltung.

- Was unterscheidet den Asynchronmotor vom Synchronmotor?

- Erklären Sie Wirk-, Schein- und Blindleistung und deren Zusammenhang.

- Was ist eine Bilanz und wozu dient sie?

- Was ist eine Inventur und warum führt man sie durch?

- Was bedeutet Delegieren und wie machen Sie das als Meister?

Lösungsvorschlag von BLH:

Erklären Sie die Funktionsweise einer Wendeschützschaltung.

Antwort:

Eine Wendeschützschaltung dient dazu, den Drehstrommotor in zwei Drehrichtungen zu betreiben: Rechtslauf und Linkslauf.

 

Aufbau:

  • Zwei Schütze: eines für Rechtslauf (K1), eines für Linkslauf (K2)

  • Mechanische und elektrische Verriegelung, damit nie beide Schütze gleichzeitig anziehen

  • Hilfskontakte zur Selbsthaltung und Verriegelung

  • Taster: Start Rechts, Start Links, Stop

 

Funktionsweise:

  • Betätigt man den Rechtslauftaster, zieht K1 an → Phasenfolge L1-L2-L3.

  • Für Linkslauf zieht K2 an → vertauschte Phasenfolge (z. B. L1-L3-L2).

  • Durch die Verriegelung wird verhindert, dass beide gleichzeitig schalten → Kurzschlussgefahr.

Was unterscheidet den Asynchronmotor vom Synchronmotor?

Antwort:

Asynchronmotor (Kurzschlussläufer)

  • Läuft mit Schlupf, d. h. langsamer als das Drehfeld

  • Robust, günstig, sehr verbreitet

  • Drehmoment entsteht durch Induktion

  • Einsatz: Pumpen, Lüfter, Förderanlagen

 

Synchronmotor

  • Läuft drehzahlgenau synchron zur Netzfrequenz

  • Kein Schlupf

  • Benötigt Erregung (Permanentmagnete oder Fremderregung)

  • Einsatz: Präzisionsantriebe, CNC, Robotik

Erklären Sie Wirk-, Schein- und Blindleistung und deren Zusammenhang.

Antwort:

  • Wirkleistung P (kW)
    verrichtet tatsächlich Arbeit (z. B. Motorleistung)

  • Blindleistung Q (kvar)
    schwingt zwischen Quelle und Verbraucher, entsteht durch Spulen/Kondensatoren

  • Scheinleistung S (kVA)
    ist die geometrische Summe aus P und Q
    Belastung für Leitungen und Netz

 

Zusammenhang:

S² = P² + Q²

Der Leistungsfaktor cos⁡φ = P / S ​ zeigt die Effizienz des Systems.

Was ist eine Bilanz und wozu dient sie?

Antwort:

Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva) eines Unternehmens zu einem Stichtag.
Sie zeigt:

  • wie das Unternehmen finanziert ist

  • wie das Kapital verwendet wird

  • wirtschaftliche Stabilität (Liquidität, Verschuldung)

 

Sie ist Teil des Jahresabschlusses.

Was ist eine Inventur und warum führt man sie durch?

Antwort:

Eine Inventur ist die körperliche oder buchmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögenswerte und Schulden eines Unternehmens.

 

Sie dient dazu:

  • Bestände zu prüfen

  • Differenzen aufzudecken

  • Grundlage für die Bilanz zu schaffen

  • gesetzliche Pflichten nach HGB zu erfüllen

Arten: Stichtagsinventur, permanente Inventur, Stichprobeninventur.

Was bedeutet Delegieren und wie machen Sie das als Meister?

Antwort:

Delegieren bedeutet, Aufgaben, Verantwortung und Entscheidungsspielräume an Mitarbeiter zu übertragen.

Wichtig:

  • richtige Person für die Aufgabe auswählen

  • klare Ziele, Termine und Verantwortungen definieren

  • notwendige Mittel bereitstellen

  • regelmäßige Kontrolle (aber nicht micro-managen)

  • Feedback geben

 

Ziel: Entlastung des Meisters und Förderung der Mitarbeiterkompetenzen.

IHK Karlsruhe MEP HQ Elektro T1

IHK Karlsruhe 01.2023

Elektro T1
Mein Kollege musste auch in die MEP in Elektro T1 wurde sehr viel BKW & PSK abgefragt.
Kapa Planung / LVP vorrechnen, dann wurde er noch zu elektronischen Bauteilen abgefragt,
wie Trafos funktionweise, Aufbauweise B2U etc.

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Was versteht man unter Kapazitätsplanung?

- Welche Faktoren müssen beim Listenverkaufspreis berücksichtigt werden?

- Erklären Sie die Funktionsweise eines Transformators und den Unterschied zwischen Primär- und Sekundärseite.

Lösungsvorschlag von BLH:

Was versteht man unter Kapazitätsplanung?

Antwort:
Kapazitätsplanung bedeutet, die benötigte und vorhandene Leistung eines Betriebsmittels (Maschine, Anlage, Personal) miteinander abzugleichen.

 

Ziel ist es, zu prüfen, ob die vorhandenen Ressourcen ausreichend sind, um alle geplanten Aufträge termingerecht abzuarbeiten.

 

Dabei werden berücksichtigt:

  • verfügbare Maschinenstunden

  • Personalverfügbarkeit

  • Schichtmodelle

  • Störungen, Rüstzeiten, Wartungen

  • Auftragsmenge und Bearbeitungszeiten

Die Kapazitätsplanung stellt sicher, dass keine Überlastung oder Unterlast entsteht und Fertigung und Termine stabil bleiben.

Welche Faktoren müssen beim Listenverkaufspreis berücksichtigt werden?
Antwort:

Beim Listenverkaufspreis werden mehrere Preisbestandteile schrittweise aufgeschlagen.

 

Materialeinzelkosten

+ Materialgemeinkosten (MGK)

= Materialkosten

Fertigungseinzelkosten (Löhne)

+ Fertigungsgemeinkosten (FGK)

+ Sondereinzelkosten Fertigung (SEKF)

= Herstellkosten

+ Verwaltungsgemeinkosten (VwGK)

+ Vertriebsgemeinkosten (VtGK)

= Selbstkosten

+ Gewinnzuschlag

= Barverkaufspreis

+ Skonto

+Provision

= Zielverkaufspreis

+ Rabatt

= Listenverkaufspreis (netto)

 

Erklären Sie die Funktionsweise eines Transformators und den Unterschied zwischen Primär- und Sekundärseite.

Antwort:

Ein Transformator arbeitet mit elektromagnetischer Induktion:

  • Primärwicklung erzeugt magnetisches Wechselfeld

  • Sekundärwicklung nimmt dieses magnetische Feld auf

  • durch die Wicklungszahl entsteht eine höhere oder niedrigere Spannung

 

Aufbau:

  • Eisenkern

  • Primärwicklung

  • Sekundärwicklung

  • elektrische Isolation → galvanische Trennung

  • Klemmen für Eingangs- und Ausgangsspannung

IHK Karlsruhe 07.2024

Elektro T1

Trafo funktions Erklärung,
V-Lan was ist das,
Leistungsdreieck
Erklärung eines VPN

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

-Erklären Sie die Funktionsweise eines Transformators.

- Was versteht man unter WLAN und wie funktioniert es?

- Erklären Sie das Leistungsdreieck und die Bedeutung der drei Leistungsarten.

- Was ist ein VPN und wofür wird es genutzt?

Lösungsvorschlag von BLH:

Erklären Sie die Funktionsweise eines Transformators.

Antwort:

Ein Transformator wandelt Wechselspannungen in höhere oder niedrigere Spannungen um.
Er arbeitet nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion:

  • Die Primärwicklung wird an eine Wechselspannung angeschlossen.

  • Dadurch entsteht im Eisenkern ein wechselnder magnetischer Fluss.

  • Dieser Fluss induziert in der Sekundärwicklung eine Spannung.

Zudem besteht eine galvanische Trennung, da die Wicklungen nicht elektrisch verbunden sind.

Was versteht man unter WLAN und wie funktioniert es?

Antwort:

WLAN steht für Wireless Local Area Network.
Es ist ein drahtloses lokales Netzwerk, das Geräte über Funktechnologie (2,4 GHz / 5 GHz / 6 GHz) verbindet.

Merkmale:

  • Verbindung durch Funkwellen statt Kabel

  • Access Point (Router) sendet und empfängt Datenpakete

  • Reichweite abhängig von Umgebung, Wänden und Sendeleistung

  • Üblich für PCs, Smartphones, Drucker, Maschinen im Betrieb

 

WLAN ermöglicht den kabellosen Zugriff auf Netzwerke und das Internet.

Erklären Sie das Leistungsdreieck und die Bedeutung der drei Leistungsarten.

Antwort:

Das Leistungsdreieck stellt den Zusammenhang zwischen Wirk-, Blind- und Scheinleistung grafisch dar:

  • Wirkleistung P (kW): verrichtet Arbeit

  • Blindleistung Q (kvar): pendelt zwischen Verbraucher und Versorger, entsteht durch Spulen/Kondensatoren

  • Scheinleistung S (kVA): Gesamtbelastung des Netzes

 

Beziehung:

S² = P² + Q²

Der Leistungsfaktor (cos φ) beschreibt, wie effizient ein Verbraucher arbeitet:

cos⁡φ = P / S

Je höher cos φ, desto geringer der Blindleistungsanteil.

Was ist ein VPN und wofür wird es genutzt?

Antwort:

VPN steht für Virtual Private Network.
Es bietet eine verschlüsselte, sichere Verbindung zwischen einem Benutzer und einem Netzwerk (z. B. Firmennetz).

Funktionsweise:

  • Datenpakete werden verschlüsselt übertragen

  • Verbindung erfolgt über einen VPN-Tunnel

  • Nutzer erscheint im Netzwerk, als wäre er lokal vor Ort

  • IP-Adresse wird verschleiert

Einsatzbereiche:

  • sicherer Zugriff auf Firmensysteme von außen

  • Schutz in öffentlichen WLANs

  • Standortverschleierung (z. B. für Servicetechniker)

Ein VPN bietet Datensicherheit, Verschlüsselung und Zugriffsschutz.

IHK Kiel MEP HQ Elektro T1

IHK Kiel 01.2023

Elektro T1

Es kam Leitungsberechnung dran, die hat 15 Minuten gedauert musste jeden Schritt erklären.

Das war 8 Teilaufgaben mit Formeln umstellen.
3 Verbraucher waren angeschlossen mit einem Motor.

P gesamt musste man berechnen.

Vom Motor Querschnitt berechnen. Spannungsfall und der Zulässige/
Zuleitung Querschnitt….

Es war eher echt eine klassische Aufgabe aus dem Bereich Elektrotechnik.

Lösungsvorschlag von BLH:
Hier empfehlt es sich alte Prüfungsaufgaben aus T1 sich anzuschauen. 

IHK Köln MEP HQ Elektro T1

IHK Köln 08.2024

Elektro T1

Gefragt wurde ich in Köln, alles über Regelungstechnik(Regelkreis & alles super detailliert erklären) und Sachen aus dem Alltag die damit etwas zutun haben.
Dann noch zu Sensoren und wie diese Funktionieren.

Das wars. Hatte 32 Punkte in der schriftlichen. Habe am Ende 86 gebraucht und auch bekommen.

 

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Erklären Sie den Aufbau eines Regelkreises und wie er funktioniert.

- Was ist der Unterschied zwischen einer Steuerung und einer Regelung?

- Nennen Sie ein Beispiel aus dem Alltag, das die Funktionsweise eines Regelkreises beschreibt.

- Welche Arten von Sensoren gibt es und wie funktionieren sie grundsätzlich?

- Nennen Sie typische Anwendungen von Sensoren im Alltag und erklären Sie ihre Funktion.

- Wie arbeitet ein PID-Regler?

Lösungsvorschlag von BLH:

Erklären Sie den Aufbau eines Regelkreises und wie er funktioniert.

Antwort:

Ein Regelkreis ist ein geschlossener Wirkungsablauf, bei dem eine Größe (z. B. Temperatur, Drehzahl, Druck) auf einen Sollwert gebracht und dort gehalten wird.

Bauteile:

  1. Sollwertgeber
    → vorgesehener Wert (z. B. 22 °C)

  2. Strecke / Anlage
    → das zu regelnde System (z. B. Heizkörper, Motor)

  3. Sensor / Messglied
    → misst die Ist-Größe

  4. Regler
    → vergleicht Soll und Ist
    → bildet die Regeldifferenz

  5. Stellglied
    → setzt das Regelsignal um (z. B. Stellventil, Frequenzumrichter)

  6. Störgrößen
    → wirken von außen ein (z. B. offene Tür, Lastwechsel)

 

Funktionsweise:
Der Regler minimiert die Differenz zwischen Soll und Ist, indem er das Stellglied nachführt. Dadurch bleibt der Prozess stabil und konstant, auch wenn Störungen auftreten.

Was ist der Unterschied zwischen einer Steuerung und einer Regelung?

Antwort:

Steuerung:

  • offener Wirkungsablauf

  • keine Rückmeldung

  • Beispiel: Lichtschalter → Lampe geht an

 

Regelung:

  • geschlossener Wirkungsablauf mit Rückmeldung

  • System gleicht Abweichungen selbstständig aus

  • Beispiel: Thermostat → hält Temperatur konstant

Der wesentliche Unterschied:
Regelung hat eine Rückführung, Steuerung nicht.

Nennen Sie ein Beispiel aus dem Alltag, das die Funktionsweise eines Regelkreises beschreibt.

Antwort:

Beispiel: Kühlschrank

  • Sollwert: etwa 4 °C

  • Sensor: Thermostat misst die Innentemperatur

  • Regler: Elektronik vergleicht Soll-/Ist-Wert

  • Stellglied: Kompressor

  • Strecke: Innenraum

  • Störgrößen: Tür wird geöffnet, warme Lebensmittel werden hineingestellt

 

Der Kompressor schaltet sich automatisch ein oder aus, um die Temperatur konstant zu halten.

Welche Arten von Sensoren gibt es und wie funktionieren sie grundsätzlich?

Antwort:

1. Näherungssensoren (Induktiv / Kapazitiv / Ultraschall)

  • Induktiv: reagiert auf Metall → verändert elektromagnetisches Feld

  • Kapazitiv: reagiert auf Veränderungen der Kapazität (auch Kunststoffe)

  • Ultraschall: sendet Schallwellen und misst Laufzeit

2. Temperatursensoren (PTC, NTC, PT100)

  • Widerstand ändert sich mit Temperatur

  • NTC: Widerstand sinkt bei Erwärmung

  • PTC: Widerstand steigt bei Erwärmung

3. Drucksensoren

  • Membran verformt sich → piezoelektrischer Effekt oder DMS-Messung

4. Weg- und Positionssensoren (LVDT, Hall-Sensor)

  • Hall: erkennt Magnetfelder → z. B. in Motoren

  • LVDT: misst lineare Verschiebungen über Induktion

Nennen Sie typische Anwendungen von Sensoren im Alltag und erklären Sie ihre Funktion.

Antwort:

  • Handtrockner im Bad:
    Infrarotsensor erkennt eine Hand und aktiviert den Luftstrom.

  • Parksensor am Auto:
    Ultraschallsensor misst Abstand und warnt den Fahrer.

  • Rauchmelder:
    Optischer Sensor misst Rauchpartikel in der Luft.

  • Smartphone-Bildschirm:
    Helligkeitssensor regelt die Displayhelligkeit automatisch.

Der Prüfer möchte hier sehen, dass du Sensorprinzipien praxisnah erklären kannst.

Wie arbeitet ein PID-Regler?

Antwort:

Ein PID-Regler besteht aus drei Anteilen:

  • P-Anteil (proportional): reagiert auf momentane Abweichung

  • I-Anteil (integral): korrigiert bleibende Regelabweichungen

  • D-Anteil (differential): reagiert auf schnelle Änderungen

Der PID-Regler kombiniert alle drei Anteile, um ein stabiles, schnelles und überschwingungsarmes Regelverhalten zu erreichen.

IHK Nürtingen MEP HQ Elektro T1

IHK Nürtingen 07.2024

Elektro T1

RCD
Potentialausgleich
Vor-und Nachteile Asynchronmotor

mehr fällt mir schon gar nicht mehr ein

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Was ist ein RCD (FI-Schalter) und wie funktioniert er?

- Was versteht man unter Potentialausgleich und wozu dient er?

- Nennen und erläutern Sie die Vor- und Nachteile eines Asynchronmotors.

Lösungsvorschlag von BLH:

Was ist ein RCD (FI-Schalter) und wie funktioniert er?

Antwort:

Ein RCD (Residual Current Device), auch FI-Schalter genannt, schützt Personen vor elektrischen Fehlerströmen.

 

Funktionsprinzip:

  • Der RCD misst ständig den Unterschied zwischen Hin- und Rückstrom (Außenleiter und Neutralleiter).

  • Im Normalbetrieb sind beide Ströme gleich groß.

  • Wenn ein Fehler entsteht (z. B. Mensch berührt ein leitfähiges Gehäuse), fließt ein Teil des Stroms über die Erde ab → Differenz entsteht.

  • Übersteigt die Differenz den Bemessungsfehlerstrom (z. B. 30 mA), schaltet der RCD innerhalb von Millisekunden ab.

 

Einsatzbereiche:

  • Schutz gegen elektrischen Schlag

  • Feuchträume, Außenanlagen, Steckdosenstromkreise

  • Pflicht in neuen Installationen nach VDE 0100-410

 

Was versteht man unter Potentialausgleich und wozu dient er?

Antwort:

Der Potentialausgleich verbindet leitfähige Teile eines Gebäudes elektrisch miteinander, um Potentialunterschiede zu verhindern.

Ziele:

  • Schutz vor elektrischem Schlag

  • Vermeidung gefährlicher Berührungsspannungen

  • Erdung von Metallteilen, Rohrleitungen, Schutzleitern

  • Ableitung von Fehlerströmen

 

Typische Bestandteile:

  • Haupterdungsschiene

  • Schutzleiter (PE)

  • Fundamenterder

  • Wasser-, Heizungs- und Gasleitungen

  • Blitzschutzanlage

 

Damit wird sichergestellt, dass alle leitfähigen Teile auf dem gleichen elektrischen Potential liegen, wodurch die Gefahr eines Stromschlags deutlich reduziert wird.

Nennen und erläutern Sie die Vor- und Nachteile eines Asynchronmotors.

Antwort:

Vorteile

  • robust und langlebig → kaum Verschleißteile

  • günstige Anschaffung

  • einfacher Aufbau (Kurzschlussläufer)

  • geringer Wartungsaufwand

  • selbststartend durch das Drehfeld

  • sehr weit verbreitet → Ersatzteile und Know-how vorhanden

 

Nachteile

  • Schlupf → Drehzahl ist nicht exakt konstant

  • geringerer Wirkungsgrad bei Teillast

  • höherer Anlaufstrom

  • Drehzahlsteuerung ohne Frequenzumrichter nur begrenzt möglich

  • Erwärmung bei Dauerlast höher als bei Synchronmotoren

Damit ist der Asynchronmotor ideal für einfache Antriebe wie Pumpen, Lüfter oder Fördertechnik.

IHK Oldenburg MEP HQ Elektro T1

IHK Oldenburg 07.2024

Elektro T1

HQ T1 bin ich mit 43% in die Prüfung gegangen. Gefragt wurden:
Netzformen,
Trafos,
FU‘s,
NTC PTC,
Programmiersprachen SPS,
EMV.

Eigentlich von jedem ein wenig, aber nicht tief reingegangen ins Thema.
Habe alles bestanden und darf mich nun Meisterin nennen

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Welche Netzformen gibt es und wie unterscheiden sie sich?

- Wie funktioniert ein Transformator?

- Was ist ein Frequenzumrichter und wofür wird er eingesetzt?

- Was ist der Unterschied zwischen NTC und PTC und wo werden sie eingesetzt?

- Welche gängigen Programmiersprachen werden bei SPS-Systemen verwendet?

- Was versteht man unter EMV und warum ist sie wichtig?

Lösungsvorschlag von BLH:

Welche Netzformen gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Antwort:

In der Niederspannung werden hauptsächlich drei Netzformen verwendet:

 

TN-System (TN-C, TN-S, TN-C-S)

  • Sternpunkt des Transformators geerdet

  • Schutzleiter (PE) und Neutralleiter (N) unterschiedlich kombiniert

  • häufigste Netzform in Deutschland

  • schnelle Abschaltung möglich, daher hohe Sicherheit

 

TT-System

  • Transformatorsternpunkt geerdet

  • Verbraucher haben eigene Erdungsanlage

  • Schutz erfolgt über FI-Schalter, da der Kurzschlussstrom oft gering ist

 

IT-System

  • Sternpunkt isoliert oder über hohen Widerstand geerdet

  • erster Fehler → Anlage läuft weiter

  • Einsatz: Krankenhäuser, Industrieanlagen mit hoher Verfügbarkeit

Wie funktioniert ein Transformator?

Antwort:

Ein Transformator arbeitet mit elektromagnetischer Induktion:

  • Primärwicklung erzeugt ein magnetisches Wechselfeld

  • Dieses wird im Eisenkern geleitet

  • In der Sekundärwicklung wird proportional zur Wicklungszahl eine Spannung induziert

Er dient zur Spannungsanpassung und bietet galvanische Trennung zwischen Ein- und Ausgang.

Was ist ein Frequenzumrichter und wofür wird er eingesetzt?

Antwort:

Ein Frequenzumrichter wandelt Netzspannung in eine regelbare Frequenz und Spannung um.

Da die Drehzahl eines Asynchronmotors von der Frequenz abhängt, kann der FU:

  • Drehzahl stufenlos regeln

  • Sanftanlauf ermöglichen

  • Energie sparen

  • mechanische Belastungen reduzieren

Er ist heute Standard in Pumpen, Lüftern und Förderanlagen.

Was ist der Unterschied zwischen NTC und PTC und wo werden sie eingesetzt?

Antwort:

NTC (Negative Temperature Coefficient)

  • Widerstand sinkt bei Erwärmung

  • Einsatz: Inrush-Begrenzer, Temperaturmessung, Ladegeräte

 

PTC (Positive Temperature Coefficient)

  • Widerstand steigt stark an bei Erwärmung

  • Einsatz: Motorschutz, Heizgeräte, Überstrombegrenzung

 

Merksatz:
NTC → nieder bei Temperatur
PTC → höher bei Temperatur

Welche gängigen Programmiersprachen werden bei SPS-Systemen verwendet?

Antwort:

Nach IEC 61131-3 gibt es fünf Standardsprachen:

  1. KOP (Kontaktplan) – grafisch, wie klassische Schütze

  2. FUP (Funktionsplan) – logische Bausteine

  3. AWL (Anweisungsliste) – textbasiert, Assembler-ähnlich

  4. ST (Strukturierter Text) – leistungsstark, ähnlich Pascal

  5. SFC (Ablaufkette) – Schrittketten für Prozesse

Industriemeister sollten KOP und FUP sicher erklären können, ST wird zunehmend wichtiger.

Was versteht man unter EMV und warum ist sie wichtig?

Antwort:

EMV bedeutet, dass elektrische Geräte:

  1. keine unzulässigen Störungen verursachen, und

  2. gegen äußere Störungen ausreichend geschützt sind.

 

Wichtig für:

  • störungsfreie Anlagen

  • zuverlässige Datenübertragung (SPS, Sensorik)

  • Sicherheit von Antrieben

 

Maßnahmen für gute EMV:

  • abgeschirmte Leitungen

  • Filter (Netzfilter)

  • saubere Erdung / Potentialausgleich

  • getrennte Leitungswege für Leistung und Signale

IHK Saarland MEP HQ Elektro T1

IHK Saarland 02.2025

Elektro T1
Die Prüfer waren super entspannt.
Gefragt wurde :

*Leitungsberechnung komplett erklären und Bemessungsstromregel erklären
*LS Schalter Aufbau erklären ( Charakteristiken und Funktion)
*RCD Aufbau erklären wie er funktioniert welche Typen es gibt und die Einsatzgebiete nennen
*Trafos die Parallelschaltbedingungen erklären
*Was ist eine DGUV3 Prüfung, wie wird diese durchgeführt (Sichtprüfung/Messungen (Welche Messungen Rlow Riso etc.) und wer darf prüfen
*Was ist eine SPS, wie funktioniert diese (Hardware erklären, EVA Prinzip, Zyklische Bearbeitung, PAA/PAE)

Habe 70 Punkte gebraucht und auch bestanden, Danke für alles 🙏

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Erklären Sie die Leitungsberechnung und die Bemessungsstromregel.

- Erklären Sie den Aufbau und die Funktion eines LS-Schalters sowie die verschiedenen Charakteristiken.

- Wie ist ein RCD aufgebaut, wie funktioniert er und welche Typen gibt es?

- Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um Transformatoren parallel zu schalten?

- Was ist eine DGUV V3 Prüfung, wie wird sie durchgeführt und wer darf sie durchführen?

- Was ist eine SPS, wie funktioniert sie und wie ist die Hardware aufgebaut?

Lösungsvorschlag von BLH:

Erklären Sie die Leitungsberechnung und die Bemessungsstromregel.

Antwort:

Bei der Leitungsberechnung wird geprüft, ob eine Leitung strombelastbar, sicher und normgerecht betrieben werden kann.
Dabei werden folgende Faktoren berücksichtigt:

  • Bemessungsstrom der Sicherung (In)

  • Strombelastbarkeit der Leitung (Iz)

  • Verlegeart und Umgebungstemperatur

  • Korrekturfaktoren (Mehraderbelastung, Häufung)

  • Spannungsfall

  • Auslösestrom des Schutzorgans

 

Die Bemessungsstromregel nach DIN VDE 0100-430 lautet:

IB ≤ In ≤ Iz

  • IB​ = Betriebsstrom der Anlage

  • In​ = Bemessungsstrom des Schutzorgans

  • Iz​ = zulässige Strombelastbarkeit der Leitung

 

Damit wird sichergestellt, dass die Leitung nicht überlastet wird und die Sicherung rechtzeitig auslöst.

Erklären Sie den Aufbau und die Funktion eines LS-Schalters sowie die verschiedenen Charakteristiken.

Antwort:

Ein LS-Schalter (Leitungsschutzschalter) schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss.

 

Aufbau:

  • Thermischer Auslöser: Bimetall → löst bei Überlast aus

  • Magnetischer Auslöser: Elektromagnet → löst sofort bei Kurzschluss aus

  • Schaltschloss / Mechanik für manuelles Ein- und Ausschalten

  • Kennlinie für das Auslöseverhalten

 

Charakteristiken:

  • B-Charakteristik: 3–5 × In (Lichtstromkreise, Hausinstallation)

  • C-Charakteristik: 5–10 × In (Motoren, kleine Antriebe)

  • D-Charakteristik: 10–20 × In (schwere Anläufe, Industrie)

 

Ein LS schützt die Leitung, nicht das Gerät.

Wie ist ein RCD aufgebaut, wie funktioniert er und welche Typen gibt es?

Antwort:

Ein RCD (Fehlerstrom-Schutzschalter) misst den Unterschied zwischen Hin- und Rückstrom.
Bei einem Fehler fließt ein Teil des Stroms über Erde ab → Differenz entsteht → Abschaltung.

 

Aufbau:

  • Summenstromwandler

  • Magnetauslöser

  • Auslösemechanik

  • Prüftaste

 

Wichtige Typen:

  • Typ AC: sinusförmige Wechselströme

  • Typ A: pulsierende Gleichfehlerströme (Standard heute)

  • Typ F: frequenzgesteuerte Verbraucher (Waschmaschinen, FU-Kleingeräte)

  • Typ B: glatte Gleichfehlerströme (PV-Anlagen, große FU-Anlagen)

 

Einsatzgebiet richtet sich nach den angeschlossenen Verbrauchern und Sicherheitsanforderungen.

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um Transformatoren parallel zu schalten?

Antwort:

Damit zwei Trafos im Parallelbetrieb gleichmäßig belastet werden und keine Ausgleichsströme entstehen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  1. Gleiche Übersetzung
    → gleiche Spannungsniveaus

  2. Gleiche Vectorgruppe / Phasenlage
    → keine Phasenverschiebungen

  3. Gleicher Kurzschlussimpedanzwert
    → gleichmäßige Lastverteilung

  4. Gleiche Nennspannung & Frequenz

  5. Ähnliche Bauart & Leistungsgröße

Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, können hohe Ausgleichsströme auftreten.

Was ist eine DGUV V3 Prüfung, wie wird sie durchgeführt und wer darf sie durchführen?

Antwort:

Die DGUV Vorschrift 3 schreibt die Wiederholungsprüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel vor.

Ablauf:

  1. Sichtprüfung

    • Beschädigungen, Leitungen, Stecker, Gehäuse

    • Kennzeichnungen, Schutzleiteranschlüsse

  2. Messungen
    typische Messwerte:

    • Schutzleiterwiderstand 

    • Isolationswiderstand 

    • Schleifenimpedanz 

    • Ersatzableitstrom / Berührstrom

    • Funktionsprüfung

 

Wer darf prüfen?

  • Elektrofachkräfte (EFK)

  • befähigte Personen nach TRBS 1203

  • unter Verantwortung einer EFK können auch EUPs Teilbereiche ausführen

 

Ziel: Schutz gegen elektrischen Schlag, Brand und Geräteausfall.

Was ist eine SPS, wie funktioniert sie und wie ist die Hardware aufgebaut?

Antwort:

Eine SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) steuert und überwacht industrielle Prozesse.

 

Hardware besteht aus:

  • CPU / Prozessor

  • Eingabebaugruppen (PAE)

  • Ausgabebaugruppen (PAA)

  • Bus-System

  • Netzteil

  • Speicher (Ablaufprogramme)

 

Funktionsweise:
Die SPS arbeitet nach dem EVA-Prinzip:

  • Eingabe: Signale werden im PAE eingelesen

  • Verarbeitung: Programm wird zyklisch abgearbeitet

  • Ausgabe: Ergebnisse werden über PAA ausgegeben

 

Die SPS arbeitet in einem Zyklus, deshalb ist sie deterministisch und sehr zuverlässig.

IHK Schwaben MEP HQ Elektro T1

IHK Schwaben 2022

Elektro T1

Woher weiß ich welche Kabel/Leitungen ich verlege/ welchen Querschnitt ich brauche
(gefragt wurde: Ich bin Ausbilder und mein Azubi möchte irgendwas anschließen und da fehlen noch die passenden Kabel, etc.)
Leitungsschutzschalter erklären sowie RCD und was der Unterschied ist
Beschreiben was der Schlupf beim Asynchronmotor ist und wo der herkommt
Verschiedenste Netzysteme erklären und deren Einsatzgebiet sowie Grund für das System warum man es verwendet

und dann noch: Mein Azubi hat nen Drehstrommotor und möchte den an einer Steckdose betreiben
(ganz normale) was braucht er noch damit das funktioniert/ was muss er sich bauen und wie funktioniert das

Lösungsvorschlag von BLH:

Wie entscheiden Sie, welche Leitung und welchen Leitungsquerschnitt Ihr Auszubildender verwenden muss?

Antwort:

Die Auswahl einer Leitung erfolgt immer anhand der Leitungsberechnung nach VDE. Dabei prüfe ich:

  1. Betriebsstrom (IB) des Verbrauchers

  2. Absicherung (In) – Leitung darf nicht überlastet werden

  3. Strombelastbarkeit der Leitung (Iz) abhängig von:

    • Verlegeart (A1, B1, C, E usw.)

    • Umgebungstemperatur

    • Häufung / Mehraderbelastung

  4. Spannungsfall – max. 3 % für Licht, 5 % für Kraftstrom

  5. Leitungstyp abhängig vom Einsatz:

    • NYM-J für Gebäudeinstallation innen

    • NYY für außen oder Erde

    • H07RN-F für mobile Geräte

    • Ölflex für Maschinenbau

 

Dann gilt die Bemessungsstromregel:

IB ≤ In ≤ Iz

Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind, darf die Leitung verlegt werden.

Erklären Sie die Funktion eines LS-Schalters und eines RCD und nennen Sie den Unterschied.

Antwort:

LS-Schalter (Leitungsschutzschalter)

  • schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss

  • zwei Auslösemechanismen:

    • thermisch (Bimetall) für Überlast

    • magnetisch für Kurzschluss

  • Charakteristiken: B, C, D abhängig vom Anlaufstrom

 

RCD (Fehlerstrom-Schutzschalter)

  • schützt Personen vor Fehlerströmen

  • misst Differenz zwischen Außenleiter und Neutralleiter

  • bei ≥ 30 mA Fehlerstrom → Abschaltung in Millisekunden

  • Schutz gegen indirektes Berühren

 

Unterschied:
Der LS schützt Material (Leitung).
Der RCD schützt Menschen.

Was ist Schlupf beim Asynchronmotor und wie entsteht er?

Antwort:

Der Schlupf ist die Differenz zwischen synchrone Drehzahl des Stator-Drehfelds und der tatsächlichen Rotordrehzahl.

Formel:

s = (n− n) / ns

 

Er entsteht, weil der Rotor immer etwas hinter dem Drehfeld zurückbleiben muss, damit durch Induktion ein Strom im Kurzschlussläufer erzeugt wird → dadurch entsteht das Drehmoment.

Ohne Schlupf gäbe es keinen Drehmomentaufbau.

Typische Werte: 1–5 % im Nennbetrieb.

Welche Netzsysteme gibt es, wie funktionieren sie und wo werden sie eingesetzt?

Antwort:

TN-System (TN-C, TN-S, TN-C-S)

  • Sternpunkt geerdet

  • Schutzleiter aus Transformatorleitung herausgeführt

  • schnelle Abschaltung → hohe Sicherheit

  • Einsatz: Industrie, Wohngebäude (Standard)

 

TT-System

  • Transformator geerdet

  • Verbraucher haben eigene Erdung

  • Schutz erfolgt über RCD

  • Einsatz: ländliche Gebiete, Anlagen mit hohem Erdungswiderstand

 

IT-System

  • Sternpunkt isoliert oder über Widerstand geerdet

  • erster Fehler führt nicht zur Abschaltung

  • sehr störsicher

  • Einsatz: Krankenhäuser, Industrie mit hoher Verfügbarkeit

Grund für unterschiedliche Systeme:
Sicherheit, Abschaltbedingungen, Netzverfügbarkeit und örtliche Gegebenheiten.

Ihr Azubi möchte einen Drehstrommotor an einer normalen Haushaltssteckdose betreiben. Was braucht er und wie funktioniert das?

Antwort:

Eine normale Haushaltssteckdose liefert 230 V Wechselspannung, jedoch kein Drehstrom.
Um einen Drehstrommotor trotzdem zu betreiben, benötigt er einen Frequenzumrichter (FU) oder einen Steinmetzschalter.

 

Variante 1: Frequenzumrichter (empfohlen)

  • speist den Motor mit synthetischem Drehstrom (3×230 V oder 3×400 V)

  • regelt Frequenz und Drehzahl

  • ermöglicht sanften Anlauf

  • höchste Effizienz

 

Variante 2: Steinmetzschaltung

  • nur bei kleinen Motoren

  • Kondensator erzeugt eine künstliche dritte Phase

  • Nachteile:

    • geringeres Drehmoment

    • geringerer Wirkungsgrad

    • Motor läuft nicht unter Volllast

 

Wichtiger Hinweis:
Ein Drehstrommotor darf nie direkt an eine 230-V-Steckdose gesteckt werden – es braucht Umwandlung in ein 3-Phasen-System.

IHK Schwaben 07.2024

Elektro T1

Netzformen in Deutschland TT, IT, TN C S
Schleifenimpendanz
RCD
LS
Schütze Aufbau und Funktion
Motoren
Schlupf
Messungen Inbetriebnahme
Schutzleiter
Trafo
Warum Wechselstrom in Deutschland und nicht Gleichstrom?
37 Punkte im schriftlichen und im Anschluss bestanden.

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Welche Netzformen werden in Deutschland verwendet und wie funktionieren sie?

- Was ist die Schleifenimpedanz und warum ist sie wichtig?

- Erklären Sie die Funktion eines RCD und nennen Sie die gängigen Typen.

- Welche Aufgabe hat ein LS-Schalter und wie ist er aufgebaut?

- Wie ist ein Schütz aufgebaut und wie funktioniert es?

- Was ist Schlupf beim Asynchronmotor und wie entsteht er?

- Welche Messungen müssen bei der Inbetriebnahme einer elektrischen Anlage durchgeführt werden?

- Wofür ist der Schutzleiter (PE) notwendig?

- Wie funktioniert ein Transformator?

- Warum verwendet Deutschland Wechselstrom und nicht Gleichstrom in der Energieversorgung?

Lösungsvorschlag von BLH:

Welche Netzformen werden in Deutschland verwendet und wie funktionieren sie?

Antwort:

In Deutschland werden hauptsächlich TT-, TN- und IT-Systeme genutzt.

TN-C-S-System (häufigstes System)

  • Transformatorsternpunkt direkt geerdet

  • PEN wird im Haus aufgeteilt in PE + N

  • Vorteile: gute Abschaltbedingungen, hohe Sicherheit, kurze Auslösezeiten

 

TT-System

  • Transformatorsternpunkt geerdet

  • Verbraucher haben eigene Erdungsanlage

  • Schutz hauptsächlich über RCD

  • Einsatz: ländliche Gebiete, Altbauten

 

IT-System

  • Sternpunkt isoliert oder hochohmig geerdet

  • erster Fehler führt nicht zur Abschaltung → hohe Verfügbarkeit

  • Einsatz: OP-Räume, Industrieanlagen

Was ist die Schleifenimpedanz und warum ist sie wichtig?

Antwort:

Die Schleifenimpedanz Zs ist der gesamte elektrische Widerstand der Fehlerstrom-Schleife:

L → Fehlerstelle → PE/PEN → Trafo → zurück zu L.

Sie ist entscheidend, damit bei einem Kurzschluss genug Kurzschlussstrom fließt, damit das Schutzorgan (LS/RCD) schnell genug abschaltet.

Je kleiner Zs​, desto höher der Kurzschlussstrom → desto sicherer die Abschaltung.

Erklären Sie die Funktion eines RCD und nennen Sie die gängigen Typen.

Antwort:

Ein RCD misst die Differenz zwischen hinfließendem und rückfließendem Strom.
Bei einem Fehlerstrom ≥ 30 mA schaltet er innerhalb von Millisekunden ab.

Typen:

  • AC: sinusförmige Fehlerströme

  • A: pulsierende Gleichfehlerströme

  • F: frequenzgesteuerte Verbraucher

  • B: glatte Gleichfehlerströme (PV, große FU)

 

Er schützt Personen vor gefährlichen Fehlerströmen.

Welche Aufgabe hat ein LS-Schalter und wie ist er aufgebaut?

Antwort:

Ein LS-Schalter schützt Leitungen vor:

  • Überlast → thermischer Auslöser (Bimetall)

  • Kurzschluss → magnetischer Schnellauslöser

Charakteristiken: B, C, D je nach Einschaltstromverhalten der Verbraucher.

Wie ist ein Schütz aufgebaut und wie funktioniert es?

Antwort:

Ein Schütz ist ein fernbetätigter Leistungsschalter.

Aufbau:

  • Spule

  • beweglicher Anker

  • Leistungskontakte

  • Hilfskontakte

  • Rückstellfeder

 

Funktionsweise:

  • Spule wird bestromt → magnetisches Feld zieht den Anker an

  • Leistungskontakte schließen → Verbraucher wird eingeschaltet

  • Stromlos → Feder öffnet Kontakte

  • Hilfskontakte dienen zur Selbsthaltung und Verriegelung

 

Wird oft in Motorsteuerungen eingesetzt.

Was ist Schlupf beim Asynchronmotor und wie entsteht er?

Antwort:

Der Schlupf ist die Differenz zwischen synchrone Drehzahl des Stator-Drehfelds und der tatsächlichen Rotordrehzahl.

Formel:

s = (n− n) / ns

 

Er entsteht, weil der Rotor immer etwas hinter dem Drehfeld zurückbleiben muss, damit durch Induktion ein Strom im Kurzschlussläufer erzeugt wird → dadurch entsteht das Drehmoment.

Ohne Schlupf gäbe es keinen Drehmomentaufbau.

Typische Werte: 1–5 % im Nennbetrieb.

Welche Messungen müssen bei der Inbetriebnahme einer elektrischen Anlage durchgeführt werden?

Antwort:

Nach DIN VDE 0100-600 gehören dazu:

  1. Sichtprüfung

  2. Durchgängigkeit des Schutzleiters 

  3. Isolationswiderstand 

  4. Schleifenimpedanz 

  5. Erdungswiderstand (bei TT)

  6. RCD-Prüfung (Auslösezeit & Fehlerstrom)

  7. Drehfeldrichtung

  8. Funktionsprüfung

Wofür ist der Schutzleiter (PE) notwendig?

Antwort:

Er verbindet alle berührbaren Metallteile eines Gerätes mit Erde.
Bei einem Fehler (z. B. defekter Draht berührt Gehäuse) fließt der Strom über den PE ab, nicht durch den Menschen.

Dadurch lösen LS oder RCD zuverlässig aus.

Wie funktioniert ein Transformator?

Antwort:

Er arbeitet nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion:

  • Primärwicklung erzeugt magnetisches Wechsel­feld

  • Sekundärwicklung nimmt dieses Feld auf

  • Spannung proportional zur Wicklungszahl

Warum verwendet Deutschland Wechselstrom und nicht Gleichstrom in der Energieversorgung?

Antwort:

Hauptgründe:

  • Transformierbarkeit: Wechselstrom lässt sich mit Trafos leicht hoch- und heruntertransformieren → effizienter Transport.

  • geringe Übertragungsverluste bei Hochspannung

  • Netzstabilität durch dreiphasiges System

  • historisch gewachsen: europäische Infrastruktur ist auf AC ausgelegt

  • einfachere Generatoren: Kraftwerke erzeugen automatisch AC

 

Gleichstrom wird heute nur punktuell eingesetzt (HGÜ), aber nicht im lokalen Netz.

IHK Schwaben 08.2025

Elektro T1

Ich wurde gefragt wie ein Trafo funktioniert,
alle Netzformen Vorteile Nachteile,
LS Automat erklären,
Schleifenimpedanz,
was bedeutet PWM,
Aufbau und Funktion von einem FU erklären,
Leitungsdimensionierung,
Motorarten und Funktion, Aufbau + Schlupf,
5 Sicherheitsregel,
wie entsteht ein Magnetfeld,
VDE 0100-600 mit allen Messungen erklären,
was ist Lumen, Lux und Candela

Ich hatte 46 Punkte in der Schriftlichen.

Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:

- Erklären Sie die Funktionsweise eines Transformators.

- Welche Netzformen gibt es und was sind deren Vor- und Nachteile?

- Erklären Sie den Aufbau und die Funktionsweise eines LS-Automaten.

- Was ist die Schleifenimpedanz und warum ist sie wichtig?

- Was bedeutet PWM und wofür wird es eingesetzt?

- Erklären Sie den Aufbau und die Funktion eines Frequenzumrichters.

- Wie gehen Sie bei der Leitungsdimensionierung vor?

- Nennen Sie Motorarten und erklären Sie den Schlupf beim Asynchronmotor.

- Nennen Sie die fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik.

- Wie entsteht ein Magnetfeld?

- Welche Messungen umfasst die VDE 0100-600?

- Was bedeuten Lumen, Lux und Candela?

Lösungsvorschlag von BLH:

Erklären Sie die Funktionsweise eines Transformators.

Antwort:

Ein Transformator wandelt Wechselspannungen über elektromagnetische Induktion in höhere oder niedrigere Spannungen um.
Die Primärwicklung erzeugt ein magnetisches Wechselfeld im Eisenkern, welches in der Sekundärwicklung eine Spannung induziert.

Er bietet außerdem galvanische Trennung zwischen Ein- und Ausgang.

Welche Netzformen gibt es und was sind deren Vor- und Nachteile?

Antwort:

TN-System (TN-S, TN-C-S)

  • Vorteile: gute Abschaltbedingungen, hohe Sicherheit, Standard in Deutschland

  • Nachteil: PEN-Unterbrechung in TN-C kann gefährlich sein

 

TT-System

  • Vorteile: einfache Installation, unabhängig vom Netzbetreiber

  • Nachteil: hohe Erdungswiderstände → RCD zwingend erforderlich

 

IT-System

  • Vorteile: erster Fehler führt nicht zur Abschaltung → hohe Verfügbarkeit

  • Nachteil: aufwändige Überwachung, teurer

  • Einsatz: Krankenhäuser, Industrie

Erklären Sie den Aufbau und die Funktionsweise eines LS-Automaten.

Antwort:

Ein LS-Schalter schützt Leitungen vor:

  • Überlast → thermischer Auslöser (Bimetall)

  • Kurzschluss → magnetischer Auslöser (Elektromagnet)

 

Er schaltet automatisch ab, wenn der Strom zu hoch wird.
Kennlinien: B, C, D – abhängig vom Anlaufstrom des Verbrauchers.

Was ist die Schleifenimpedanz und warum ist sie wichtig?

Antwort:

Die Schleifenimpedanz Zs ist der gesamte elektrische Widerstand der Fehlerstrom-Schleife:

L → Fehlerstelle → PE/PEN → Trafo → zurück zu L.

Sie ist entscheidend, damit bei einem Kurzschluss genug Kurzschlussstrom fließt, damit das Schutzorgan (LS/RCD) schnell genug abschaltet.

Je kleiner Zs​, desto höher der Kurzschlussstrom → desto sicherer die Abschaltung.

Was bedeutet PWM und wofür wird es eingesetzt?

Antwort:

PWM = Pulsweitenmodulation.
Dabei wird die Ausgangsspannung durch das Ein-Aus-Tastverhältnis eines schnellen Schaltimpulses geregelt.

Einsatz:

  • Motorregelung

  • LED-Dimmer

  • Frequenzumrichter

  • Leistungselektronik

 

PWM ermöglicht eine fein dosierbare Leistungssteuerung.

Erklären Sie den Aufbau und die Funktion eines Frequenzumrichters.

Antwort:

Ein FU regelt die Drehzahl von Drehstrommotoren, indem er Frequenz und Spannung verändert.

Aufbau:

  1. Gleichrichter: wandelt AC in DC

  2. Zwischenkreis: glättet die DC-Spannung

  3. Wechselrichter: erzeugt eine neue, variable AC-Frequenz (meist über PWM)

 

Vorteile:

  • stufenlose Drehzahlregelung

  • Energieeinsparung

  • sanfter Anlauf

  • geringere mechanische Belastung

Wie gehen Sie bei der Leitungsdimensionierung vor?

Antwort:

Ich prüfe:

  1. Betriebsstrom (IB)

  2. Absicherung (In)

  3. Zulässige Strombelastbarkeit der Leitung (Iz)

  4. Bemessungsstromregel:

    IB ≤ In ≤ Iz

  5. Verlegeart & Temperaturkorrektur

  6. Spannungsfall (max. 3 % / 5 %)

  7. Leitungstyp (NYM, NYY, H07RN-F, Ölflex etc.)

 

Erst wenn alle Kriterien erfüllt sind, ist der Querschnitt geeignet.

Nennen Sie Motorarten und erklären Sie den Schlupf beim Asynchronmotor.

Antwort:

Motorarten:

  • Synchronmotor

  • Asynchronmotor (Kurzschlussläufer)

  • Gleichstrommotor

  • Servomotor

  • Universalmotor

 

Schlupf:
Differenz zwischen synchroner Drehfeld-Drehzahl und realer Rotordrehzahl.

s = (n− n) / ns

Er ist notwendig, damit im Rotor Strom induziert wird → ohne Schlupf kein Drehmoment.

Nennen Sie die fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik.

Antwort:

  1. Freischalten

  2. Gegen Wiedereinschalten sichern

  3. Spannungsfreiheit feststellen

  4. Erden und kurzschließen

  5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken

Wie entsteht ein Magnetfeld?

Antwort:

Ein Magnetfeld entsteht, wenn elektrischer Strom durch einen Leiter fließt.
Wird der Leiter zu einer Spule gewickelt, verstärkt sich das Magnetfeld.
Je höher der Strom und je mehr Windungen, desto stärker das Feld.

Welche Messungen umfasst die VDE 0100-600?

Antwort:

Pflichtmessungen bei der Erstprüfung:

  1. Schutzleiterwiderstand 

  2. Isolationswiderstand 

  3. Schleifenimpedanz 

  4. RCD-Prüfung (Auslösezeit & -strom)

  5. Erdungswiderstand

  6. Drehfeldrichtung

  7. Funktionsprüfung

  8. Dokumentation

 

Vor den Messungen steht immer eine Sichtprüfung.

Was bedeuten Lumen, Lux und Candela?

Antwort:

  • Lumen (lm): Lichtstrom – wie viel Licht eine Quelle insgesamt abgibt

  • Lux (lx): Beleuchtungsstärke – wie viel Licht auf eine Fläche fällt

    1 Lux = 1 Lumen/m²

  • Candela (cd): Lichtstärke – Licht in eine bestimmte Richtung

 

Beispiele:
Lux → Arbeitsplatzbeleuchtung
Lumen → Helligkeit einer Lampe
Candela → Scheinwerferstrahl

IHK Test MEP HQ Elektro T1

Test Bereich

asdasd

Lösungsvorschlag von BLH:
Hier gibt es nichts zu sehen

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