
IHK Pfalz MEP NTG
IHK Pfalz – Sitz: Ludwigshafen 01.2023
Formelsammlung: erlaubt
Taschenrechner: wurde nicht benötigt
Erste Aufgabe war, auf einem Whiteboard die Schiefe Ebene mit allen Kräften zu zeichnen. Dazu haben die 3 Prüfer noch fragen gestellt. Danach haben sie nach der Fallgeschwindigkeit gefragt ( unter anderem warum Sekunde zum Quadrat als Einheit ). 2. Thema war hartes Wasser. 3. Thema waren Anschlagmittel wie Ketten, wenn man Lasten mit einem Kran heben möchte und wie sich die Kräfte verhalten wenn man den falschen Anschlagwinkel wählt. 4. Thema war die Druckgleichung. Dort sollte ich die Formel umstellen am Whiteboard. Das 5. und letzte Thema war der Molekül Aufbau von Kunststoffen.
Ich hatte 38 Punkte in der schriftlichen NTG Prüfung und habe die mündliche ( ca.15min ) bestanden. Ich habe die Komplette BQ Prüfung nur mit deinen YT Videos bestanden.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Warum ist bei der Beschleunigung die Einheit m/s²?
-Wie groß ist die Erdbeschleunigung und was bedeutet sie?
-Was ist hartes Wasser?“
-Wie entsteht hartes Wasser?“
-Warum ist hartes Wasser ein Problem?“
-Wie kann man hartes Wasser weich machen?“
-Welche Anschlagmittel gibt es?“
-Was passiert, wenn ich einen zu kleinen Anschlagwinkel wähle?
-Welcher Anschlagwinkel ist ideal?“
-Wie lautet die Druckgleichung?“
-Stellen Sie die Formel nach Kraft und Fläche um:
Hinweis: Ich denke der Industriemeister in der MEP war aus dem Kunststoff Bereich. Deshalb ist man zum Schluss auf Moleküle Aufbau von Kunststoffen eingegangen.
-Wie sind Kunststoffe auf Molekülebene aufgebaut?“
-Wie entstehen Polymere?
-Warum sind Kunststoffe so vielseitig?
Lösungsvorschlag von BLH:
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Warum ist bei der Beschleunigung die Einheit m/s²?
Antwort:
Die Einheit m/s² entsteht, weil Beschleunigung beschreibt, wie stark sich die Geschwindigkeit pro Sekunde ändert.
Eine Beschleunigung von 10 m/s² bedeutet:
Die Geschwindigkeit nimmt jede Sekunde um 10 m/s zu.
Deshalb „Meter pro Sekunde pro Sekunde“.
Wie groß ist die Erdbeschleunigung und was bedeutet sie?
Antwort:
Die Erdbeschleunigung beträgt 9,81 m/s².
Das bedeutet: Ein fallender Körper gewinnt jede Sekunde 9,81 m/s Geschwindigkeit dazu, solange kein Luftwiderstand wirkt.
„Was ist hartes Wasser?“
Antwort:
Hartes Wasser enthält viele Calcium- und Magnesiumionen.
Je mehr davon, desto „härter“ das Wasser.
Hartes Wasser verursacht Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten, Rohren und Armaturen.
„Wie entsteht hartes Wasser?“
Antwort:
Wenn Regenwasser durch Kalk- und Gesteinsschichten sickert, löst es Calcium- und Magnesiumsalze heraus.
Diese gelangen in das Grundwasser → dadurch wird es hart.
„Warum ist hartes Wasser ein Problem?“
Antwort:
Es führt zu:
-
Kalkablagerungen in Geräten (Waschmaschine, Boiler)
-
Höherem Energieverbrauch
-
Verkalkten Leitungen
-
Seife schäumt schlechter
„Wie kann man hartes Wasser weich machen?“
Antwort:
Durch Ionenaustausch.
Calcium- und Magnesiumionen werden durch Natriumionen ersetzt.
In Haushaltsgeräten hilft Entkalkungsmittel oder Wasserenthärter.
Welche Anschlagmittel gibt es?
Antwort:
Typisch sind:
-
Ketten
-
Drahtseile
-
Rundschlingen
-
Hebebänder
Jedes hat eigene Tragfähigkeiten und Einsatzbereiche.
Was passiert, wenn ich einen zu kleinen Anschlagwinkel wähle?
Antwort:
Je flacher der Anschlagwinkel, desto größer die Kraft in den Strängen.
Bei z. B. 30° kann die Kraft im Strang bis zu doppelt so groß sein wie die eigentliche Last.
Das kann zum Bruch der Kette führen.
„Welcher Anschlagwinkel ist ideal?“
Antwort:
Optimal sind 60–90°, weil hier die geringsten Zusatzkräfte entstehen.
Wie lautet die Druckgleichung?“
Antwort:
p=F
A
Druck = Kraft geteilt durch Fläche.
Stellen Sie die Formel nach Kraft und Fläche um:
F = p x A
A = F
p
Hinweis: Ich denke der Industriemeister in der MEP war aus dem Kunststoff Bereich. Deshalb ist man zum Schluss auf Moleküle Aufbau von Kunststoffen eingegangen.
Wie sind Kunststoffe auf Molekülebene aufgebaut?“
Antwort:
Kunststoffe bestehen aus sehr langen Molekülketten, den Polymeren.
Diese Ketten setzen sich aus vielen kleinen Grundbausteinen zusammen, den Monomeren.
Je nachdem, wie diese Ketten vernetzt sind, entstehen:
-
Thermoplaste (wenig vernetzt, schmelzbar)
-
Duroplaste (stark vernetzt, hart, nicht schmelzbar)
-
Elastomere (leicht vernetzt, elastisch)
Wie entstehen Polymere?
Antwort:
Durch Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation.
Dabei verbinden sich viele Monomere zu langen Ketten.
Warum sind Kunststoffe so vielseitig?
Antwort:
Weil man durch Variation der Kettenlänge, Vernetzung und Zusätze die Eigenschaften genau einstellen kann:
z. B. elastisch, hart, temperaturbeständig, transparent oder farbig.
IHK Potsdam MEP NTG
IHK Potsdam 07.2025
Formelsammlung wurde von der IHK bereitgestellt
Taschenrechner auch
5 Prüfern saß ich Gegenüber, wobei ich nur mit einem Prüfer im späteren Verlauf gesprochen habe und geprüft worden bin.
Thema war:
-Wasser (Wasserhärte/Dichte/inhaltsstoffe/Anomalie)
Spezielle Frage, welches Schiff liegt tiefer im Wasser? Das in Salz- oder das in Süßwasser?
-Korrosion (Welche Arten gibt es?/welche Schutzmaßnahmen gibt es?)
-Volumenberechnung:
einen Zylinder Anzeichnen. Die Formel zur Kreisberechnung nennen. Anschließend die Formel zur Berechnung des Volumens benennen. Erklären was der Unterschied zwischen Volumen und Masse ist. Ebenso den Unterschied zwischen Kraft und Masse erklären.
Das Volumen des Zylinders berechnen (h und D = 1m).
Dann die Formel nennen die es zur Berechnung der Energie benötigt um diesen Zylinder anzuheben (den Unterschied zwischen pot und kin erklären).
Auch hier einmal eine kleine Rechnung, wenn man diesen 1m anheben möchte.
Ein einfacher Taschenrechner sowie die aktuelle Formelsammlung lagen aus und hätten jederzeit benutzt werden können.
Es hat sich als großen Vorteil herausgestellt, früher vor Ort zu sein. Andere Prüflinge konnten somit schon Ihre Erfahrungen teilen.
Da ich IM Metaller bin, wurde ich nicht zum Thema Elektrik gefragt. Mir wurde aber Mitgeteilt, dass es Fragen gab, wie sich U,I,R in parallelen- sowie Reihenschaltungen verhält.
Ich hoffe damit helfen zu können und anderen ein wenig die Angst zu nehmen. Alle Prüfer waren auf das Wohl und bestehen der Prüflinge ausgelegt. Mir ist niemand bekannt, der es nicht geschafft hat. Auch ein Kollege mit 35 Punkten hat NTG bestanden.
Man sollte die MEP-Chance nutzen und mit dem nötigen Verständnis ist diese Prüfung machbar. Ich selber habe die MEP mit 92 Punkten bestanden und bin damit mit der BQ fertig.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Was bedeutet Wasserhärte?
-Wie entsteht hartes Wasser?
-Welche Inhaltsstoffe hat natürliches Wasser?
-Wie lautet die Dichte von Wasser?
-Was ist die Anomalie des Wassers?
-Welches Schiff liegt tiefer – im Salz- oder im Süßwasser?
-Welche Arten der Korrosion gibt es?
-Wie entsteht elektrochemische Korrosion?
-Welche Schutzmaßnahmen gibt es gegen Korrosion?
-Zeichnen Sie einen Zylinder und nennen Sie die Flächenformel.
-Wie lautet die Volumenformel eines Zylinders?
-Rechenaufgabe: Berechnen Sie das Volumen eines Zylinders – Durchmesser 1 m, Höhe 1 m
Gegeben:
D = 1 m
h = 1 m
-Unterschied zwischen Volumen und Masse
-Unterschied zwischen Masse und Kraft
-Was ist der Unterschied zwischen potenzieller und kinetischer Energie mit Formeln.
-Rechenaufgabe: Wie viel Energie benötigt man, um den zuvor berechneten Zylinder (0,785 m³ Wasser) um 1 m anzuheben?
-Warum nutzt man Joule als Einheit für Energie?
Lösungsvorschlag von BLH:
Was bedeutet Wasserhärte?
Antwort:
Die Wasserhärte beschreibt den Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen. Je mehr davon im Wasser gelöst sind, desto härter ist das Wasser.
Hartes Wasser verursacht Kalkablagerungen in Rohren, Armaturen und Heizgeräten und erhöht den Energieverbrauch. Weiches Wasser enthält nur wenige dieser Ionen.
Wie entsteht hartes Wasser?
Antwort:
Regenwasser sickert durch Kalk- und Gesteinsschichten. Dabei werden Calcium- und Magnesiumsalze gelöst und gelangen in das Grundwasser. Dadurch steigt die Wasserhärte.
Welche Inhaltsstoffe hat natürliches Wasser?
Antwort:
Natürliches Wasser enthält Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Natrium, Sulfate, Hydrogencarbonate und geringe Mengen gelöster Gase wie Sauerstoff und CO₂.
Diese Inhaltsstoffe bestimmen Geschmack, Leitfähigkeit und Härtegrad.
Wie lautet die Dichte von Wasser?
Antwort:
Die Dichte von Wasser beträgt ungefähr 1 kg/L bzw. 1000 kg/m³ bei 4 °C.
Damit ist Wasser in diesem Temperaturbereich am dichtesten.
Was ist die Anomalie des Wassers?
Antwort:
Die Anomalie beschreibt, dass Wasser bei 4 °C seine größte Dichte hat.
Beim Abkühlen unter 4 °C dehnt es sich wieder aus.
Das ist ungewöhnlich, denn die meisten Stoffe ziehen sich beim Abkühlen zusammen.
Dadurch gefriert Wasser an der Oberfläche, während der See von unten nicht komplett durchfriert – ein wichtiger Schutz für Tiere und Pflanzen.
Welches Schiff liegt tiefer – im Salz- oder im Süßwasser?
Antwort:
Ein Schiff liegt tiefer im Süßwasser.
Der Grund: Salzwasser hat eine höhere Dichte.
Je dichter eine Flüssigkeit ist, desto größer ist der Auftrieb.
Dadurch wird ein Schiff im Salzwasser stärker getragen und liegt höher.
Welche Arten der Korrosion gibt es?
Antwort:
Wichtige Formen sind:
-
chemische Korrosion (durch Gase wie Sauerstoff)
-
elektrochemische Korrosion (durch galvanische Elemente, besonders bei Feuchtigkeit – Rost)
-
Kontaktkorrosion (unterschiedliche Metalle berühren sich)
-
Lochfraß oder Lochkorrosion (lokale, punktartige Korrosion)
Wie entsteht elektrochemische Korrosion?
Antwort:
Sie entsteht, wenn ein Metall mit einem Elektrolyten wie Wasser in Kontakt kommt.
Es bilden sich eine Anode und eine Kathode, wodurch ein Stromfluss entsteht.
An der Anode werden Elektronen abgegeben, Metallionen lösen sich – das Metall „rostet“.
Welche Schutzmaßnahmen gibt es gegen Korrosion?
Antwort:
Typische Schutzmaßnahmen sind:
-
Beschichtungen (Lack, Farbe, Kunststoff)
-
Verzinkung / Galvanisierung
-
Opferanoden
-
Edelstähle verwenden
-
Ölen oder Fetten
-
Trockene Umgebung (Feuchtigkeit vermeiden)
Durch diese Maßnahmen wird der Angriff durch Sauerstoff oder Feuchtigkeit verhindert.
Zeichnen Sie einen Zylinder und nennen Sie die Flächenformel.
Antwort:
Die Kreisfläche berechnet man mit
A = d² x pi
4
Der Radius ist die Hälfte des Durchmessers.
Wie lautet die Volumenformel eines Zylinders?
Antwort:
V = A · h
Rechenaufgabe: Berechnen Sie das Volumen eines Zylinders – Durchmesser 1 m, Höhe 1 m
Gegeben:
D = 1 m
h = 1 m
Berechnung:
A = (1 m)² π = 0,785 m²
4
V = 0,785 m² · 1 m = 0,785 m³
Unterschied zwischen Volumen und Masse
Antwort:
Volumen ist der Rauminhalt, den ein Körper einnimmt (Einheit z. B. m³ oder Liter).
Masse ist die Menge an Materie, die in diesem Volumen steckt (Einheit kg).
Dichte verbindet beide Größen:
ρ = m / V.
Unterschied zwischen Masse und Kraft
Antwort:
Masse ist eine Stoffeigenschaft (kg).
Kraft entsteht aus Masse und Beschleunigung (N).
Beispiel:
Ein Körper mit 10 kg hat eine Gewichtskraft von
F = m · g = 10 kg · 9,81 m/s² = 98,1 N.
Was ist der Unterschied zwischen potenzieller und kinetischer Energie mit Formeln.
Antwort:
Potenziell bedeutet gespeicherte Lageenergie – ein Körper besitzt Energie, weil er angehoben wurde.
Potenziell = durch Höhe
E = m x g x h
Kinetische Energie ist Bewegungsenergie – Energie, die ein Körper während der Bewegung hat.
Kinetisch = durch Geschwindigkeit
E = 1 x m x v²
2
IHK Formelsammlung Stichwort: Energie
Rechenaufgabe: Wie viel Energie benötigt man, um den zuvor berechneten Zylinder (0,785 m³ Wasser) um 1 m anzuheben?
Schritt 1: Masse berechnen
Wenn der Zylinder mit Wasser gefüllt ist:
V = 0,785 m³
ρ = 1000 kg/m³
m = V x ρ = 0,785 m³ x 1000 kg/m³ = 785 kg
Schritt 2: Energie berechnen
E = m · g · h
E = 785 kg · 9,81 m/s² · 1 m
E ≈ 7700 Joule
Warum nutzt man Joule als Einheit für Energie?
Antwort:
1 Joule entspricht der Energie, die benötigt wird, um 1 Newton Kraft über einen Meter Weg aufzubringen.
Damit lässt sich jede Form von Energie vergleichen – egal ob Lageenergie, Bewegungsenergie oder elektrische Energie.
IHK Potsdam 01.2026
Ich wurde gefragt aus welche Branche ich komme. Dahingehend wurde versucht mit Einstiegsfragen zu starten die mir liegen könnten.
Ich komme aus der Abwasserbranche und gestartet wurde mit Fragen zum Thema Wasser.
-Weiches Wasser/hartes Wasser.
-Dichte von Wasser.
-Korrosion.
-Weiter gings mit Parallelschaltung und Reihenschaltung erläutern. Hab es mit Skizzen gemacht. (das kam sehr gut an und hat viel Zeit von der Uhr genommen)
-Desweitern sollte ich noch was zu Leistung erklären, und was sind erneuerbare Energien mit Vor- und Nachteilen.
-Zum Schluss sollte ich erklären wie man einen Würfel berechnet und wie ich herausbekomme wie schwer dieser ist.
Also ziemlich easy. Prüfer waren sehr zuvorkommend und haben geholfen wenn man mal nicht weiter wusste. Aber man muss ihnen natürlich auch nen bissl was geben, womit sie arbeiten können 🤗
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Was ist der Unterschied zwischen weichem Wasser und hartem Wasser?
- Was ist die Dichte von Wasser?
- Was ist Korrosion?
- Erklären Sie eine Reihenschaltung.
- Erklären Sie eine Parallelschaltung.
- Was ist elektrische Leistung?
- Was sind erneuerbare Energien? Nennen Sie Vor- und Nachteile.
- Wie berechnet man das Volumen eines Würfels?
- Wie berechnet man, wie schwer ein Würfel ist?
Lösungsvorschlag von BLH:
Was ist der Unterschied zwischen weichem Wasser und hartem Wasser?
Formelsammlung Stichwort: Wasserhärte
Weiches Wasser enthält nur wenige gelöste Calcium- und Magnesium-Ionen.
Hartes Wasser enthält viele Calcium- und Magnesium-Ionen.
Diese Mineralstoffe gelangen ins Wasser, wenn Regenwasser durch kalkhaltige Gesteinsschichten fließt.
Hartes Wasser erkennt man zum Beispiel daran, dass sich schneller Kalkablagerungen bilden.
Beispiele:
Kalk im Wasserkocher
Kalk an Armaturen
Kalk in Rohrleitungen
Kalk in Waschmaschinen
Weiches Wasser bildet deutlich weniger Kalk. Außerdem schäumt Seife bei weichem Wasser besser.
Bei hartem Wasser braucht man oft mehr Waschmittel, weil Calcium- und Magnesium-Ionen die Wirkung von Seife und Waschmittel teilweise verringern.
Kurz:
Weiches Wasser enthält wenig Calcium und Magnesium. Hartes Wasser enthält viel Calcium und Magnesium. Hartes Wasser führt schneller zu Kalkablagerungen, zum Beispiel im Wasserkocher, in Leitungen oder an Armaturen.
Was ist die Dichte von Wasser?
Formelsammlung Stichwort: Stoffkonstante -flüssige (Tabelle Dichte bei Wasser schauen)
Die Dichte von Wasser beträgt ungefähr: ρ = 1 kg/dm3
Das bedeutet:
1 Liter Wasser hat ungefähr eine Masse von 1 kg.
Was ist Korrosion?
Korrosion ist die chemische oder elektrochemische Zerstörung eines Werkstoffs durch Einflüsse aus der Umgebung.
Bei Metallen bedeutet Korrosion häufig, dass das Metall mit Sauerstoff, Wasser oder anderen Stoffen reagiert.
Ein typisches Beispiel ist das Rosten von Eisen.
Damit Eisen rostet, braucht man meistens:
-
Eisen
-
Sauerstoff
-
Feuchtigkeit
Dabei entsteht Rost. Rost ist porös und schützt das Metall nicht dauerhaft. Deshalb kann die Korrosion weitergehen und das Bauteil schwächen.
Korrosion kann gefährlich sein, weil Bauteile an Festigkeit verlieren können.
Beispiele:
-
Rost an Stahlträgern
-
Rost an Fahrzeugteilen
-
Korrosion an Rohrleitungen
-
Korrosion an Schrauben und Blechen
Schutzmaßnahmen gegen Korrosion sind zum Beispiel:
-
Lackieren
-
Verzinken
-
Ölen oder Fetten
-
Beschichten
Kurz:
Korrosion ist die Schädigung eines Werkstoffs durch chemische oder elektrochemische Reaktionen. Ein typisches Beispiel ist das Rosten von Eisen. Schutzmaßnahmen sind zum Beispiel Lackieren, Verzinken, Beschichten oder Ölen.
Erklären Sie eine Reihenschaltung.
Bei einer Reihenschaltung sind die Verbraucher hintereinander geschaltet.
Der Strom hat nur einen einzigen Weg.
Bei der Reihenschaltung gilt:
Iges = I1 = I2 = I3
Der Strom ist überall gleich.
Die Spannung teilt sich auf die einzelnen Verbraucher auf:
Uges = U1 + U2 + U3
Der Gesamtwiderstand wird addiert:
Rges = R1 + R2 + R3
Wenn ein Verbraucher ausfällt, ist der Stromkreis unterbrochen. Dann funktionieren die anderen Verbraucher auch nicht mehr.
Kurz:
Bei der Reihenschaltung sind die Verbraucher hintereinander geschaltet. Der Strom ist überall gleich, die Spannung teilt sich auf und die Widerstände werden addiert. Fällt ein Verbraucher aus, ist der Stromkreis unterbrochen.
Erklären Sie eine Parallelschaltung.
Bei einer Parallelschaltung sind die Verbraucher nebeneinander geschaltet.
Der Strom hat mehrere Wege.
Bei der Parallelschaltung gilt:
Uges = U1 = U2 = U3
Die Spannung ist an allen Verbrauchern gleich.
Der Strom teilt sich auf die einzelnen Zweige auf:
Iges = I1 + I2 + I3
Der Gesamtwiderstand wird kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
Formel:
1 / Rges = 1 / R1 + 1 / R2 + 1 / R3
Wenn ein Verbraucher ausfällt, funktionieren die anderen Verbraucher weiter, weil sie eigene Stromwege haben.
Kurz:
Bei der Parallelschaltung sind die Verbraucher nebeneinander geschaltet. Die Spannung ist überall gleich, der Strom teilt sich auf und der Gesamtwiderstand wird kleiner. Fällt ein Verbraucher aus, funktionieren die anderen weiter.
Was ist elektrische Leistung?
Die elektrische Leistung gibt an, wie viel elektrische Energie pro Zeit umgesetzt wird.
Einfach gesagt: Leistung beschreibt, wie schnell Energie umgewandelt wird.
Die elektrische Leistung berechnet man mit: P = U · I
Kurz:
Leistung gibt an, wie viel Energie pro Zeit umgesetzt wird. In der Elektrotechnik berechnet man sie mit P = U · I. Die Einheit ist Watt W.
Was sind erneuerbare Energien? Nennen Sie Vor- und Nachteile.
Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich natürlich erneuern oder praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen.
Beispiele:
-
Sonnenenergie
-
Windenergie
-
Wasserkraft
-
Biomasse
-
Geothermie
-
Sonnenenergie
Bei der Sonnenenergie wird Sonnenlicht zum Beispiel mit Photovoltaikanlagen in elektrische Energie umgewandelt.
Vorteile:
Sie ist umweltfreundlich im Betrieb.
Es entstehen keine direkten Abgase.
Die Sonne steht kostenlos zur Verfügung.
Nachteile:
Sie ist abhängig vom Wetter und von der Tageszeit.
Nachts wird kein Strom erzeugt.
Man braucht Speicher oder andere Energiequellen als Ergänzung.
Windenergie
Bei der Windenergie treibt Wind die Rotorblätter einer Windkraftanlage an. Daraus wird elektrische Energie erzeugt.
Vorteile:
Sie erzeugt im Betrieb keine direkten Abgase.
Sie ist eine wichtige erneuerbare Energiequelle.
Sie kann große Strommengen liefern.
Nachteile:
Sie ist abhängig vom Wind.
Windkraftanlagen können Geräusche verursachen.
Sie verändern das Landschaftsbild.
Wie berechnet man das Volumen eines Würfels?
Ein Würfel hat sechs gleich große quadratische Flächen.
Alle Kanten sind gleich lang.
Das Volumen eines Würfels berechnet man mit:
V = a · a · a
Wie berechnet man, wie schwer ein Würfel ist?
Um zu berechnen, wie schwer ein Würfel ist, braucht man das Volumen und die Dichte des Materials.
Zuerst berechnet man das Volumen:
V = a · a · a
Danach berechnet man die Masse:
Formelsammlung Stichwort: Masse
m = ρ · V
IHK Regensburg MEP NTG
IHK Regensburg 06.2023
Formelsammlung: Nein
Taschenrechner: Nein
Schiefe Ebene (zeichnen mit Kräfte)
Auflagekräfte (zeichnen-erklären)
Anomalie des Wassers
Erneuerbare Energien
Agregatenzustände
potenzielle- und kinetische Energie
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Beschreiben Sie die Anomalie des Wassers.
-Warum können Fische im Winter im See überleben?
-Was versteht man unter erneuerbaren Energien?
-Nennen Sie drei Vorteile erneuerbarer Energien.
-Warum wird Windenergie als erneuerbar bezeichnet?
-Welche Aggregatzustände gibt es?
-Was passiert bei einem Phasenübergang?
-Warum dehnt sich ein Gas stärker aus als eine Flüssigkeit?
-Erklären Sie potenzielle Energie.
-Erklären Sie kinetische Energie.
-Wie lautet die Formel für potenzielle Energie?
-Wie lautet die Formel für kinetische Energie?
-Warum hat ein Stein auf dem Boden keine potenzielle Energie, aber ein Stein in der Luft schon?
Lösungsvorschlag von BLH:
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Beschreiben Sie die Anomalie des Wassers.
Antwort:
Wasser hat bei 4 Grad Celsius seine höchste Dichte. Kühlt man es weiter ab, dehnt es sich wieder aus, anstatt sich weiter zusammenzuziehen. Daher schwimmt Eis auf Wasser und Seen frieren nur an der Oberfläche zu.
Warum können Fische im Winter im See überleben?
Antwort:
Weil Wasser bei 4 Grad am dichtesten ist und zum Boden sinkt. Dort bleibt das Wasser flüssig. Das Eis bildet sich nur oben an der Oberfläche, sodass die Tiere darunter überwintern können.
Was versteht man unter erneuerbaren Energien?
Antwort:
Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die ständig nachwachsen oder unendlich zur Verfügung stehen. Beispiele sind Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Sie sind klimafreundlicher als fossile Energieträger.
Nennen Sie drei Vorteile erneuerbarer Energien.
Antwort:
Sie sind umweltschonend, erzeugen wenig CO₂ und stehen langfristig zur Verfügung. Zudem machen sie unabhängiger von Importen und fossilen Rohstoffen.
Warum wird Windenergie als erneuerbar bezeichnet?
Antwort:
Wind wird durch Sonneneinstrahlung und Temperaturunterschiede ständig neu erzeugt. Er kann nicht verbraucht werden und steht deshalb dauerhaft zur Verfügung.
Welche Aggregatzustände gibt es?
Antwort:
Fest, flüssig und gasförmig.
Feststoffe haben eine feste Form, Flüssigkeiten passen sich dem Gefäß an, und Gase verteilen sich vollständig im Raum.
Was passiert bei einem Phasenübergang?
Antwort:
Beim Erwärmen oder Abkühlen ändern Stoffe ihren Zustand.
Beispiele:
fest zu flüssig = schmelzen
flüssig zu gasförmig = verdampfen
gasförmig zu flüssig = kondensieren
Warum dehnt sich ein Gas stärker aus als eine Flüssigkeit?
Antwort:
Weil die Teilchen in einem Gas sehr weit voneinander entfernt sind und sich frei bewegen können. Bei Flüssigkeiten sind die Teilchen dichter beieinander.
Erklären Sie potenzielle Energie.
Antwort:
Potenziell bedeutet Lageenergie. Ein Körper besitzt diese Energie, wenn er sich in einer bestimmten Höhe befindet. Je höher er ist, desto größer ist seine potenzielle Energie.
Erklären Sie kinetische Energie.
Antwort:
Kinetische Energie ist Bewegungsenergie. Ein Körper besitzt kinetische Energie, sobald er sich bewegt. Je schneller er ist, desto größer wird diese Energie.
Wie lautet die Formel für potenzielle Energie?
Antwort:
E = m · g · h
IHK Formelsammlung Stichwort: Energie
Wie lautet die Formel für kinetische Energie?
Antwort:
E = 1 · m · v²
2
Warum hat ein Stein auf dem Boden keine potenzielle Energie, aber ein Stein in der Luft schon?
Antwort:
Weil potenzielle Energie von der Höhe abhängt. Ohne Höhenunterschied gibt es keine gespeicherte Lageenergie. Erst wenn der Stein angehoben wird, speichert er Energie, da er durch die Schwerkraft wieder nach untenfallen könnte.

IHK Regensburg 20.02.2024
Formelsammlung + Taschenrechner nicht erlaubt
Es waren 3 Prüfer einer fragt die anderen Schreiben. Wurde nicht wirklich begrüßt keine Vorstellung etc.
Dann fing es an das der Prüfer gerade noch seinen Tisch voller verteilter Blätter zusammengerichtet schaute mich nichtmal wirklich an und hat einfach seine fragen gestellt.Diese waren leider total untypisch:
1x Zeichnen erklären Spannung Strom Diagramm mit Verhältnis zu einen Widerstand.
1x NTC und PTC Diagramm aufzeichen und erklären was passiert mit Strom Spannung widerstand und wie verhalten sich diese bei 20°
-dannach welche 3 Arten von Korrision gibt es (offiziell haben wir nur 2 gelernt Chemische und elektrochemische) er meinte dann die physikalische und sollte diese erklären habe zu erst die andren beiden erklärt ums mir vllt herleiten zu können dann meinte er hat sich erledigt.. dannach noch fragen die in der Prüfung (wo ich eh schon ver.. habe ) drangekommen sind -:-
Einsicht bekommt man in Regensburg erst nach den MEP...
Als letztes Statistik Gaussche Kurve aufzeichen mit Mittelwert und streuung arthemetischer Mittelwert und Werte eintragen wenn man einen widerstand misst.
Naja ende vom Lied nicht Bestanden obwohl ich fast überall antworten konnte aber hat leider nicht gereicht bin mit 34pkt rein hab mich intensiv 2 Wochen vorbereitet mit Fragenkatalog und sonst so was man im Internet findet + Eckert Skript dachte eigentlich da kann nichts mehr schief gehen so kann man sich täuschen.. ich finde da sollte mal eine vernünftige Vorlage her und nicht dieses schwammige das der Prüfer frei entscheiden kann was dran kommt.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Zeichnen und erklären Sie ein Spannung-Strom-Diagramm für einen ohmschen Widerstand.
-Was bedeutet die Steigung im U-I-Diagramm?
-Warum beginnt die Kennlinie im Ursprung?
-Zeichnen Sie die Kennlinie eines NTC und erklären Sie sie.
-Zeichnen Sie die Kennlinie eines PTC und erklären Sie sie.
-Was passiert bei NTC und PTC bei 20 °C genau?
-Welche drei Arten der Korrosion gibt es?
-Zeichnen Sie die Gaußsche Normalverteilung und erklären Sie Mittelwert und Streuung.
-Was bedeutet arithmetischer Mittelwert?
-Wie trägt man Messwerte in die Gauss-Kurve ein?
Lösungsvorschlag von BLH:
Zeichnen und erklären Sie ein Spannung-Strom-Diagramm für einen ohmschen Widerstand.
Antwort:
Bei einem ohmschen Widerstand verläuft die U-I-Kennlinie als gerade Linie durch den Ursprung. Das bedeutet:
Je höher die Spannung ist, desto größer wird der Strom – und zwar proportional.
Die Steigung dieser Geraden entspricht dem Widerstand.
Ein großer Widerstand = flachere Steigung
Ein kleiner Widerstand = steilere Steigung
Dieses lineare Verhalten beschreibt das Ohmsche Gesetz: U = R · I.
Was bedeutet die Steigung im U-I-Diagramm?
Antwort:
Die Steigung zeigt den Widerstand an.
Hohe Steigung → hoher Widerstand
Geringe Steigung → kleiner Widerstand
Das Verhältnis bleibt bei einem ohmschen Widerstand konstant.
Warum beginnt die Kennlinie im Ursprung?
Antwort:
Weil ohne Spannung kein Strom fließen kann.
Bei U = 0 V ist I = 0 A.
Zeichnen Sie die Kennlinie eines NTC und erklären Sie sie.
Antwort:
Ein NTC ist ein temperaturabhängiger Widerstand, dessen Widerstand sinkt, wenn die Temperatur steigt.
Im Diagramm fällt die Kennlinie daher nach rechts ab.
Bei 20 °C hat der NTC einen relativ hohen Widerstand.
Erhöht sich die Temperatur, sinkt der Widerstand und der Strom steigt.
Zeichnen Sie die Kennlinie eines PTC und erklären Sie sie.
Antwort:
Beim PTC verhält es sich umgekehrt: Der Widerstand steigt, wenn die Temperatur zunimmt.
Die Kennlinie verläuft nach oben.
Bei 20 °C hat er einen mittleren Widerstand, bei Erwärmung steigt er stark an und der Strom nimmt entsprechend ab.
Was passiert bei NTC und PTC bei 20 °C genau?
Antwort:
Bei 20 °C befindet sich ein NTC meist im hohen Widerstandsbereich, wodurch der Strom geringer ist.
Ein PTC hat bei 20 °C einen normalen bis niedrigen Widerstand, der bei Erwärmung stark ansteigt.
Welche drei Arten der Korrosion gibt es?
Antwort:
Die drei Arten sind:
-
chemische Korrosion
Reaktion mit Gasen wie Sauerstoff, ohne Feuchtigkeit. Beispiel: Oxid an heißem Metall. -
elektrochemische Korrosion
Entsteht durch elektrochemische Vorgänge, meistens in Verbindung mit Wasser. Das ist der klassische Rostprozess an Stahl. -
physikalische Korrosion
Hier wird die Oberfläche rein mechanisch angegriffen, z. B. Erosion durch Sand, Kavitation oder Abrieb. Dabei wird das Material verletzt, wodurch chemische oder elektrochemische Korrosion leichter beginnt.
Zeichnen Sie die Gaußsche Normalverteilung und erklären Sie Mittelwert und Streuung.
Antwort:
Die Gauss-Kurve ist glockenförmig.
Die höchste Stelle der Kurve ist der arithmetische Mittelwert – also der Durchschnitt aller Messwerte.
Die Breite der Kurve beschreibt die Streuung:
Kleine Streuung → Kurve ist schmal und hoch
Große Streuung → Kurve ist breit und flach
Bei Messungen, zum Beispiel bei Widerständen aus einer Produktion, liegen die meisten Werte um den Mittelwert herum und nur wenige sind extrem hoch oder niedrig.
IHK Formelsammlung Stichwort: Statistik
Was bedeutet arithmetischer Mittelwert?
Antwort:
Der arithmetische Mittelwert ist der Durchschnitt.
Alle Messwerte werden addiert und durch die Anzahl geteilt.
Er dient als zentrale Vergleichsgröße.
Wie trägt man Messwerte in die Gauss-Kurve ein?
Antwort:
Man ordnet jeden Messwert seiner Häufigkeit zu.
Dadurch entsteht eine Verteilung.
Die häufigsten Werte liegen im Zentrum, extreme Werte am Rand.



IHK Regensburg 02.2024
Formesammlung: Nein
Taschenrechner: Nein
Schiefe Ebene zeichnen und alle Kräfte eintragen und Formeln aufsagen
(Fn, Fr, Fg Reibzahl)
Fragen zur Korrosion, Galvanisches Element erklären,
chemische und elektrochemische Korrosion unterschied erklären.
Elektro musste ich Parallelschaltung zeichnen und alle Gesetze
der Parallelschaltung erklären.
I=I1 +I2
U=U1=U2
Rges = R1 * R2 / (R1 +R2)
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Erklären Sie chemische Korrosion.
-Erklären Sie elektrochemische Korrosion.
-Was ist ein galvanisches Element?
-Wie kann man Korrosion verhindern?
-Zeichnen Sie eine Parallelschaltung und erklären Sie deren Eigenschaften.
-Wie lautet das Stromgesetz der Parallelschaltung?
-Wie lautet das Spannungsgesetz der Parallelschaltung?
-Wie berechnet man den Gesamtwiderstand von zwei parallelen Widerständen?
-Welche Formel nutzt man bei mehreren parallelen Widerständen?
-Warum wird der Gesamtwiderstand kleiner?
Lösungsvorschlag von BLH:
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Erklären Sie chemische Korrosion.
Antwort:
Chemische Korrosion entsteht durch eine direkte Reaktion des Metalls mit Sauerstoff oder anderen Gasen, ohne dass Feuchtigkeit nötig ist.
Beispiel: Oxidation an heißen Metalloberflächen.
Erklären Sie elektrochemische Korrosion.
Antwort:
Elektrochemische Korrosion entsteht in Verbindung mit Wasser oder einem Elektrolyten.
Es bilden sich Anode und Kathode.
An der Anode werden Elektronen abgegeben, das Metall löst sich auf.
Das ist die typische Rostbildung bei Stahl.
Was ist ein galvanisches Element?
Antwort:
Ein galvanisches Element besteht aus zwei unterschiedlichen Metallen, die elektrisch leitend verbunden sind und in einem Elektrolyten liegen.
Das unedlere Metall wird zur Anode und gibt Elektronen ab, es korrodiert.
Das edlere Metall wird zur Kathode und bleibt geschützt.
Diesen Effekt nutzt man auch bewusst, zum Beispiel mit Opferanoden bei Schiffen und Heizkesseln.
Wie kann man Korrosion verhindern?
Antwort:
Durch Beschichten, Verzinken, Lackieren, Öl, Fett, Edelstähle oder Opferanoden.
Wichtig ist, Sauerstoff und Feuchtigkeit vom Metall fernzuhalten.
Zeichnen Sie eine Parallelschaltung und erklären Sie deren Eigenschaften.
Antwort:
In einer Parallelschaltung werden alle Verbraucher nebeneinander geschaltet.
Die Spannung ist an allen Zweigen gleich.
Der Strom teilt sich auf die einzelnen Zweige auf.
Der Gesamtwiderstand ist immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
Wie lautet das Stromgesetz der Parallelschaltung?
Antwort:
Der Gesamtstrom ist die Summe der Teilströme:
I = I1 + I2 + I3 usw.
Wie lautet das Spannungsgesetz der Parallelschaltung?
Antwort:
In allen parallelen Zweigen liegt die gleiche Spannung an:
U = U1 = U2 = U3
Wie berechnet man den Gesamtwiderstand von zwei parallelen Widerständen?
Antwort:
Mit:
Rges = (R1 · R2)
(R1 + R2)
Beispiel:
10 Ω und 20 Ω parallel
Rges = 10 · 20 = 6,67 Ohm
(10 + 20)
Welche Formel nutzt man bei mehreren parallelen Widerständen?
1 = 1 + 1 + 1 und so weiter
R R1 R2 R3
Warum wird der Gesamtwiderstand kleiner?
Antwort:
Weil durch jeden parallel geschalteten Widerstand ein zusätzlicher Strompfad entsteht.
Mehr Strompfade bedeuten einen kleineren Gesamtwiderstand.

IHK Regensburg 02.2024
Formelsammlung: Nein
Taschenrechner: Nein
Ich wurde über folgende Bereiche abgefragt.
-Korrosion,
-was sind Fossile Brennstoffe und was sind erneuerbare Energien
-Spannungsreihe der Metalle
-Unterschied von Wärmemenge und Verbrennungswärme.
Sehr nette Prüfer hab bestanden.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Was versteht man unter Korrosion?
-Erklären Sie chemische Korrosion.
-Erklären Sie elektrochemische Korrosion.
-Wie kann man Korrosion verhindern?
-Was sind fossile Brennstoffe?
-Was sind erneuerbare Energien?
-Warum gelten fossile Brennstoffe als nicht nachhaltig?
-Warum gelten erneuerbare Energien als klimafreundlich?
-Was zeigt die Spannungsreihe der Metalle?
-Wofür braucht man die Spannungsreihe?
-Was passiert, wenn man zwei verschiedene Metalle verbindet?
-Was ist die Wärmemenge?
-Was ist die Verbrennungswärme?
-Wo liegt der Unterschied zwischen Wärmemenge und Verbrennungswärme?
-Ein praktisches Beispiel zum Unterschied?
Lösungsvorschlag von BLH:
Was versteht man unter Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die Zerstörung oder Veränderung eines Metalls durch eine chemische oder elektrochemische Reaktion mit der Umgebung. Meistens bedeutet es Rost, aber auch andere Oxidationsprozesse gehören dazu.
Erklären Sie chemische Korrosion.
Antwort:
Chemische Korrosion entsteht ohne Feuchtigkeit, also nur durch Reaktion mit Gasen wie Sauerstoff oder Schwefeldioxid. Sie tritt vor allem bei hohen Temperaturen auf, zum Beispiel wenn sich eine Oxidschicht an glühendem Metall bildet.
Erklären Sie elektrochemische Korrosion.
Antwort:
Elektrochemische Korrosion entsteht, wenn Metall Kontakt zu einem Elektrolyten wie Wasser hat. Es bilden sich Anode und Kathode. An der Anode werden Elektronen abgegeben und Metallionen lösen sich heraus – das Metall korrodiert. Das ist die typische Rostbildung an Eisen.
Wie kann man Korrosion verhindern?
Antwort:
Durch Lackieren, Verzinken, Beschichten, Ölen, Fetten oder durch Opferanoden. Ziel ist immer, Sauerstoff oder Feuchtigkeit vom Metall fernzuhalten oder ein unedleres Metall vorzuschalten.
Was sind fossile Brennstoffe?
Antwort:
Fossile Brennstoffe sind Energieträger, die aus abgestorbenen Pflanzen und Tieren entstanden sind. Sie benötigen Millionen Jahre zur Bildung. Beispiele sind Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie enthalten viel gespeicherte chemische Energie, verursachen aber CO₂-Emissionen beim Verbrennen.
Was sind erneuerbare Energien?
Antwort:
Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich ständig regenerieren und praktisch unbegrenzt verfügbar sind. Dazu gehören Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Geothermie und Biomasse. Sie gelten als klimafreundlicher und nachhaltiger als fossile Brennstoffe.
Warum gelten fossile Brennstoffe als nicht nachhaltig?
Antwort:
Weil sie nur einmal entstehen, sehr lange benötigen, bis sie sich bilden, und beim Verbrennen Treibhausgase produzieren. Außerdem sind sie begrenzt und abhängig vom Weltmarkt.
Warum gelten erneuerbare Energien als klimafreundlich?
Antwort:
Weil sie kaum CO₂ freisetzen und immer wieder verfügbar sind. Sonne, Wind und Wasser werden ständig durch natürliche Prozesse erneuert und verbrauchen sich nicht.
Was zeigt die Spannungsreihe der Metalle?
Antwort:
Die Spannungsreihe ordnet Metalle nach ihrer Edelheit bzw. ihrer Bereitschaft, Elektronen abzugeben.
Unedle Metalle stehen oben und geben leicht Elektronen ab. Edle Metalle stehen unten und sind korrosionsbeständig.
IHK Formelsammlung Stichwort: Elektrochemische Spannungsreihe
Wofür braucht man die Spannungsreihe?
Antwort:
Damit kann man vorhersagen, welches Metall in einem elektrochemischen Prozess als Anode oder Kathode wirkt.
Das unedlere Metall wird zur Anode und korrodiert zuerst.
Sie ist wichtig für Galvanisierung, Opferanoden und Korrosionsschutz.
Was passiert, wenn man zwei verschiedene Metalle verbindet?
Antwort:
Es entsteht ein galvanisches Element.
Das unedlere Metall löst sich als Anode auf, das edlere wird geschützt.
Die Spannungsreihe zeigt genau an, welches Metall sich zuerst opfert.
Was ist die Wärmemenge?
Antwort:
Die Wärmemenge beschreibt, wie viel Energie man braucht, um einen Stoff um eine bestimmte Temperatur zu erwärmen. Sie hängt von der Masse, der spezifischen Wärmekapazität und der Temperaturänderung ab.
Formel: Q = m · c · ΔT.
Was ist die Verbrennungswärme?
Antwort:
Die Verbrennungswärme ist die Energie, die bei der vollständigen Verbrennung eines Brennstoffs freigesetzt wird. Sie ist ein Stoffwert und gibt an, wie viel Energie in einem Liter oder Kilogramm Brennstoff gespeichert ist.
Wo liegt der Unterschied zwischen Wärmemenge und Verbrennungswärme?
Antwort:
Wärmemenge beschreibt die Energie, die ich aufwenden muss, um einen Stoff zu erwärmen.
Verbrennungswärme beschreibt die Energie, die ich gewinne, wenn ein Stoff vollständig verbrennt.
Wärmemenge hängt von Temperaturänderung, Masse und Material ab.
Verbrennungswärme ist ein fester Kennwert des Brennstoffes.
Ein praktisches Beispiel zum Unterschied?
Antwort:
Wenn ich Wasser von 20 °C auf 100 °C erhitze, brauche ich dafür eine bestimmte Wärmemenge.
Wenn ich dagegen Benzin verbrenne, liefert mir das eine Verbrennungswärme von etwa 42 MJ pro Kilogramm – das ist gespeicherte chemische Energie.
IHK Regensburg 07.2024
Formelsammlung nicht erlaubt
Taschenrechner nicht erlaubt
Strom Kreislauf zeichnen mit Lampe und erklären , wo ist V/I/A und was passiert wenn der U größer und kleiner ist als die Lampe ertragen kann und wie kann man dann den Fehler verhindern.
Korrosion (so gut wie alles , von wie entsteht es, welche Arten, wie schützen usw.)
Oxidation und Reduktion mit vorgegebenen Bespielen erklären und zeichnen
Wirkungsgrad erklären, die Formel dazu, Beispiel mit einen Motor machen , wie groß ist der Wirkungsgrad bei Diesel- und Elektromotor und was und wie passiert das man da Wirkung verliert (zb Rollreibung)
Natürlich und ünnatürliche Wärmeenergie mit je 2 Beispiele
Es war noch eine Aufgabe, aber die fällt mir gerade nicht mehr ein
Was ich zu mep sagen kann ist das du ordentlich gekleidet am besten auch kommst. also nicht mit joggingshose usw Ich hab gemerkt das man da gute Sympathiepunkte auch sammelt wenn man ordentlich kommt (eigl logisch , aber kann man mal schnell vergessen), also Jeans, ordentliches Shirt , rasiert usw
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Zeichnen Sie einen einfachen Stromkreis mit Lampe und erklären Sie die Größen U, I und R.
-Was passiert, wenn die Spannung größer ist, als die Lampe verträgt?
-Was passiert, wenn die Spannung kleiner ist als erforderlich?
-Wie verhindert man, dass eine Lampe durch zu hoher Spannung zerstört wird?
-Wie entsteht Korrosion?
-Welche Korrosionsarten gibt es?
-Wie schützt man Metalle vor Korrosion?
-Was ist ein galvanisches Element?
-Was ist Oxidation?
-Was ist Reduktion?
-Zeichnen Sie den Vorgang grob.
-Was ist der Wirkungsgrad und wie lautet die Formel?
-Was bedeutet ein Wirkungsgrad von 80 % bei einem Motor?
-Wie hoch ist der Wirkungsgrad von Diesel- Benzin und Elektromotoren?
-Welche Verluste treten allgemein bei Motoren auf?
-Was ist natürliche Wärmeenergie?
-Was ist unnatürliche Wärmeenergie?
Lösungsvorschlag von BLH:
Zeichnen Sie einen einfachen Stromkreis mit Lampe und erklären Sie die Größen U, I und R.
Antwort:
Ein Stromkreis besteht aus einer Spannungsquelle, Leitungen, einem Verbraucher wie einer Lampe und einem Schalter.
-
U steht für die Spannung in Volt
-
I steht für den Strom in Ampere
-
R ist der Widerstand in Ohm
Die Lampe leuchtet, wenn der Stromkreis geschlossen ist und ein Strom fließt.
Hinweis: Eine Lampe zeichnet man als Kreis mit einem X
Was passiert, wenn die Spannung größer ist, als die Lampe verträgt?
Antwort:
Steigt die Spannung über den zulässigen Wert, fließt ein höherer Strom durch die Lampe.
Dadurch erwärmt sich der Glühfaden zu stark und brennt durch.
Bei LED-Lampen kann die Elektronik zerstört werden.
Was passiert, wenn die Spannung kleiner ist als erforderlich?
Antwort:
Die Lampe leuchtet schwächer oder gar nicht.
Der Strom ist geringer als benötigt, daher reicht die Leistung nicht aus.
Wie verhindert man, dass eine Lampe durch zu hoher Spannung zerstört wird?
Antwort:
Durch einen passenden Vorwiderstand, durch geeignete Gleichrichter/Strombegrenzer oder durch Sicherungen.
Bei komplexeren Geräten schützt man zusätzlich mit Spannungsreglern oder elektronischen Schutzschaltungen.
Wie entsteht Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die Zerstörung eines Metalls durch Reaktion mit der Umgebung.
Sie entsteht, wenn Metall mit Feuchtigkeit, Sauerstoff oder Elektrolyten reagiert.
Bei Eisen führt das zur Entstehung von Rost (Eisenoxid).
Welche Korrosionsarten gibt es?
Antwort:
Es gibt drei Hauptarten:
-
Chemische Korrosion – Reaktion des Metalls mit Gasen ohne Feuchtigkeit
-
Elektrochemische Korrosion – Entsteht durch Anode/Kathode in Verbindung mit Wasser (Rost)
-
Physikalische Korrosion – Mechanische Einwirkung, Abrieb oder Erosion
Wie schützt man Metalle vor Korrosion?
Antwort:
Typische Schutzmaßnahmen sind:
-
Lackieren, Beschichten, Pulverbeschichtung
-
Verzinken oder Galvanisieren
-
Öl, Fett, Wachsschichten
-
Einsatz von Opferanoden
-
Verwendung von Edelstahl oder korrosionsbeständigen Legierungen
-
Trockenhalten der Umgebung
Was ist ein galvanisches Element?
Antwort:
Ein galvanisches Element entsteht, wenn zwei unterschiedliche Metalle in einem Elektrolyten verbunden sind.
Das unedlere Metall gibt Elektronen ab, wird zur Anode und korrodiert.
Das edlere Metall bleibt geschützt.
Dieses Prinzip wird bewusst für Opferanoden genutzt.
Was ist Oxidation?
Antwort:
Oxidation bedeutet Elektronenabgabe.
Ein Stoff gibt Elektronen ab und wird dadurch oxidiert.
Beispiel: Eisen gibt Elektronen ab → Eisenionen entstehen → es beginnt zu rosten.
Historisch wurde Oxidation so erklärt:
Oxidation ist die Aufnahme von Sauerstoff.
Beispiel: Eisen verbindet sich mit Sauerstoff zu Eisenoxid.
Heute nutzt man die Elektronen-Definition, weil sie allgemeiner ist.
Was ist Reduktion?
Antwort:
Reduktion bedeutet Elektronenaufnahme.
Ein Stoff nimmt Elektronen auf und wird reduziert.
Die historische Erklärung lautet:
Reduktion ist die Abgabe von Sauerstoff.
Beispiel: Im Hochofen wird Eisenoxid erhitzt, Sauerstoff wird entzogen, übrig bleibt metallisches Eisen.
Auch hier ist die Elektronen-Erklärung die modernere und präzisere.
Zeichnen Sie den Vorgang grob.
Antwort:
Fe → Fe²⁺ + 2 e⁻ (Oxidation)
O + 2 e⁻ → O²⁻ (Reduktion)
Die Elektronen fließen vom unedleren zum edleren Teil.
Was ist der Wirkungsgrad und wie lautet die Formel?
Antwort:
Der Wirkungsgrad beschreibt, wie viel der eingesetzten Energie/Leistung in nutzbare Arbeit/Leistung umgesetzt wird.
η = Pab
Pzu
η = Wab
Wzu
Was bedeutet ein Wirkungsgrad von 80 % bei einem Motor?
Antwort:
Der Motor nutzt 80 % der Energie und die Restlichen 20 % sind Verluste durch Wärme/Reibung und so weiter.
Wie hoch ist der Wirkungsgrad von Diesel- Benzin und Elektromotoren?
Antwort:
Dieselmotor: etwa 45 %
Benzinmotor: etwa 33 %
Elektromotor: etwa 95 %
Der Elektromotor hat den besseren Wirkungsgrad, weil weniger Energie in Wärme, Reibung und Abgasverlusten verloren geht.
IHK Formelsammlung Stichwort: Wirkungsgrad
Welche Verluste treten allgemein bei Motoren auf?
Antwort:
Verluste entstehen durch:
-
Reibung (z. B. Rollreibung, Lagerreibung)
-
Wärmeverluste
-
Luftwiderstand
-
Umwandlungsverluste im Motor selbst
-
Abgasverluste beim Verbrenner
Was ist natürliche Wärmeenergie?
Antwort:
Natürliche Wärme entsteht ohne technische Geräte. Beispiele:
-
Sonnenstrahlung
-
Erdwärme
-
Feuer aus natürlichem Holz
-
Körperwärme
Was ist unnatürliche Wärmeenergie?
Antwort:
Unnatürliche Wärme entsteht durch technische Umwandlungsprozesse. Beispiele:
-
Abwärme von Motoren
-
Wärme beim Bremsen
-
Heizelemente, Heizspiralen
-
Elektrische Heizungen

IHK Regensburg 07.2024
Erfahrung aus der mündlichen Ergänzungsprüfung
Formelsammlung erlaubt ? Nein
Taschenrechner erlaubt ? Nein
Kurz zum Ablauf
Zeichnung: Kräfte in Schiefe Ebene und erklären (Fh,Fr, Fz, Fn, Fg).
Parallelschaltung zeichnen und Formel zu Strom, Widerstand, und Spannung erläutern.
Theorie: Aggregatzustande, Statistik (arten, warum Man Statistik macht und Modalwert, arithmetische Mittelwert, median in der Statistik, Standard Abweichung.)
Anomalie des Wasser, siede, Schmelzpunkte des Wasser.
Hab bestanden 😄
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Erklären Sie die Parallelschaltung mit den Formeln.
-Welche Aggregatzustände gibt es?
-Welche Aggregatzustände gibt es?
-Was passiert beim Schmelzen und Sieden?
-Erklären Sie die Anomalie des Wassers.
-Welches sind die Schmelz- und Siedepunkte von Wasser?
-Warum macht man Statistik?
-Welche Arten von Mittelwerten gibt es?
-Was ist die Standardabweichung?
Lösungsvorschlag von BLH:
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Erklären Sie die Parallelschaltung mit den Formeln.
Antwort:
Bei einer Parallelschaltung liegen die Verbraucher nebeneinander.
Die Spannung ist an jedem Zweig gleich: U = U1 = U2 = U3
Der Gesamtstrom teilt sich in die Teilströme auf: I = I1 + I2 + I3
Der Gesamtwiderstand ist kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
Gesamtwiderstand (bei zwei Widerständen):
Rges = (R1 · R2)
(R1 + R2)
Welche Aggregatzustände gibt es?
Antwort:
Fest, flüssig, gasförmig.
Fest: Teilchen haben feste Plätze und geringe Bewegung.
Flüssig: Teilchen sind beweglicher und können aneinander vorbeigleiten.
Gasförmig: Teilchen bewegen sich frei im Raum und haben große Abstände.
Was passiert beim Schmelzen und Sieden?
Antwort:
Beim Schmelzen wird ein Feststoff durch Energieaufnahme flüssig.
Beim Sieden wird eine Flüssigkeit durch weitere Energieaufnahme gasförmig.
Die Teilchen lösen sich immer weiter voneinander.
Erklären Sie die Anomalie des Wassers.
Antwort:
Wasser hat seine größte Dichte bei 4 °C.
Beim weiteren Abkühlen dehnt es sich wieder aus.
Deshalb schwimmt Eis oben und Seen frieren nur an der Oberfläche zu.
Unter 4 °C bleibt das Wasser flüssig und dichter – das schützt Tiere und Pflanzen.
Welches sind die Schmelz- und Siedepunkte von Wasser?
Antwort:
Schmelzpunkt: 0 °C
Siedepunkt: 100 °C (bei Normaldruck)
Warum macht man Statistik?
Antwort:
Statistik hilft, große Mengen an Messwerten zusammenzufassen, Trends zu erkennen, Qualität zu prüfen und Abweichungen sichtbar zu machen.
In der Technik nutzt man Statistik, um Toleranzen, Produktionsfehler und Durchschnittswerte zu analysieren.
Welche Arten von Mittelwerten gibt es?
Antwort:
Arithmetischer Mittelwert: Durchschnitt aller Werte
Median: Der mittlere Wert einer sortierten Datenreihe
Modalwert: Der am häufigsten vorkommende Wert
Was ist die Standardabweichung?
Antwort:
Die Standardabweichung zeigt, wie stark die Messwerte um den Mittelwert streuen.
Kleine Standardabweichung = enge Werte, hohe Genauigkeit
Große Standardabweichung = starke Schwankungen

IHK Regensburg 08.2024
Formelsammlung erlaubt ? Nein
Taschenrechner erlaubt ? Nein
Kurz zum Ablauf
Ich habe mich davor noch kurz mit dem Prüfling vor mir ausgetauscht, das war Goldwert. Um 14:00 hätte ich Termin gehabt um 14:05 wurde ich hereingebeten. Es waren 3 Prüfer, aber nur einer hat mir Fragen gestellt.
Erste Frage welchen Beruf ich gelernt habe.
(Mechatroniker)
-Kraftwerke, Wasserkraftwerke wo und warum kommen sie vor
-Scheinleistung Wirkleistung Blindleistung das Dreieck zeichnen und bestimmen. Welche Auswirkungen die Blindleistung hat und warum Wirkleistungsfaktor cos phi 1 sehr gut ist. Das hat mit der Prüfling vor mir mitgeteilt und ich hab’s noch schnell gegoogelt 😅
-zweiseitiger Hebel zeichnen und Formel erklären
-Korrosion vorbeugen und was Oxidation ist
-schiefe Ebene zeichnen mit allen Kräften und was der Unterschied Haftreibung und Gleitreibung ist
Erfahrung aus der mündlichen Ergänzungsprüfung
Ich habe bestanden und die Prüfer meinten, dass es sehr gut und sie waren verwundert dass ich die schriftliche nicht geschafft hatte.
Vorbereitet habe ich mich eine Woche intensiv.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Welche Kraftwerkstypen gibt es allgemein?
-Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk?
-Wo kommen Wasserkraftwerke vor und warum?
-Erklären Sie Wirkleistung, Blindleistung und Scheinleistung.
-Warum ist ein cos phi von 1 ideal?
-Welche Auswirkungen hat Blindleistung?
-Erklären Sie den zweiseitigen Hebel.
-Wie lautet die Formel des Hebelgesetzes?
-Wie entsteht Korrosion?
-Wie beugt man Korrosion vor?
-Was ist Oxidation?
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche Kraftwerkstypen gibt es allgemein?
Antwort:
Typische Kraftwerke sind Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke, Kernkraftwerke und die erneuerbaren Wasserkraftwerke, Windkraftwerke und Solarkraftwerke. Alle erzeugen elektrische Energie, aber sie unterscheiden sich in der Art, wie sie mechanische Energie bereitstellen.
Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk?
Antwort:
Bei einem Wasserkraftwerk nutzt man die Lageenergie des Wassers. Das Wasser fließt durch eine Turbine und versetzt sie in Drehbewegung. Diese Drehbewegung treibt einen Generator an, der elektrischen Strom erzeugt. Der große Vorteil ist die Nachhaltigkeit und die konstante Energiequelle dort, wo es starke Strömung oder Höhenunterschiede gibt.
Wo kommen Wasserkraftwerke vor und warum?
Antwort:
Wasserkraftwerke findet man an Flüssen, Stauseen oder Gebirgsregionen mit starken Höhenunterschieden. Dort hat das Wasser genügend Druck oder Geschwindigkeit, um effizient Energie zu erzeugen. Sie sind besonders sinnvoll, wo viel Wasser verfügbar ist und die Landschaft natürliche Gefälle bietet.
Erklären Sie Wirkleistung, Blindleistung und Scheinleistung.
Antwort:
Wirkleistung ist der Teil der Leistung, der tatsächlich in nutzbare Arbeit umgesetzt wird, zum Beispiel Drehbewegung oder Wärme.
Blindleistung entsteht durch magnetische und elektrische Felder in Spulen und Kondensatoren. Sie pendelt ständig zwischen Verbraucher und Netz, verrichtet aber keine echte Arbeit.
Scheinleistung ist die geometrische Summe aus Wirk- und Blindleistung. Sie im Stromnetz tatsächlich fließt.
Warum ist ein cos phi von 1 ideal?
Antwort:
Ein cos phi von 1 bedeutet, dass nur Wirkleistung fließt und keine Blindleistung. Das entlastet das Stromnetz, verhindert zusätzliche Ströme, reduziert Verluste und macht Anlagen effizienter. Je kleiner der cos phi, desto mehr Blindleistung im System, desto größer die Netzbelastung.
Welche Auswirkungen hat Blindleistung?
Antwort:
Blindleistung belastet Leitungen und Transformatoren, ohne etwas zu leisten. Sie erhöht die Stromstärke, verursacht Verluste und kann große Anlagen ineffizient machen. Deshalb kompensiert man sie oft mit Kondensatorbänken oder Blindleistungskompensatoren.
Erklären Sie den zweiseitigen Hebel.
Antwort:
Ein zweiseitiger Hebel hat den Drehpunkt zwischen Last und Kraft. Auf beiden Seiten kann man Kräfte aufbringen. Typische Beispiele sind Balkenwaage oder Wippe.
Das Hebelgesetz lautet: Kraft mal Kraftarm = Last mal Lastarm.
Wie lautet die Formel des Hebelgesetzes?
Antwort:
F1 · l1 = F2 · l2
Das bedeutet: Je länger der Hebelarm, desto weniger Kraft wird benötigt.
Wie entsteht Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die Zerstörung eines Metalls durch Reaktion mit der Umgebung.
Elektrochemische Korrosion entsteht in Verbindung mit Wasser, Anode/Kathode und Sauerstoff.
Chemische Korrosion entsteht ohne Feuchtigkeit, z. B. durch heiße Oxidation.
Wie beugt man Korrosion vor?
Antwort:
Durch Lackieren, Verzinken, Beschichten, Fetten, Trocknen oder durch Opferanoden. Ziel ist, Sauerstoff oder Feuchtigkeit vom Metall fernzuhalten.
Was ist Oxidation?
Antwort:
Oxidation bedeutet Elektronenabgabe.
Historisch wurde Oxidation definiert als Aufnahme von Sauerstoff.
Beides trifft zu: Ein Stoff, der oxidiert, gibt Elektronen ab oder verbindet sich mit Sauerstoff.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.

IHK Regensburg 12.2024
Formelsammlung: Nein
Taschenrechner: Nein
Ich habe in der schriftlichen Prüfung 36 Punkte erzielt und bei der MEP 98 Punkte – damit habe ich auch NTG bestanden.
Die Fragen umfassten:
Alles rund um Elektrotechnik, was in der Formelsammlung dazu steht, inklusive Berechnungen erklären.
Erklärung von Widerständen in Kupferleitungen.
Wirkungsgrad berechnen und Schaltschrank zeichnen sowie erklären, auch mit Prozentangaben.
Korrosionen.
Schiefe Ebene: Formeln aufsagen und die Kräfte zeichnen.
Atome und Wasserstoff zeichnen sowie erklären.
Außerdem musste ich 3-4 Formeln aufsagen, die ich wusste.
Zu Basen wurde ich auch abgefragt.
Die Prüfer haben mir außerdem gesagt, dass man mit 36 Punkten in der schriftlichen Prüfung wirklich alles wissen muss.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Erklären Sie das Ohmsche Gesetz.
-Was bedeutet Leistung in der Elektrotechnik?
-Nennen Sie drei grundlegende Formeln aus der Elektrotechnik.
-Wovon hängt der Widerstand einer Kupferleitung ab?
-Warum erwärmen sich Leitungen bei zu hohem Strom?
-Was ist der Wirkungsgrad?
-Was bedeutet ein Wirkungsgrad von 75 % bei einem Motor?
-Warum hat ein Elektromotor einen besseren Wirkungsgrad als ein Verbrenner?
-Was gehört in einen einfachen Schaltschrank?
-Was bedeuten Prozentangaben im Schaltschrank?
-Was ist Korrosion?
-Welche Korrosionsarten gibt es?
-Wie schützt man Metall vor Korrosion?
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Zeichnen Sie ein Atom und erklären Sie den Aufbau.
-Erklären Sie das Wasserstoffatom.
-Was ist eine Base?
-Nennen Sie zwei Beispiele für Basen.
-Wie reagieren Basen mit Säuren?
Lösungsvorschlag von BLH:
Erklären Sie das Ohmsche Gesetz.
Antwort:
Das Ohmsche Gesetz beschreibt den linearen Zusammenhang zwischen Spannung, Strom und Widerstand.
Die Formel lautet U = R · I.
Wenn der Widerstand gleich bleibt und die Spannung steigt, fließt ein größerer Strom.
Umgekehrt sinkt der Strom, wenn der Widerstand größer wird.
Was bedeutet Leistung in der Elektrotechnik?
Antwort:
Leistung ist die Energie, die pro Sekunde umgesetzt wird.
Die Formel lautet P = U · I.
Sie zeigt, wie viel elektrische Energie z. B. eine Lampe oder ein Motor pro Sekunde verbraucht oder abgibt.
Nennen Sie drei grundlegende Formeln aus der Elektrotechnik.
Antwort:
Ohmsches Gesetz: U = R · I
Leistung: P = U · I
Leitungswiderstand R = ρ · l
A
Diese drei Formeln werden am häufigsten abgefragt und stehen in der Formelsammlung.
Wovon hängt der Widerstand einer Kupferleitung ab?
Antwort:
Der Widerstand hängt vom Material, vom Leiterquerschnitt und von der Länge ab.
Kupfer hat einen sehr kleinen spezifischen Widerstand, deshalb leitet es gut.
Die Formel lautet R = ρ · l
A.
Je länger die Leitung ist und je kleiner der Querschnitt, desto größer wird der Widerstand.
Warum erwärmen sich Leitungen bei zu hohem Strom?
Antwort:
Weil der Widerstand elektrischen Strom in Wärme umwandelt.
Fließt ein hoher Strom durch eine dünne Leitung, entsteht viel Wärme, wodurch sich Isolierungen beschädigen können.
Deshalb sind Leitungsquerschnitte normiert.
Was ist der Wirkungsgrad?
Antwort:
Der Wirkungsgrad beschreibt, wie viel der eingesetzten Energie/Leistung als nutzbare Energie/Leistung herauskommt.
Die Formel lautet
η = Pab
Pzu.
Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet geringe Verluste.
Was bedeutet ein Wirkungsgrad von 75 % bei einem Motor?
Man nutzt 75 % der Leistung und die Restlichen 25 % sind Verluste durch Wärme oder Reibung.
Warum hat ein Elektromotor einen besseren Wirkungsgrad als ein Verbrenner?
Antwort:
Weil kaum Wärmeverluste entstehen.
Im Verbrenner gehen viel Energie durch Abgaswärme, Reibung, Kühlung und Verbrennungseffekte verloren.
Ein Elektromotor erreicht bis zu 95 Prozent Wirkungsgrad.
Was gehört in einen einfachen Schaltschrank?
Antwort:
Typische Komponenten sind:
-
Hauptschalter
-
Sicherungen oder Leitungsschutzschalter
-
Relais oder Schütze
-
Klemmen
-
Verdrahtung
-
eventuell Steuergerät oder Netzteil
Ein Schaltschrank dient dazu, Anlagen sicher zu versorgen, zu steuern und zu schützen
Was bedeuten Prozentangaben im Schaltschrank?
Antwort:
Sie beziehen sich meist auf Auslastung, Wirkungsgrad oder Verlustleistung.
Beispiel: Ein Netzteil mit 80 Prozent Wirkungsgrad wandelt 20 Prozent in Wärme um.
Was ist Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die Zerstörung eines Metalls durch Reaktion mit der Umgebung, zum Beispiel durch Wasser, Sauerstoff oder Salze.
Welche Korrosionsarten gibt es?
Antwort:
Chemische Korrosion – Reaktion mit Gasen ohne Feuchtigkeit.
Elektrochemische Korrosion – Reaktion mit Elektrolyten, Bildung von Anode/Kathode.
Physikalische Korrosion – mechanischer Abrieb oder Erosion.
Wie schützt man Metall vor Korrosion?
Antwort:
Durch Verzinken, Lackieren, Beschichten, Ölen, Fetten oder Einsatz von Opferanoden.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Zeichnen Sie ein Atom und erklären Sie den Aufbau.
Antwort:
Ein Atom besteht aus dem Kern mit Protonen und Neutronen.
Die Elektronen bewegen sich in Schalen um den Kern.
Die Protonenzahl bestimmt das Element.
Erklären Sie das Wasserstoffatom.
Antwort:
Wasserstoff hat ein Proton im Kern und ein Elektron in der ersten Schale.
Es ist das einfachste Element und reagiert leicht, weil es stabiler wird, wenn es ein Elektron abgibt oder aufnimmt.
Was ist eine Base?
Antwort:
Basen sind Stoffe, die Hydroxidionen OH⁻ bilden oder Elektronenpaare aufnehmen können.
Typische Eigenschaften: fühlen sich seifig an, reagieren ätzend und haben pH-Werte über 7.
Nennen Sie zwei Beispiele für Basen.
Antwort:
Natriumhydroxid (NaOH) und Kaliumhydroxid (KOH).
Beide werden in Industrie, Reinigung oder Chemie eingesetzt.
IHK Formelsammlung Stichwort: Basen
Wie reagieren Basen mit Säuren?
Antwort:
Base + Säure → Salz + Wasser.
Dieser Vorgang heißt Neutralisation.

IHK Regensburg 02.2025
Formelsammlung: Nein
Taschenrechner: Nein
Schiefe Ebene Zeichnen mit den 4 anliegenden Kräften anzeichnen und erklären (Fg,Fn,FH,Fr)
Noch ein Rechtwinkliges Dreieck Zeichnen. Hierbei den rechten Winkel benen, die Ankathete, Gegenkathete und Hypotenuse bestimmen. Dann fragen wie kann man die Ankathete, Gegenkathete und Hypotenus jeweilig vertauschen.
Dann im Bezug auf auf das Rechtwinklige Dreieck die Winkelfunktionen abgefragt.
Was ist der Tangens? Wie berechnet man diesen?
Dann etwas zur Strömungsgeschwindigkeit, wovon die abhängt ( Durchflussmenge und Zeit )
Die Prüfer waren sehr nett, wurde jedoch nur von einem Befragt. Bin mit 39 Punkten rein und habe bestanden.
Als Anmerkung noch: Die MEP hat sehr viel mit Glück zu tun, und hängt größtenteils von den Prüfern ab. Ich glaube hier kann man Sympathie sammeln durch ein Hemd, Höflichkeit etc.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Benennen Sie die Ankathete, Gegenkathete und Hypotenuse in einem Dreieck.
-Wie kann man diese Seiten vertauschen?
-Sagen sie die drei Winkelfunktionen auf:
-Wovon hängt die Strömungsgeschwindigkeit ab?
-Welche Formel beschreibt die Strömungsgeschwindigkeit?
Lösungsvorschlag von BLH:
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Benennen Sie die Ankathete, Gegenkathete und Hypotenuse in einem Dreieck.
Antwort:
Die Hypotenuse ist die längste Seite gegenüber dem rechten Winkel.
Die Ankathete liegt am betrachteten Winkel an.
Die Gegenkathete liegt dem betrachteten Winkel gegenüber.
Welche Kathete welche ist, hängt immer vom gewählten Winkel ab.
Wie kann man diese Seiten vertauschen?
Antwort:
Sobald man den betrachteten Winkel ändert, ändert sich auch die Zuordnung.
Zum Beispiel:
Wenn man erst Winkel α betrachtet, ist die Ankathete eine bestimmte Seite.
Wählt man nun Winkel β, tauschen sich Ankathete und Gegenkathete.
Sagen sie die drei Winkelfunktionen auf:
sin(α) = Gegenkathete
Hypotenuse
cos(α) = Ankathete
Hypotenuse
tan(α) = Gegenkathete
Ankathete
Wovon hängt die Strömungsgeschwindigkeit ab?
Antwort:
Die Strömungsgeschwindigkeit hängt vom Volumenstrom und vom Rohrquerschnitt ab.
Je mehr Durchflussmenge pro Zeit und je kleiner der Querschnitt, desto höher wird die Geschwindigkeit.
Welche Formel beschreibt die Strömungsgeschwindigkeit?
v = Q
A
Q ist der Volumenstrom (Durchflussmenge pro Zeit)
A ist der Querschnitt des Rohres.

IHK Regensburg 02.2025
Formelsammlung: Nein
Taschenrechner: Nein
Ntg:
-instandhaltungsmasnahmen und Strategien
-Oxidation Reduktion, Exotherme, Endotherme erklären
kein physik
Und nur die zwei Bereiche halt ganz tief rein
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Was versteht man unter Instandhaltung?
-Welche Instandhaltungsarten gibt es?
-Welche Instandhaltungsstrategien gibt es?
-Warum ist vorbeugende Instandhaltung wichtig?
-Wann ist korrektive Instandhaltung sinnvoll?
-Was gehört zu einer Inspektion?
-Was ist Oxidation?
-Was ist Reduktion?
-Was ist eine Redoxreaktion?
-Was ist eine exotherme Reaktion?
-Was ist eine endotherme Reaktion?
-Wie erkennt man exotherm / endotherm in der Praxis?
Lösungsvorschlag von BLH:
Was versteht man unter Instandhaltung?
Antwort:
Instandhaltung umfasst alle Maßnahmen, die den Sollzustand einer Maschine erhalten oder wiederherstellen.
Ziel ist, die Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Lebensdauer der Anlage zu erhalten.
Dazu gehören Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung.
Welche Instandhaltungsarten gibt es?
Antwort:
Es gibt vier Grundarten:
-
Wartung: Maßnahmen zur Verzögerung des Verschleißes (Schmieren, Reinigen, Einstellen)
-
Inspektion: Prüfen des Istzustands (Messen, Testen, Sichtprüfung)
-
Instandsetzung: Wiederherstellen des Sollzustands (Reparatur, Austausch)
-
Verbesserung: Optimieren von Schwachstellen, um Ausfälle zu reduzieren
Welche Instandhaltungsstrategien gibt es?
Antwort:
Die wichtigsten Strategien sind:
-
Korrektive Instandhaltung
Eingreifen erst, wenn die Anlage ausgefallen ist. Kostengünstig, aber riskant. -
Vorbeugende Instandhaltung (präventiv)
Maßnahmen nach Zeitintervallen oder Nutzung. Ziel: Ausfälle verhindern. -
Zustandsorientierte Instandhaltung
Eingreifen, wenn Messwerte zeigen, dass ein Bauteil kritisch wird (Vibrationen, Temperatur, Verschleiß). Sehr effizient. -
Predictive Maintenance (vorausschauend)
Digitale Sensoren, KI und Datenanalyse prognostizieren Ausfälle bevor sie passieren.
Warum ist vorbeugende Instandhaltung wichtig?
Antwort:
Weil sie ungeplante Stillstände reduziert, Sicherheit erhöht und Reparaturkosten senkt.
Der Vorteil: Maschinen fallen weniger oft unerwartet aus.
Wann ist korrektive Instandhaltung sinnvoll?
Antwort:
Wenn ein Bauteil sehr günstig ist, schnell gewechselt werden kann oder ein Ausfall keine großen Folgen hat.
Beispiel: kleine Glühlampen, einfache Sicherungen.
Was gehört zu einer Inspektion?
Antwort:
Sichtprüfung, Messung von Verschleiß, Temperaturkontrolle, Geräuschbewertung und Funktionsprüfung.
Ziel: frühzeitig Probleme erkennen.
Was ist Oxidation?
Antwort:
Oxidation bedeutet Elektronenabgabe.
Beispiel: Eisen gibt Elektronen ab und bildet Eisenionen.
Historisch wurde Oxidation als Aufnahme von Sauerstoff definiert.
Beispiel: Eisen verbindet sich mit Sauerstoff zu Eisenoxid.
Beide Erklärungen sind richtig, die Elektronendefinition ist moderner.
Was ist Reduktion?
Antwort:
Reduktion bedeutet Elektronenaufnahme.
Beispiel: Sauerstoff nimmt Elektronen auf und wird reduziert.
Historisch war Reduktion die Abgabe von Sauerstoff.
Beispiel: Im Hochofen wird Eisenoxid erhitzt, Sauerstoff wird entzogen → metallisches Eisen entsteht.
Was ist eine Redoxreaktion?
Antwort:
Eine Redoxreaktion ist eine Reaktion, bei der Oxidation und Reduktion gleichzeitig ablaufen.
Ein Stoff gibt Elektronen ab, der andere nimmt sie auf.
Beispiel: Rostbildung, Batterie, Galvanisieren.
Was ist eine exotherme Reaktion?
Antwort:
Eine exotherme Reaktion gibt Energie an die Umgebung ab.
Meist wird Wärme frei.
Beispiele: Verbrennung, Reaktion von Natrium mit Wasser, Abbinden von Beton.
Was ist eine endotherme Reaktion?
Antwort:
Eine endotherme Reaktion nimmt Energie aus der Umgebung auf.
Dadurch wird es kälter oder die Reaktion benötigt dauerhaft Wärmezufuhr.
Beispiele: Fotosynthese, Schmelzen von Eis, Backen eines Kuchens im Offen.
Wie erkennt man exotherm / endotherm in der Praxis?
Antwort:
Bei exothermen Vorgängen wird das Gefäß warm oder heiß.
Bei endothermen Vorgängen wird es kalt oder man muss Energie zuführen.
IHK Regensburg 02.2025
Stapler auzeichnen und erklären (Die Auflagerkräfte Fh und Fv und Gewichtskraft des Staplers Fg Drehmoment)
Wirkungsgrad aufzeichnen mit motor und getriebe
Base laugen was bei einer Neutralisation raus kommt (Salz und Wasser)
Und ich durfte mir zum start auswählen womit ich anfange
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
Zu der Stapler Aufgabe empfehlt sich dieses Video anzuschauen:
-Was zeigt ein Wirkungsgrad-Diagramm beim Motor und Getriebe?
-Warum gibt es Verluste im Motor und im Getriebe?
-Wie groß ist ein realistischer Wirkungsgrad?
-Was ist eine Base bzw. Lauge?
-Was entsteht bei einer Neutralisation?
-Warum entsteht bei der Neutralisation Wasser?
Lösungsvorschlag von BLH:
Zu der Stapler Aufgabe empfehlt sich dieses Video anzuschauen:
Frühjahr 2024 A3
Was zeigt ein Wirkungsgrad-Diagramm beim Motor und Getriebe?
Antwort:
Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel der aufgenommenen Energie als nutzbare Energie herauskommt.
Beim Motor ist es:
η = mechanische Leistung
elektrische oder chemische Leistung.
Beim Getriebe gilt:
η = Ausgangsleistung
Eingangsleistung.
Ein Motor und ein Getriebe haben hintereinander zwei Wirkungsgrade – beide multiplizieren sich.
Warum gibt es Verluste im Motor und im Getriebe?
Antwort:
Verluste entstehen durch:
-
Reibung in Lagern
-
Schmierung
-
Wärmeentwicklung
-
Magnetische Verluste
-
Luftwiderstand der drehenden Bauteile
-
Zahnradreibung im Getriebe
Deshalb geht nie 100 Prozent der Energie durch die gesamte Kette.
Wie groß ist ein realistischer Wirkungsgrad Drehstrom-Motor, Benzin-, Diesel-, Getriebeantrieb?
Antwort:
Drehstrom-Motor: 95 %
Otto-Motor: 33 %
Diesel-Motor: 45 %
Getriebe: 60 %
IHK Formelsammlung Stichwort: Wirkungsgrad für weitere Werte zum schauen
Was ist eine Base bzw. Lauge?
Antwort:
Eine Base ist ein Stoff, der Hydroxidionen OH⁻ bildet oder Elektronenpaare aufnehmen kann.
Typische Basen sind Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder Ammoniak.
Laugen sind Basen, die in Wasser gelöst sind.
Was entsteht bei einer Neutralisation?
Antwort:
Bei einer Neutralisation reagieren Säure und Base miteinander.
Es entsteht immer ein Salz und Wasser.
Beispiel:
HCl + NaOH → NaCl + H₂O.
Der pH-Wert bewegt sich in Richtung 7.
Warum entsteht bei der Neutralisation Wasser?
Antwort:
Weil H⁺-Ionen der Säure und OH⁻-Ionen der Base zu H₂O reagieren.
Die übrig gebliebenen Ionen bilden das Salz.
IHK Regensburg 02.2025
Korrosion
Energien Elektrisch, Wärme
Wirkungsgradsgrad
Statische und dynamische Kraft
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Was ist Korrosion?
-Welche Korrosionsarten gibt es?
-Wie verhindert man Korrosion?
-Was ist elektrische Energie und wie lautet die Formel?
-Was ist Wärmeenergie?
-Was ist der Unterschied zwischen elektrischer und Wärmeenergie?
-Was ist der Wirkungsgrad?
-Was bedeutet der Motor hat einen Wirkungsgrad von 70 %?
-Warum ist der Wirkungsgrad nie 100 Prozent?
-Was ist eine statische Kraft?
-Was ist eine dynamische Kraft?
-Wo liegt der Unterschied?
-Beispiel aus der Praxis.
Lösungsvorschlag von BLH:
Was ist Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die Zerstörung oder Veränderung eines Metalls durch chemische oder elektrochemische Reaktionen mit der Umgebung. Meistens entsteht dabei Rost, also Eisenoxid. Korrosion führt zu Materialschwächung und kann Bauteile unbrauchbar machen.
Welche Korrosionsarten gibt es?
Antwort:
Es gibt drei Arten:
-
Chemische Korrosion
Reaktion mit Gasen wie Sauerstoff ohne Feuchtigkeit, z. B. heiße Oxidation. -
Elektrochemische Korrosion
Entsteht bei Kontakt mit Wasser oder Elektrolyten. Es bildet sich ein galvanisches Element mit Anode und Kathode. Der unedlere Teil korrodiert. -
Physikalische Korrosion
Abrieb, Erosion oder Kavitation beschädigen die Oberfläche, wodurch Korrosion leichter eindringt.
Wie verhindert man Korrosion?
Antwort:
Durch Lackieren, Verzinken, Beschichten, Ölen, Fetten oder Opferanoden. Ziel ist, Sauerstoff oder Feuchtigkeit vom Metall fernzuhalten oder ein unedleres Metall vorzuschalten.
Was ist elektrische Energie und wie lautet die Formel?
Antwort:
Elektrische Energie entsteht durch Bewegung von elektrischen Ladungen, also Strom. Sie wird in Stromkreisen genutzt, um Licht, Motoren oder Heizungen zu betreiben. Die Formel für elektrische Energie lautet:
W = P x t
W = U x I x t
Was ist Wärmeenergie?
Antwort:
Wärmeenergie entsteht durch die Bewegung der Teilchen in einem Stoff. Je stärker die Moleküle schwingen, desto höher die Temperatur. Wärmeenergie wird durch Wärmeleitung, Konvektion oder Strahlung übertragen.
Was ist der Unterschied zwischen elektrischer und Wärmeenergie?
Antwort:
Elektrische Energie ist geordnet, leicht transportierbar und gut steuerbar.
Wärmeenergie ist ungeordnete Molekülbewegung und lässt sich schwerer kontrollieren.
Elektrische Energie kann in Wärme umgewandelt werden, aber nicht verlustfrei zurück.
Was ist der Wirkungsgrad?
Antwort:
Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel der zugeführten Energie/Leistung als nutzbare Energie/Leistung herauskommt.
Die Formel lautet
η = Pab
Pzu
η = Wab
Wzu
Was bedeutet der Motor hat einen Wirkungsgrad von 70 %?
Antwort:
70 % der Leistung werden weiter gegeben und die Restlichen 30 % sind Verluste zum Beispiel durch Wärme oder Reibung.
Warum ist der Wirkungsgrad nie 100 Prozent?
Antwort:
Weil immer Verluste entstehen, zum Beispiel durch Wärme, Reibung, magnetische Verluste oder Luftwiderstand. Jeder reale Prozess hat Energieverluste.
Was ist eine statische Kraft?
Antwort:
Eine statische Kraft wirkt gleichmäßig und verändert sich nicht über die Zeit. Sie ist konstant.
Beispiel: Das Gewicht eines Motors, der fest auf einem Fundament steht.
Was ist eine dynamische Kraft?
Antwort:
Eine dynamische Kraft ändert sich im Verlauf der Zeit, zum Beispiel durch Beschleunigung, Stöße oder Schwingungen.
Beispiel: Schlagbelastungen, Bewegungen von Maschinen, Bremsvorgänge.
Wo liegt der Unterschied?
Antwort:
Statische Kräfte sind konstant und berechenbar.
Dynamische Kräfte variieren und können kurzfristig viel höher werden.
Darum müssen Bauteile auf dynamische Kräfte oft stärker ausgelegt werden.
Beispiel aus der Praxis.
Antwort:
Ein LKW, der einfach steht, belastet die Brücke statisch.
Ein LKW, der über ein Schlagloch fährt, erzeugt dynamische Kräfte, die um ein Vielfaches größer sein können.
IHK Regensburg 07.2025
Formesammlung: Nein
Taschenrechner: Nein
Flipchart zum selber drauf schreiben wenn man mag: Ja
Moderationskoffer wenn man ihn benutzt möchte: Ja
Was kam dran?
- welche Kräfte wirken auf ein Teil: Zug, Druck, Flächenpressung, scherung, stanzen
- was ist wenn man ein Teil verdreht? = Torsion
- Leiter Wiederstand, (Wiederstand doppelt nehmen wegen der Hin- und Rückleitung)
- Was ist in hartem Wasser (Magnesium und Calcium)
- wie kann man eine Flüssigkeit messen? PH-Messgerät, Indikatorenstäbchen (Lackmus)
Ich war erst um 15:30 dran, trotzdem waren die Prüfer sehr nett und die haben auch gesagt, wir gehen hier erst raus bis wir zufrieden sind und sie bestanden haben.
Also sind sie auch sehr wohlwollend.
Hatte 43Pkt in der schriftlichen.
Hab bestanden 👍
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Welche mechanischen Kräfte können auf ein Bauteil wirken?
-Beispiel für Zug- und Druckkraft.
-Was bedeutet Flächenpressung?
-Was passiert beim Stanzen?
-Was ist Torsion?
-Was passiert, wenn das Torsionsmoment zu groß wird?
-Wovon hängt der elektrische Widerstand einer Leitung ab?
-Warum muss man die Leitungslänge oft doppelt nehmen?
-Warum erwärmen sich dünne Leitungen schneller?
-Was ist hartes Wasser?
-Welche Probleme verursacht hartes Wasser?
-Warum entsteht Kalk?
-Wie kann man den pH-Wert messen?
-Was zeigt der pH-Wert?
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche mechanischen Kräfte können auf ein Bauteil wirken?
Antwort:
Ein Bauteil kann durch verschiedene Kraftarten belastet werden:
-
Zugkraft: zieht das Bauteil auseinander
-
Druckkraft: presst es zusammen
-
Scherung: zwei Kraftvektoren, die gegeneinander verschoben werden
-
Flächenpressung: Kraft wirkt auf eine sehr kleine Fläche → hoher Druck
-
Stanzen: Extrem hohe Scherkräfte auf eine sehr kleine Kontaktfläche
Beispiel für Zug- und Druckkraft.
Antwort:
Zugkraft: Schraube, die auseinandergezogen wird.
Druckkraft: Säule, die das Dach trägt.
Was bedeutet Flächenpressung?
Antwort:
Flächenpressung ist Druck auf eine bestimmte Fläche.
Je kleiner die Fläche bei gleicher Kraft, desto höher die Pressung.
Beispiel: Nagelspitze → sehr kleine Fläche → große Flächenpressung → Nagel dringt in Holz ein.
Was passiert beim Stanzen?
Antwort:
Beim Stanzen wird mit hoher Scher- und Druckkraft ein Werkstoff durch eine Schneidkante getrennt.
Dabei wirkt die Scherung hauptsächlich an der Schnittkante
Was ist Torsion?
Antwort:
Torsion ist die Verdrehung eines Bauteils durch ein Drehmoment.
Sie entsteht, wenn eine Kraft seitlich ansetzt, sodass sich ein Bauteil um seine Längsachse verdreht.
Beispiel: Antriebswellen, Schrauben, Rohre.
Was passiert, wenn das Torsionsmoment zu groß wird?
Antwort:
Das Material kann sich dauerhaft verdrehen, Risse bilden oder brechen.
Jedes Material hat eine maximale Schubspannung, die nicht überschritten werden darf.
Wovon hängt der elektrische Widerstand einer Leitung ab?
Antwort:
Vom spezifischen Widerstand des Materials, der Länge und dem Querschnitt.
Die Formel lautet: R = ρ · l
A
Warum muss man die Leitungslänge oft doppelt nehmen?
Antwort:
Weil der Strom immer einen Hinweg und einen Rückweg hat.
Beide Strecken haben Widerstand, deshalb verdoppelt sich die Länge in der Berechnung.
Beispiel: 10 Meter Leitung → 20 Meter Stromweg.
Warum erwärmen sich dünne Leitungen schneller?
Antwort:
Weil sie einen höheren Widerstand haben.
Je höher der Widerstand, desto mehr Wärme entsteht bei Stromfluss → P = I² · R.
Was ist hartes Wasser?
Antwort:
Hartes Wasser enthält viele gelöste Mineralien, vor allem Calcium- und Magnesiumionen.
Diese können sich als Kalk absetzen, zum Beispiel in Rohren, Kaffeemaschinen oder Heizstäben.
Welche Probleme verursacht hartes Wasser?
Antwort:
Kalkablagerungen, schlechtere Wärmeübertragung, höherer Energieverbrauch bei Heizstäben, verstopfte Düsen und eine geringere Waschwirkung bei Seife.
Warum entsteht Kalk?
Antwort:
Beim Erhitzen fällt Calciumhydrogencarbonat aus und wird zu Calciumcarbonat → das ist Kalk.
Wie kann man den pH-Wert messen?
Antwort:
Auf zwei Arten:
-
pH-Messgerät
Sehr genau, misst elektrochemisch. -
Indikatorstäbchen / Lackmus
Die Farbe zeigt an, ob die Lösung sauer, neutral oder basisch ist.
Was zeigt der pH-Wert?
Antwort:
Der pH-Wert zeigt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist.
pH 7 = neutral
unter 7 = sauer
über 7 = basisch (Lauge)
IHK Regensburg 08.2025
Formelsammlung? Nein
Taschenrechner? Nein
Wurde in einen Raum gerufen und sehr nett empfangen. Es waren insg. 3 Dozenten, nur zwei haben Fragen gestellt. Wurde ausgefragt über : Drehmoment, Schiefe Ebene und Statistik
Drehmoment:
Erklären, ein Beispiel aufzeichnen (z.B.: Schraube mit Schlüssel), Werte zur Berechnung bekommen, was passiert wenn der Hebelarm kürzer und länger wird?
Schiefe Ebene:
Aufzeichnen und Kräfte benennen, was passiert wenn der Winkel größer und kleiner wird?
Statistik:
Zahlenreihe gesagt bekommen: Welche statistischen Werte können daraus gezogen werden?(Mittelwert, Modal. Median, Spannweite) und jeweils erklären,
Guaßsche Normalverteilung aufzeichnen.
Erfahrung aus der MEP:
Hatte 39 Punkte in der Schriftlichen und habe bestanden. Die MEP hängt bestimmt auch vom Prüfer ab und ist oft ein wenig Glückssache, aber wenn man von Anfang an einen guten Eindruck macht und sich wirklich darauf vorbereitet, ist es echt machbar. Die Prüfer merken glaube ich sehr schnell, ob jemand etwas dafür getan hat oder nicht und beachten das auch.
Danke an BLH, denn seine Videos helfen einem wirklich sehr. Habe mich hauptsächlich mit seinen Videos und dem Script der Schule vorbereitet, am besten fragt ihr auch noch bei eurem Dozenten nach denn die wissen oft am besten Bescheid was in der MEP abgefragt wird.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Was ist das Drehmoment?
-Zeichnen Sie ein Beispiel und erklären Sie es.
-Was passiert, wenn der Hebelarm kürzer ist?
-Was passiert, wenn der Hebelarm länger ist?
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Welche statistischen Werte können aus einer Zahlenreihe abgeleitet werden?
-Was ist der arithmetische Mittelwert?
-Was ist der Median?
-Was ist der Modalwert?
-Was ist die Spannweite?
-Zeichnen und erklären Sie die Gaußsche Normalverteilung.
Lösungsvorschlag von BLH:
Was ist das Drehmoment?
Antwort:
Das Drehmoment beschreibt, wie stark eine Kraft um einen Drehpunkt wirkt.
Die Formel lautet:
M = F · l
F ist die Kraft, l der Hebelarm.
Je länger der Hebel und je größer die Kraft, desto größer das Drehmoment.
Zeichnen Sie ein Beispiel und erklären Sie es.
Antwort:
Beispiel: Schraube + Schraubenschlüssel.
Am Ende des Schlüssels wirkt eine Kraft nach unten.
Der Abstand zwischen Handkraft und Schraubenkopf ist der Hebelarm → daraus entsteht ein Drehmoment, das die Schraube löst oder anzieht.
Was passiert, wenn der Hebelarm kürzer ist?
Antwort:
Das Drehmoment wird kleiner.
Mit einem sehr kurzen Hebel braucht man viel mehr Kraft, um dieselbe Schraube zu drehen.
Was passiert, wenn der Hebelarm länger ist?
Antwort:
Das Drehmoment steigt.
Ein langer Hebel (z. B. Rohrverlängerung) macht das Lösen oder Festziehen viel leichter, weil der Hebelarm größer wird.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Welche statistischen Werte können aus einer Zahlenreihe abgeleitet werden?
Antwort:
Typisch sind:
-
Arithmetischer Mittelwert
-
Median
-
Modalwert
-
Spannweite
Diese beschreiben Lage und Streuung der Werte.
Was ist der arithmetische Mittelwert?
Antwort:
Der Durchschnitt aller Zahlen.
Man addiert alle Werte und teilt durch die Anzahl.
Was ist der Median?
Antwort:
Der mittlere Wert einer sortierten Zahlenreihe.
Er ist weniger störanfällig gegen Ausreißer und eignet sich gut für ungleichmäßige Daten.
Was ist der Modalwert?
Antwort:
Der am häufigsten vorkommende Wert.
Er wird genutzt, wenn Häufigkeiten wichtig sind.
Was ist die Spannweite?
Antwort:
Differenz aus größtem und kleinstem Wert.
Sie zeigt, wie weit die Werte auseinanderliegen.
Zeichnen und erklären Sie die Gaußsche Normalverteilung.
Antwort:
Die Gaußsche Kurve ist glockenförmig.
Der höchste Punkt ist der Mittelwert.
Links und rechts fallen die Werte symmetrisch ab.
Die Kurve zeigt, dass die meisten Werte um den Durchschnitt liegen und nur wenige extrem hoch oder niedrig sind.


IHK Regensburg 02.2026
Hier meine Erfahrung:
Chemie:
-Chemische Korrosion
-Aggregatzustände erklären
-Was passiert genau wenn es kondensiert
-Was ist der unterschied zwischen Kevin und Celsius
-Aus was besteht Wasser
Physik Prüfer:
-Reihenschaltung aufzeichnen und erklären
-Parallelschaltung aufzeichnen und erklären
-Was sind die Einheiten von Strom, Spannung und Widerstand
-Was sind die 3 Newtonschen Gesetze
Lösungsvorschlag von BLH:
Was ist chemische Korrosion?
Antwort:
Chemische Korrosion ist die Reaktion eines Werkstoffs mit einem Stoff aus seiner Umgebung.
Dabei wird der Werkstoff angegriffen und verändert.
Bei Metallen bedeutet das oft:
Das Metall reagiert direkt mit Sauerstoff, Gasen oder anderen chemischen Stoffen.
Ein Elektrolyt, also zum Beispiel Wasser oder Feuchtigkeit als leitfähige Flüssigkeit, ist bei der chemischen Korrosion nicht zwingend notwendig.
Beispiel:
Ein Metall reagiert bei hoher Temperatur mit Sauerstoff. Dabei bildet sich eine Oxidschicht.
Einfach gesagt:
Chemische Korrosion = Werkstoff reagiert direkt mit einem Stoff aus der Umgebung.
Welche Aggregatzustände gibt es und wie heißen die Übergänge?
Antwort:
Es gibt drei klassische Aggregatzustände:
Fest
Die Teilchen sind fest angeordnet und bewegen sich nur wenig.
Beispiel: Eis.
Flüssig
Die Teilchen sind beweglicher und können aneinander vorbeigleiten.
Beispiel: Wasser.
Gasförmig
Die Teilchen bewegen sich frei im Raum.
Beispiel: Wasserdampf.
Die Übergänge heißen:
-
Fest zu flüssig: Schmelzen
-
Flüssig zu fest: Erstarren
-
Flüssig zu gasförmig: Verdampfen oder Sieden
-
Gasförmig zu flüssig: Kondensieren
-
Fest zu gasförmig: Sublimieren
-
Gasförmig zu fest: Resublimieren
Was passiert genau, wenn ein Stoff kondensiert?
Antwort:
Beim Kondensieren geht ein Stoff vom gasförmigen in den flüssigen Zustand über.
Das passiert, wenn das Gas abkühlt oder wenn der Druck erhöht wird.
Die Teilchen im Gas bewegen sich zuerst sehr schnell und haben große Abstände zueinander. Beim Abkühlen verlieren sie Energie. Dadurch bewegen sie sich langsamer und kommen näher zusammen.
Wenn die Temperatur niedrig genug ist, verbinden sich die Teilchen wieder stärker miteinander. Aus dem Gas wird eine Flüssigkeit.
Beispiel:
-
Wasserdampf trifft auf eine kalte Scheibe.
-
Der Wasserdampf kühlt ab.
-
Er wird zu kleinen Wassertröpfchen.
-
Das nennt man Kondensation.
Einfach gesagt:
Kondensieren = Gas wird flüssig.
Was ist der Unterschied zwischen Kelvin und Celsius?
Antwort:
Celsius und Kelvin sind Einheiten für die Temperatur.
Celsius wird im Alltag verwendet.
Zum Beispiel:
0 °C = Wasser gefriert
100 °C = Wasser siedet ungefähr bei Normaldruck
Kelvin wird in der Physik und Technik verwendet. Kelvin beginnt beim absoluten Nullpunkt.
Der absolute Nullpunkt liegt bei:
0 K = -273,15 °C
Das bedeutet:
Bei 0 Kelvin ist die tiefstmögliche Temperatur erreicht.
Der Abstand zwischen Celsius und Kelvin ist gleich groß. Eine Temperaturänderung von 1 °C entspricht einer Temperaturänderung von 1 K.
Umrechnung:
Beispiel:
20 °C + 273,15 = 293,15 K
Aus was besteht Wasser?
Antwort:
Wasser besteht aus Wasserstoff und Sauerstoff.
Die chemische Formel lautet:
H₂O
Das bedeutet:
Ein Wassermolekül besteht aus 2 Wasserstoffatomen und 1 Sauerstoffatom.
Also:
H₂ = zwei Wasserstoffatome
O = ein Sauerstoffatom
Zusammen ergibt das:
H₂O
Was ist eine Reihenschaltung und welche Regeln gelten dort?
Antwort:
Bei einer Reihenschaltung sind die Bauteile hintereinander geschaltet. Der Strom hat nur einen Weg.
Vereinfacht:
Spannungsquelle -> R1 -> R2 -> R3 -> zurück zur Spannungsquelle
Bei der Reihenschaltung gilt:
Der Strom ist überall gleich.
Iges = I1 = I2 = I3
Die Spannungen teilen sich auf.
Uges = U1 + U2 + U3
Die Widerstände addieren sich.
Rges = R1 + R2 + R3
Je mehr Widerstände in Reihe geschaltet werden, desto größer wird der Gesamtwiderstand.
Was ist eine Parallelschaltung und welche Regeln gelten dort?
Antwort:
Bei einer Parallelschaltung sind die Bauteile nebeneinander geschaltet. Der Strom hat mehrere Wege.
Vereinfacht:
Der Strom kommt an einen Knotenpunkt, teilt sich auf mehrere Zweige auf und fließt danach wieder zusammen.
Bei der Parallelschaltung gilt:
Die Spannung ist in allen Zweigen gleich.
Uges = U1 = U2 = U3
Der Gesamtstrom teilt sich auf.
Iges = I1 + I2 + I3
Der Gesamtwiderstand wird über die Kehrwerte berechnet.
1 / Rges = 1 / R1 + 1 / R2 + 1 / R3
Wichtig:
Der Gesamtwiderstand einer Parallelschaltung ist immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
Welche Einheiten haben Strom, Spannung und Widerstand?
Antwort:
Stromstärke
-
Formelzeichen: I
-
Einheit: Ampere
Spannung
-
Formelzeichen: U
-
Einheit: Volt
Widerstand
-
Formelzeichen: R
-
Einheit: Ohm
Zusammenhang durch das ohmsche Gesetz:
U = R · I
Umgestellt:
I = U / R
R = U / I
Was sind die drei Newtonschen Gesetze?
Antwort:
Das 1. Newtonsche Gesetz nennt man auch Trägheitsgesetz.
Es besagt: Ein Körper bleibt in Ruhe oder bewegt sich gleichförmig weiter, solange keine resultierende Kraft auf ihn wirkt.
Beispiel:
Ein Ball bleibt liegen, bis man ihn anstößt.
Das 2. Newtonsche Gesetz nennt man auch Grundgesetz der Dynamik.
Es beschreibt den Zusammenhang zwischen Kraft, Masse und Beschleunigung.
Formel:
F = m · a
Dabei ist:
-
F = Kraft in Newton
-
m = Masse in Kilogramm
-
a = Beschleunigung in m/s²
Beispiel:
Je schwerer ein Körper ist, desto mehr Kraft braucht man, um ihn gleich stark zu beschleunigen.
Das 3. Newtonsche Gesetz nennt man auch Wechselwirkungsgesetz.
Es besagt: Kräfte treten immer paarweise auf.
Wenn Körper A auf Körper B eine Kraft ausübt, dann übt Körper B gleichzeitig eine gleich große, entgegengesetzte Kraft auf Körper A aus.
Kurz:
Actio = Reactio
Beispiel:
Wenn man gegen eine Wand drückt, drückt die Wand mit gleicher Kraft zurück.
IHK Regensburg 02.2026
Ich hatte am 10.02.2026 in der IHK Regensburg meine mündliche Ergänzungsprüfung im Fach NTG.
Ich habe mich Hauptsächlich mit ihrem Fragenkatalog und den Fragen aus den letzten Jahren der IHK Regensburg MEP vorbereitet. Dies war wirklich Goldwert und ich habe nun nach 2 Versuchen NTG endlich bestanden.
Vielen Dank hierfür!!
Ich wurde gefragt:
-Welche Energieformen kennen sie?
-Wie kann man diese in andere Energieformen wandeln?
-Wie könne sie Energie/Wärme im Betrieb speichern?
-Welche erneuerbare Energien kennen sie?
-Was sind fossile Brennstoffe und warum sind diese nicht nachhaltig?
-Aggregatszustände von Wasser mit Zeichen des Dreiecks und den Pfeilen.
-Als letztes wurde mir eine Zahlenreihe vorgegeben, aus dieser musste ich dann Mittelwert, Median, Modal und Spannweite ausrechnen. 2, 4, 4, 6, 9
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche Energieformen gibt es und wie können sie in andere Energieformen umgewandelt werden?
Antwort:
Elektrische Energie
Beispiel: Strom aus der Steckdose.
Mechanische Energie
Beispiel: Bewegung einer Maschine oder eines Förderbands.
Thermische Energie
Beispiel: Wärme in einem Ofen oder Heizsystem.
Chemische Energie
Beispiel: Energie in Brennstoffen, Batterien oder Akkus.
Strahlungsenergie
Beispiel: Sonnenlicht.
Kinetische Energie
Das ist Bewegungsenergie.
Potenzielle Energie
Das ist Lageenergie.
Elastische Energie
Beispiel: gespannte Feder.
Energie kann von einer Form in eine andere Form umgewandelt werden.
Beispiele:
-
Ein Elektromotor wandelt elektrische Energie in mechanische Energie um.
-
Eine Glühbirne wandelt elektrische Energie in Lichtenergie und Wärmeenergie um.
-
Ein Heizstab wandelt elektrische Energie in Wärmeenergie um.
-
Eine Batterie wandelt chemische Energie in elektrische Energie um.
-
Eine Solarzelle wandelt Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie um.
-
Ein Generator wandelt mechanische Energie in elektrische Energie um.
Wichtig ist:
Energie geht nicht verloren. Sie wird nur umgewandelt. Dabei entstehen in der Praxis oft Verluste, meistens als Wärme.
Wie kann man Energie beziehungsweise Wärme im Betrieb speichern?
Antwort:
Wärmespeicher
Wärme kann zum Beispiel in Wasser gespeichert werden. Ein Warmwasserspeicher nimmt Wärme auf und gibt sie später wieder ab.
Dampfspeicher oder Pufferspeicher
In technischen Anlagen können Speicher genutzt werden, um Wärme oder Dampf zeitlich versetzt zu verwenden.
Batterien und Akkus
Sie speichern elektrische Energie chemisch und geben sie später wieder als elektrische Energie ab.
Druckluftspeicher
Elektrische Energie kann genutzt werden, um Luft zu verdichten. Die gespeicherte Druckluft kann später Maschinen oder Werkzeuge antreiben.
Mechanische Speicher
Zum Beispiel Schwungräder. Sie speichern Energie als Bewegungsenergie.
Lagespeicher
Ein Gewicht oder Wasser wird angehoben. Beim Absenken kann wieder Energie gewonnen werden. Ein Beispiel ist ein Pumpspeicherkraftwerk.
Im Betrieb ist besonders Wärme in Wasser oder in Pufferspeichern wichtig, weil Wasser viel Wärme aufnehmen kann.
Welche erneuerbaren Energien gibt es?
Antwort:
Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich natürlich erneuern oder praktisch dauerhaft verfügbar sind.
Beispiele sind:
Solarenergie
Energie aus Sonnenlicht, zum Beispiel Photovoltaik oder Solarthermie.
Windenergie
Energie aus Windkraftanlagen.
Wasserkraft
Energie aus fließendem oder fallendem Wasser.
Biomasse
Energie aus organischem Material, zum Beispiel Holz, Pflanzenreste oder Biogas.
Geothermie
Energie aus Erdwärme.
Diese Energiequellen gelten als nachhaltiger als fossile Brennstoffe, weil sie sich erneuern und im Betrieb meist weniger CO₂ verursachen.
Was sind fossile Brennstoffe und warum sind sie nicht nachhaltig?
Antwort:
Fossile Brennstoffe sind Energieträger, die über Millionen von Jahren aus abgestorbenen Pflanzen und Lebewesen entstanden sind.
Beispiele sind:
-
Kohle
-
Erdöl
-
Erdgas
Aus Erdöl werden außerdem Kraftstoffe wie Benzin, Diesel, Heizöl oder Kerosin hergestellt.
Fossile Brennstoffe sind nicht nachhaltig, weil sie nur begrenzt vorhanden sind. Sie entstehen zwar natürlich, aber über extrem lange Zeiträume. Der Mensch verbraucht sie viel schneller, als sie neu entstehen können.
Außerdem entsteht beim Verbrennen viel CO₂. Das belastet die Umwelt und trägt zum Klimawandel bei.
Deshalb gelten fossile Brennstoffe als nicht erneuerbar und langfristig problematisch.
Welche Aggregatzustände hat Wasser und wie heißen die Übergänge?
Antwort:
Wasser kann in drei klassischen Aggregatzuständen vorkommen:
Fest
Beispiel: Eis.
Flüssig
Beispiel: Wasser.
Gasförmig
Beispiel: Wasserdampf.
Die Übergänge heißen:
Fest zu flüssig: Schmelzen
Beispiel: Eis wird zu Wasser.
Flüssig zu fest: Erstarren
Beispiel: Wasser wird zu Eis.
Flüssig zu gasförmig: Verdampfen oder Sieden
Beispiel: Wasser wird zu Wasserdampf.
Gasförmig zu flüssig: Kondensieren
Beispiel: Wasserdampf wird zu Wassertröpfchen.
Fest zu gasförmig: Sublimieren
Beispiel: Eis oder Trockeneis geht direkt in den gasförmigen Zustand über.
Gasförmig zu fest: Resublimieren
Beispiel: Wasserdampf wird direkt zu Eiskristallen.
Wie berechnet man Mittelwert, Median, Modalwert und Spannweite aus einer Zahlenreihe 2, 4, 4, 6, 9 ?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Statistik
Der Mittelwert ist der Durchschnitt.
Mittelwert = (2 + 4 + 4 + 6 + 9) / 5 = 5
Median
Der Median ist der mittlere Wert einer geordneten Zahlenreihe.
Die Zahlenreihe ist schon sortiert:
2, 4, 4, 6, 9
Der mittlere Wert ist: 4
Also ist der Median 4.
Wenn es eine gerade Anzahl an Werten gibt, nimmt man die beiden mittleren Werte und bildet daraus den Durchschnitt.
Modalwert
Der Modalwert ist der Wert, der am häufigsten vorkommt.
In der Zahlenreihe:
2, 4, 4, 6, 9
kommt die 4 am häufigsten vor.
Der Modalwert ist also 4.
Spannweite
Die Spannweite ist der Unterschied zwischen größtem und kleinstem Wert.
Formel: R = größter Wert - kleinster Wert
R = 9 - 2
R = 7
IHK Rostock MEP NTG
IHK Rostock 07.2025
Formelsammlung erlaubt
Taschenrechner erlaubt
Ich hatte eine Prüfungsaufgabe bekommen aus Frühjahr 2014 A7 die Geschwindigkeitsaufgabe. 10 min Vorbereitungszeit und dann am Flipchart vorstellen.
Andere Leute hatten z.B. die Aufgabe mit Winkelprofil wo die Masse berechnet werden sollte und die Zugkraft mit der 17er Bohrung siehe Herbst 2023 A3
Oder Ausdehnung vom Stahltank war noch dabei.
Lösungsvorschlag von BLH:
Hier empfehle ich euch die passenden Videos anzuschauen:
Herbst 2016 A5 (Eventuell diese Aufgabe wo sich Stahl und Inhalt ausdehnt)
IHK Saarland MEP NTG
IHK Saarland/Saarbrücken 08.2025
Formelsammlung nicht erlaubt
Es lagen Blätter mit fragen verkehrtherum auf dem Tisch man sollte sich eines aussuchen und einfach Punkt für Punkt beantworten.
1.) was ist eine Oxidation
2.) CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃ erklären sie diese Reaktionsgleichung
3.) sie haben 5 l Wasser und einen Topf von 1500g wieviel Energie brauchen sie um das Wasser zu erhitzen
4.) zeichnen sie ein Kräfte Parallelogramme und zeichnen sie die resultierende Kraft ein 5.) F/A=F/A erklären sie diese Formel
6.) zeichnen sie eine Reihenschaltung mit zwei widerständen und beschriften sie alles
7.)alle Aggregatzustände benennen den Zustandsänderungen
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Oxidation erklären:
-Reaktionsgleichung erklären: CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃
-Wie viel Energie brauchen wir um 5 L Wasser und 1 500 g Topf von 20 °C auf 60 °C zu erhitzen?
-Zeichnen Sie das Kräfteparallelogramm und die Resultierende Kraft Fr
-Zeichnen Sie eine Reihenschaltung mit zwei Widerständen:
-Erklären Sie alle angaben.
-Welche Aggregatzustände und Zustandsänderungen gibt es:
Lösungsvorschlag von BLH:
Oxidation erklären:
Antwort:
Oxidation bedeutet Elektronenabgabe. Ein Stoff gibt Elektronen ab und wird dadurch oxidiert.
Historisch wurde Oxidation als Aufnahme von Sauerstoff erklärt.
Beispiel: Eisen verbindet sich mit Sauerstoff zu Eisenoxid (Rost).
Beide Erklärungen sind richtig, die Elektronendefinition ist moderner.
Reaktionsgleichung erklären: CO₂ + H₂O ⇌ H₂CO₃
Antwort:
Kohlendioxid löst sich im Wasser und reagiert zu Kohlensäure (H₂CO₃).
Die Reaktion ist umkehrbar (⇌).
Das bedeutet:
-
CO₂ + H₂O reagieren zu Kohlensäure.
-
Kohlensäure kann sich wieder in CO₂ und H₂O zurück umwandeln.
Wie viel Energie brauchen wir um 5 L Wasser und 1 500 g Topf von 20 °C auf 60 °C zu erhitzen?
Antwort:
Die benötigte Energie berechnet man mit:
Q = m · c · ΔT
m = Masse (5 L = 5 kg bei Wasser)
c = Wärmekapazität (4,18 kJ/kg x C Formelsammlung oder von der IHK vorgegeben)
ΔT = Temperaturänderung (60 - 20 = 40 °C)
Q = m x c x ΔT = 6,5 kg x 4,18 x 40 °C = 1 086,8 kJ
Zeichnen Sie das Kräfteparallelogramm und die Resultierende Kraft Fr
Antwort:
Zwei Kräfte, die von einem Punkt ausgehen, kann man als zwei Seiten eines Parallelogramms zeichnen.
Die Diagonale des Parallelogramms ist die resultierende Kraft.
Diese Resultierende ist die Zusammenfassung beider Kräfte zu einer einzigen Kraft.
Zeichnen Sie eine Reihenschaltung mit zwei Widerständen:
Erklären Sie alle angaben.
Antwort:
In einer Reihenschaltung fließt durch beide Widerstände derselbe Strom.
Iges = I1 = I2
Die Gesamtspannung ist die Summe der Teilspannungen.
Uges = U1 + U2
Der Gesamtwiderstand ist die Summe der einzelnen Widerstände
Rges = R1 + R2
Welche Aggregatzustände und Zustandsänderungen gibt es:
Antwort:
Die Aggregatzustände sind:
-
fest
-
flüssig
-
gasförmig
Zustandsänderungen:
-
Schmelzen (fest → flüssig)
-
Erstarren (flüssig → fest)
-
Verdampfen/Sieden (flüssig → gasförmig)
-
Kondensieren (gasförmig → flüssig)
-
Sublimieren (fest → gasförmig)
-
Resublimieren (gasförmig → fest)

IHK Saarland/Saarbrücken 01.2024
Formelsammlung nicht erlaubt
Ich musste das Volumen eines Zylinder ausrechnen und die Formel kennen,
schiefe Ebene anzeichnen mit allen Kräften und erklären (Fn, Fg, Fh, Fz)
dann musste ich eine Wippe malen und die kräfte einzeichnen die Formel dazu passend erstellen und umstellen + ausrechnen, (Es ging hierbei um Drehmoment mit zwei Kräften F1 * l1 = F2 * l2)
PH wert, Säure, Lauge, aus was Luft besteht musste ich sagen,
welche Reibungskräfte es gibt,
welche Energie formen es gibt,
Welche Agregatzustände gibt es: fest, flüssig, Gasförmig, und wie bringt man die von fest zum flüßg
und anders herum auch. (sublimieren, resublimieren)
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
Wie berechnet man das Volumen eines Zylinders mit einem Durchmesser 1 m und Höhe 1m?
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Was beschreibt das Hebelgesetz?
Was passiert, wenn einer der Hebelarme länger ist?
Aufgabe Wippe: Wir haben einen zweiseitigen Hebel mit der Masse 1 = 10 kg; Länge 1 = 0,5 m und Maße 2 = 15 kg.
Berechnen Sie die Länge 2.
-Was ist der pH-Wert?
-Was ist eine Säure?
-Was ist eine Lauge?
-Aus welchen Bestandteilen besteht Luft?
-Welche Reibungsarten gibt es?
-Welche Reibung ist am größten?
-Welche Energieformen gibt es?
-Welche Aggregatzustände und Zustandsänderungen gibt es:

Lösungsvorschlag von BLH:
Wie berechnet man das Volumen eines Zylinders mit einem Durchmesser 1 m und Höhe 1m?
Antwort:
V = A x h
A = d² x pi = (1m)² x pi = 0,785 m²
4 4
V = 0,785 m² x 1 m = 0,785 m³
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Was beschreibt das Hebelgesetz?
Antwort:
Das Hebelgesetz beschreibt das Gleichgewicht von zwei Kräften um einen Drehpunkt.
Die Formel lautet:
F1 · l1 = F2 · l2.
Was passiert, wenn einer der Hebelarme länger ist?
Antwort:
Je länger der Hebelarm ist, desto weniger Kraft braucht man, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
Ein großer Hebelarm verstärkt also die Wirkung einer Kraft.
Aufgabe Wippe:
Wir haben einen zweiseitigen Hebel mit der Masse 1 = 10 kg; Länge 1 = 0,5 m und Maße 2 = 15 kg.
Berechnen Sie die Länge 2.
Lösung:
IHK Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Momente
F1 x l1 = F2 x l2
Wir können mit der Gewichtskraft zuerst F1 und F2 ausrechnen:
IHK Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Gewichtskraft
F1 = m x g = 10 kg x 9,81 m/s² = 98,1 N
F2 = m x g = 15 kg x 9,81 m/s² = 147,15 N
Zweiseitiger Hebel Formel umstellen nach l2
F1 x l1 = F2 x l2 I teilen durch F2
l2 = F1 x l1 = 98,1 N x 0,5 m = 0,33 m
F2 147,15 N
Was ist der pH-Wert?
Antwort:
Der pH-Wert zeigt an, ob eine Lösung sauer, neutral oder basisch ist.
-
pH < 7 → sauer
-
pH = 7 → neutral
-
pH > 7 → basisch (Lauge)
Was ist eine Säure?
Antwort:
Eine Säure gibt H⁺-Ionen ab und hat einen pH-Wert kleiner als 7.
Was ist eine Lauge?
Antwort:
Eine Lauge enthält OH⁻-Ionen und hat einen pH-Wert größer als 7.
Aus welchen Bestandteilen besteht Luft?
Antwort:
Luft besteht hauptsächlich aus:
-
78 Prozent Stickstoff
-
21 Prozent Sauerstoff
-
1 Prozent Edelgase und Kohlendioxid
Welche Reibungsarten gibt es?
Antwort:
-
Haftreibung: verhindert das Starten der Bewegung.
-
Gleitreibung: wirkt, wenn der Körper rutscht.
-
Rollreibung: entsteht bei rollenden Körpern.
Welche Reibung ist am größten?
Antwort:
Die Haftreibung ist am größten, danach kommt die Gleitreibung und die Rollreibung ist am kleinsten.
Welche Energieformen gibt es?
Antwort:
Typische Energieformen sind:
-
Lageenergie (potentielle Energie)
-
Bewegungsenergie (kinetische Energie)
-
Wärmeenergie
-
elektrische Energie
-
chemische Energie
-
Strahlungsenergie
Welche Aggregatzustände und Zustandsänderungen gibt es:
Antwort:
Die Aggregatzustände sind:
-
fest
-
flüssig
-
gasförmig
Zustandsänderungen:
-
Schmelzen (fest → flüssig)
-
Erstarren (flüssig → fest)
-
Verdampfen/Sieden (flüssig → gasförmig)
-
Kondensieren (gasförmig → flüssig)
-
Sublimieren (fest → gasförmig)
-
Resublimieren (gasförmig → fest)


IHK Schwaben MEP NTG
IHK Schwaben-Augsburg 07.2024
Formelsammlung: nicht nein
Taschenrechner: nicht erlaubt
-Schiefe ebene
-Beanspruchungsarten
-Oxidation, Reduktion, Redoxreaktion
-Chemische ordnungsreihe
-Einseitiger-, Zweiseitiger Hebel
-Mechanische Arbeit
-Qualitätsregelkarte
Lösungsvorschlag von BLH:
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
2. Beanspruchungsarten – Erklärung + Beispiele
Beanspruchungsarten sind die Kräfte, die auf einen Werkstoff einwirken.
Die sechs wichtigsten Arten:
-
Zug → auseinanderziehen
Beispiel: Seil beim Tauziehen. -
Druck → zusammendrücken
Beispiel: Schraubstock drückt ein Werkstück zusammen. -
Biegung → durchhängende Kraft
Beispiel: Ein Brett, das nur auf zwei Seiten aufliegt. -
Scherung → Teile werden gegeneinander verschoben
Beispiel: Eine Schere – zwei Klingen drücken und scheren. -
Torsion → Verdrehung
Beispiel: Schraubendreher wird beim Festziehen verdreht. -
Kombinierte Beanspruchung
Beispiel: Ein Kranhaken – Zug + Biegung gleichzeitig.
3. Oxidation, Reduktion, Redoxreaktion – Erklärung + Beispiele
Oxidation
= Aufnahme von Sauerstoff
Beispiel: Eisen + Sauerstoff → Rost.
Reduktion
= Abgabe von Sauerstoff
Beispiel: Metalloxid wird im Hochofen erhitzt → Sauerstoff wird entfernt.
Redoxreaktion
Beide Vorgänge laufen gleichzeitig ab.
Beispiel:
FeO + C → Fe + CO
Eisenoxid gibt O ab → Reduktion
Kohlenstoff nimmt O auf → Oxidation
→ Redoxreaktion
4. Chemische Ordnungsreihe (Elektrochemische Spannungsreihe)
Erklärung
In der Spannungsreihe stehen Metalle sortiert nach ihrer „Edelheit“.
-
Unedle Metalle → reagieren leicht, geben Elektronen ab
-
Edle Metalle → reagieren schwer, bleiben stabil
Je größer der Abstand zwischen zwei Metallen, desto stärker korrodiert das unedlere.
Beispiel
Zink - 0,76 V und Eisen Fe - 0,44 V
Wenn Zink und Eisen zusammen im Wasser sind:
→ Zink korrodiert (Unedler), Eisen bleibt
erhalten (Edler als Zink).
Ihr müsst die Werte nicht kennen, aber das Grundprinzip erklären.
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: elektrochemische Spannungsreihe für Informationen
5. Einseitiger Hebel
Kraft und Last befinden sich auf derselben Seite des Drehpunkts.
Beispiele:
-
Schubkarre
-
Brechstange
Zweiseitiger Hebel
Kraft und Last liegen auf gegenüberliegenden Seiten des Drehpunkts.
Beispiele:
-
Wippe
-
Zange
Hebelgesetz (ohne Formeln)
„Je länger der Hebelarm, desto weniger Kraft brauche ich.“
6. Mechanische Arbeit – Erklärung + Beispiel
Erklärung
Mechanische Arbeit entsteht, wenn eine Kraft etwas bewegt.
Ohne Weg keine Arbeit.
Einfaches Beispiel
„Wenn ich eine Kiste 2 Meter weit schiebe, verrichte ich Arbeit.
Wenn ich nur drücke und sie bewegt sich nicht → keine Arbeit.“
Alltagsbeispiel
-
Wasser hochpumpen
-
Auto anschieben
-
Gewicht hochheben
7. Qualitätsregelkarte – Erklärung + Beispiel
Erklärung
Eine Qualitätsregelkarte (QRK) ist ein Werkzeug der Qualitätskontrolle.
Man trägt Messwerte ein und überwacht, ob der Prozess stabil läuft.
Die Karte zeigt:
-
Mittellinie (Mittelwert)
-
Obere/untere Eingriffsgrenzen
-
Trends oder Ausreißer
Zweck
-
Frühzeitig erkennen, ob ein Prozess außer Kontrolle gerät.
-
Fehler finden, bevor Ausschuss entsteht.
Beispiel
Messung von Wellen-Ø in einer Fertigung:
-
Soll: 20 mm
-
Toleranzbereich: 19.8 – 20.2 mm
-
Werden Werte 20.3 mm oder 19.7 mm gemessen → Prozess außer Kontrolle.


IHK Schwaben-Augsburg
Formelsammlung: nicht nein
Taschenrechner: nicht erlaubt
-Funktion und Takte Dieselmotor aber detailliert,
-Statistik Begriffe erklären,
-Formeln mit Brüche umstellen,
-Formel mit Wurzel auflösen.
Lösungsvorschlag von BLH:
1. Dieselmotor – Funktion & alle 4 Takte (detailliert erklärt)
Ein Dieselmotor ist ein Selbstzünder.
Das bedeutet: Es wird kein Zündfunke gebraucht.
Der Diesel entzündet sich allein durch die hohe Temperatur der stark verdichteten Luft.
1. Takt: Ansaugen
-
Der Kolben bewegt sich nach unten.
-
Nur Luft wird angesaugt – kein Kraftstoff!
-
Das Einlassventil ist geöffnet.
Beispiel: Wie beim Einziehen von Luft in eine Fahrradpumpe.
2. Takt: Verdichten
-
Kolben geht nach oben.
-
Ventile sind geschlossen.
-
Die Luft wird stark komprimiert → Temperatur steigt bis über 500–700 °C.
Selbstzündung wird vorbereitet.
3. Takt: Arbeiten (Krafttakt)
-
Kurz vor OT (oberer Totpunkt) wird Diesel eingespritzt.
-
Durch die hohe Temperatur zündet der Diesel sofort selbst.
-
Es entsteht eine Explosion / Verbrennung, die den Kolben nach unten drückt.
Das ist der einzige Takt, der wirklich Leistung liefert.
4. Takt: Ausstoßen
-
Kolben geht wieder nach oben.
-
Das Auslassventil öffnet.
-
Die Abgase werden herausgedrückt.
Danach beginnt der Kreislauf wieder bei Takt 1.
Kurz zusammengefasst:
„Ein Dieselmotor ist ein Selbstzünder. Im Ansaugtakt wird Luft angesaugt. Im Verdichtungstakt wird die Luft so stark komprimiert, dass sie sich extrem erhitzt. Im Arbeitstakt wird Diesel eingespritzt und entzündet sich selbst. Im Ausstoßtakt werden Abgase hinausgedrückt.“
Ich habe mir die Zeit genommen und zusätzlich auch noch Benzin Motor erklärt, falls abgefragt wird.
Benzinmotor – Funktion & die 4 Takte (detailliert erklärt)
Ein Benzinmotor ist ein Fremdzünder.
Das bedeutet: Die Verbrennung wird durch einen Zündfunken eingeleitet (Zündkerze).
Die Mischung aus Luft + Benzin wird gezündet.
Die 4 Takte des Ottomotors (Benzinmotor)
1. Ansaugtakt
-
Kolben bewegt sich nach unten.
-
Das Einlassventil ist offen.
-
Ein Luft-Benzin-Gemisch wird angesaugt.
→ Beim Dieselmotor ist es NUR Luft – beim Benziner ist direkt Gemisch!
Beispiel: Wie beim Einatmen – Luft strömt rein, nur dass hier Benzin mit vernebelt ist.
2. Verdichtungstakt
-
Kolben bewegt sich nach oben.
-
Beide Ventile sind geschlossen.
-
Das Luft-Benzin-Gemisch wird zusammengedrückt → Temperatur steigt.
Unterschied zum Diesel:
-
Diesel verdichtet nur Luft, der Benziner verdichtet das Gemisch.
Beispiel: Eine Luftpumpe verschließen und zusammendrücken → sie wird warm.
3. Arbeitstakt (Explosion / Verbrennung)
-
Kurz vor dem oberen Totpunkt gibt die Zündkerze einen Funken.
-
Das verdichtete Luft-Benzin-Gemisch explodiert kontrolliert.
-
Der Kolben wird mit Kraft nach unten gedrückt – das ist der Antrieb.
Wichtig: Dieselmotor zündet durch Kompressionshitze, Benzinmotor mit Funken.
4. Ausstoßtakt
-
Kolben bewegt sich nach oben.
-
Auslassventil öffnet.
-
Die verbrannten Abgase werden hinausgeschoben.
Danach beginnt der Zyklus wieder bei Takt 1.
Zusammengefasst:
Beim Benzinmotor wird ein Luft-Benzin-Gemisch angesaugt. Im Verdichtungstakt wird das Gemisch komprimiert. Kurz vor dem oberen Totpunkt entzündet die Zündkerze das Gemisch. Die Verbrennung drückt den Kolben nach unten. Im Ausstoßtakt werden die Abgase hinausgedrückt. Der Benzinmotor ist ein Fremdzünder, im Gegensatz zum Dieselmotor, der ein Selbstzünder ist.
2. Statistik – Begriffe
Arithmetisches Mittel (Durchschnitt)
Summe aller Werte / Anzahl der Werte.
Beispiel: Noten 1,2,3 → (1+2+3)/3 = 2.
Median
Der mittlere Wert einer sortierten Datenreihe.
Beispiel: Werte: 2, 2, 4, 5, 200 → Median = 4.
Modus (Modalwert)
Der Wert, der am häufigsten vorkommt.
Beispiel: 1,1,2,3,4 → Modus = 1.
Standardabweichung (einfach erklärt)
Die Standardabweichung zeigt:
Wie weit die einzelnen Werte vom Durchschnitt entfernt sind.
Alltagsbeispiel
Geringe Abweichung:
Eine Maschine dreht Schrauben immer fast gleich fest → 3 Nm, 3.1 Nm, 3.05 Nm.
→ Prozess stabil → geringe Abweichung.
Hohe Abweichung:
Die Maschine dreht Schrauben mal viel zu fest, mal viel zu locker:
→ 1 Nm, 6 Nm, 3 Nm, 5 Nm.
→ Prozess unzuverlässig → hohe Abweichung.
Hohe Standardabweichung bedeutet: Die Werte sind sehr unterschiedlich. Manche Ergebnisse sind extrem gut, andere extrem schlecht. Geringe Standardabweichung heißt: Die Werte liegen eng zusammen, der Prozess ist stabil.
Formeln mit Brüchen/Wurzeln umstellen/lösen:
Ich habe mir weitere Berichte angeschaut und fasse das Wichtigste für euch zusammen, damit ihr besser versteht, in welche Richtung es gehen kann, da öfters sowas abgefragt wird:
Beispiel 1:
2 + 5 = 5,66
3
Erklärung: 2/3 ergibt immer 0,66 und dazu werden 5 addiert = 5,66
Beispiel 2:
√10hoch4 = 100
Was bedeutet die Wurzel ziehen von der Zahl 10 hoch 4:
10 hoch 4 bedeutet = 10 x 10 x 10 x 10 = 10 000
Wurzel von 10 000 bedeutet: Wir suchen eine Zahl die mit sich selbst multipliziert 10 000 ergibt. Die Zahl ist 100.
Die Aufgabe kann man auch mit einem einfacheren Trick lösen:
√10^4: Die Wurzel halbiert immer die Hochzahl. Unsere Hochzahl ist 4 also 4 : 2 = 2
Am Ende steht eigentlich nur 10 hoch 2 und das bedeutet wiederum 10 x 10 = 100
Noch ein Beispiel mit dem halbieren der Hochzahl:
√2 hoch 6 = Die Wurzel halbiert die Hochzahl 6 : 2 = 3
Also haben wir jetzt 2 hoch 3 noch übrig.
2 x 2 x 2 = 8
√2 hoch 6 = 8
Beispiel 3:
(1/5)hoch 3 = 1/125
Achtung auf die Schreibweise. Hier ist 1/5 in der Klammer und die Hochzahl außerhalb der Klammer. Die Hochzahl bedeutet:
1 x 1 x 1 = 1
5 5 5 125
1/5 hoch 3 ohne die Klammer = 1/5
Ohne die Klammer bezieht sich die Hochzahl nur auf die Zahl 1, wenn die Hochzahl bei der 1 gemacht wird.
Dadurch ergibt sich:
1 x 1 x 1 = 1
5 bleibt = 5
Ergebnis 1/5 es bleibt so.
IHK Schwaben-Augsburg 02.2025
Formelsammlung nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
-Warum schwimmt ein Boot?
-Wenn man einen Stahlwürfel auf geschmolzenes stahl legt, was passiert?
-Aufbau Atom,
-Was ist Strom, was ist Spannung, was ist widerstand.
-URI umstellen
-Verhalten Strom Spannung in Reihen und Parallelschaltung.
-Anomalie des Wassers.
-Si-einheiten, was wird davon abgeleitet. Nenne einige davon, den Ableitungen.
-Einheit Luftdruck und welcher Luftdruck herrscht in der Luft.
-Aggregatszustande wie sie heißen, wie heißen die übergänge,
-Unterschied Geschwindigkeit und Beschleunigung
-Säure Basen Neutralisation
Müsste nichts zeichnen, dass nur am Tisch und wurde ausgequetscht
Lösungsvorschlag von BLH:
1. Warum schwimmt ein Boot? (Auftrieb)
Ein Boot schwimmt, weil der Auftrieb größer ist als sein Gewicht.
-
Wasser drückt von unten nach oben → Auftriebskraft
-
Ein Boot verdrängt Wasser → je mehr Wasser es verdrängt, desto größer der Auftrieb
-
Obwohl Stahl schwer ist, ist ein Boot innen hohl → es verdrängt viel Wasser → dadurch entsteht ausreichend Auftrieb.
Merksatz:
„Ein Körper schwimmt, wenn er weniger dicht ist als das Wasser, das er verdrängt.“
2. Was passiert, wenn man einen Stahlwürfel auf geschmolzenen Stahl legt?
Der Stahlwürfel geht unter.
Warum?
-
Fester Stahl hat ungefähr die gleiche Dichte wie geschmolzener Stahl.
-
Da er aber minimal dichter ist, sinkt er ab.
-
Anders als ein Boot verdrängt ein Würfel kaum Volumen → kein Auftriebseffekt.
Einfach gesagt:
„Ein massiver Würfel hat zu wenig Volumen für genügend Auftrieb.“
3. Aufbau des Atoms
Ein Atom besteht aus:
-
Atomkern
-
Protonen (+)
-
Neutronen (neutral)
-
-
Elektronenhülle
-
Elektronen (−) kreisen um den Kern
-
Schalenmodell: erste Schale 2 Elektronen, die anderen 8
-
Hinweis:
Ordnungszahl = Anzahl Protonen = Anzahl Elektronen.
4. Was ist Strom, Spannung, Widerstand?
Strom (I)
„Die Bewegung von Elektronen in einem Leiter.“
Einheit: Ampere (A)
Spannung (U)
„Die Kraft, die die Elektronen antreibt.“
Einheit: Volt (V)
Widerstand (R)
„Die Bremse im Stromkreis.“
Einheit: Ohm (Ω)
Sehr einfach gesagt:
Spannung treibt → Strom fließt → Widerstand bremst.
I= U/R
5. URI umstellen (ohne Rechnen)
Grundformel:
U = R ⋅ I
Nach I:
I = U
R
Nach R:
R = U
I
Merksatz:
„U ist oben, R und I stehen unten.“
6. Strom & Spannung in Reihen- und Parallelschaltung
Reihenschaltung
-
Strom überall gleich
-
Spannungen addieren sich
-
Gesamtwiderstand = Summe aller Widerstände
Beispiel: Lichterkette – geht ein Licht kaputt → alles aus.
Parallelschaltung
-
Spannung überall gleich
-
Ströme teilen sich auf
-
Gesamtwiderstand wird kleiner
Beispiel: Steckdosen zu Hause – jede hat die gleiche Spannung.
7. Anomalie des Wassers
Normalerweise werden Stoffe beim Abkühlen dichter.
Wasser nicht.
-
Wasser hat bei 4 °C seine höchste Dichte
-
Unter 4 °C dehnt es sich wieder aus
-
Deshalb schwimmt Eis
Wichtig für die Natur:
Seen frieren von oben nach unten zu – Fische überleben unten.
8. SI-Basisgrößen:
-
Länge → Meter (m)
-
Masse → Kilogramm (kg)
-
Zeit → Sekunde (s)
-
Stromstärke → Ampere (A)
-
Temperatur → Kelvin (K)
-
Stoffmenge → Mol (mol)
-
Lichtstärke → Candela (cd)
9. Luftdruck
Einheit: Pascal (Pa)
Umgangssprachlich auch Bar
Luftdruck/Umgebungsdruck (auf Meereshöhe):
1,013 bar circa 1 bar
10. Aggregatzustände & Übergänge
Zustände:
-
fest
-
flüssig
-
gasförmig
Übergänge:
-
fest → flüssig: Schmelzen
-
flüssig → fest: Erstarren
-
flüssig → gasförmig: Verdampfen
-
gasförmig → flüssig: Kondensieren
-
fest → gasförmig: Sublimieren
-
gasförmig → fest: Resublimieren
11. Unterschied Geschwindigkeit & Beschleunigung
Geschwindigkeit (v)
Wie schnell sich etwas bewegt.
Beispiel: 50 km/h.
Beschleunigung (a)
Wie schnell sich die Geschwindigkeit ändert.
Beispiel: Auto beschleunigt in 3 Sekunden von 0 auf 50 km/h.
Geschwindigkeit = „Wie schnell“
Beschleunigung = „Wie schnell wird man schneller“.
12. Säuren – Basen – Neutralisation
Säuren
-
fangen mit H an (z. B. HCl)
-
pH-Wert 0–6
-
ätzend
Basen
-
enden auf OH (z. B. NaOH)
-
pH-Wert 8–14
-
ätzend
Neutralisation
Säure + Base → Salz + Wasser
Beispiel:
HCl + NaOH → NaCl + H₂O
pH = 7 (neutral)
IHK Schwaben-Augsburg 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
-SI Einheiten 7 Stück aufzählen. (Formelsammlung Seite 25: Länge, Masse, Zeit und so weiter)
-Schraube was bedeutet 8.8
-Oxidation
-Reduktion.
-Median Modal.
-Brüche ausrechnen wie (2/3+5=)
-Für was ist die Luft beim Motorrad gut.
-Schiefe Ebene alle Kräfte erklären mit Formel
Lösungsvorschlag von BLH:
1. Die 7 SI-Einheiten (Basisgrößen)
Formelsammlung Seite 25
1. Länge → Meter (m)
2. Masse → Kilogramm (kg)
3. Zeit → Sekunde (s)
4. Stromstärke → Ampere (A)
5. Temperatur → Kelvin (K)
6. Stoffmenge → Mol (mol)
7. Lichtstärke → Candela (cd)
2. Schraube – was bedeutet 8.8?
Die Zahlen geben die Zugfestigkeit und Streckgrenze an.
Zugfestigkeit = Erste Zahl × 100
8 → 8×100 = 800 N/mm²
Streckgrenze = Erste Zahl × Zweite Zahl x 10
8 x 8 × 10 = 640 N/mm²
Kurzform:
„Die Schraube 8.8 hat 800 N/mm² Zugfestigkeit und 640 N/mm² Streckgrenze. Das ist eine hochfeste Stahlschraube.“
3. Oxidation – einfach erklärt
Oxidation = Aufnahme von Sauerstoff
→ ein Stoff verbindet sich mit Sauerstoff.
Beispiel:
Eisen + Sauerstoff → Rost
2Fe + O₂ → 2FeO
4. Reduktion – einfach erklärt
Reduktion = Abgabe von Sauerstoff
→ einem Stoff wird Sauerstoff entzogen.
Beispiel:
Im Hochofen wird Eisenoxid erhitzt → O₂ geht weg → Eisen entsteht.
Oxidation & Reduktion laufen immer gleichzeitig ab
→ Redoxreaktion
5. Median und Modalwert (Modus)
Median
Der mittlere Wert, wenn man alle Zahlen sortiert.
Beispiel:
Werte: 3, 3, 6. 7, 10 → Median = 6
Modalwert (Modus)
Der Wert, der am häufigsten vorkommt.
Beispiel:
1, 2, 2, 4, 5 → Modalwert = 2
6. Formeln mit Brüchen/Wurzeln umstellen/lösen:
Ich habe mir weitere Berichte angeschaut und fasse das Wichtigste für euch zusammen, damit ihr besser versteht, in welche Richtung es gehen kann, da öfters sowas abgefragt wird:
Beispiel 1:
2 + 5 = 5,66
3
Erklärung: 2/3 ergibt immer 0,66 und dazu werden 5 addiert = 5,66
Beispiel 2:
√10hoch4 = 100
Was bedeutet die Wurzel ziehen von der Zahl 10 hoch 4:
10 hoch 4 bedeutet = 10 x 10 x 10 x 10 = 10 000
Wurzel von 10 000 bedeutet: Wir suchen eine Zahl die mit sich selbst multipliziert 10 000 ergibt. Die Zahl ist 100.
Die Aufgabe kann man auch mit einem einfacheren Trick lösen:
√10^4: Die Wurzel halbiert immer die Hochzahl. Unsere Hochzahl ist 4 also 4 : 2 = 2
Am Ende steht eigentlich nur 10 hoch 2 und das bedeutet wiederum 10 x 10 = 100
Noch ein Beispiel mit dem halbieren der Hochzahl:
√2 hoch 6 = Die Wurzel halbiert die Hochzahl 6 : 2 = 3
Also haben wir jetzt 2 hoch 3 noch übrig.
2 x 2 x 2 = 8
√2 hoch 6 = 8
Beispiel 3:
(1/5)hoch 3 = 1/125
Achtung auf die Schreibweise. Hier ist 1/5 in der Klammer und die Hochzahl außerhalb der Klammer. Die Hochzahl bedeutet:
1 x 1 x 1 = 1
5 5 5 125
1/5 hoch 3 ohne die Klammer = 1/5
Ohne die Klammer bezieht sich die Hochzahl nur auf die Zahl 1, wenn die Hochzahl bei der 1 gemacht wird.
Dadurch ergibt sich:
1 x 1 x 1 = 1
5 bleibt = 5
Ergebnis 1/5 es bleibt so.
7. Für was ist die Luft beim Motorrad gut?
Hier ist unklar worauf die Hinaus wollen
Mögliche Antworten:
-
Kühlung des Motors
→ Fahrtwind kühlt Motor, Zylinder, Kühler, Bremsscheiben. -
Stabilität bei Fahrt
→ Luft sorgt für Anpressdruck → Motorrad wird stabiler. -
Strömung am Helm / Kleidung
→ für Ergonomie und Fahrstabilität wichtig. -
Verbrennung
→ Motor braucht Luft = Sauerstoff für die Verbrennung.
Falls man auf dem Benzinmotor hinaus wollte, dann gibt es hier eine Erklärung wie das funktioniert:
Benzinmotor – Funktion & die 4 Takte (detailliert erklärt)
Ein Benzinmotor ist ein Fremdzünder.
Das bedeutet: Die Verbrennung wird durch einen Zündfunken eingeleitet (Zündkerze).
Die Mischung aus Luft + Benzin wird gezündet.
Die 4 Takte des Ottomotors (Benzinmotor)
1. Ansaugtakt
-
Kolben bewegt sich nach unten.
-
Das Einlassventil ist offen.
-
Ein Luft-Benzin-Gemisch wird angesaugt.
→ Beim Dieselmotor ist es NUR Luft – beim Benziner ist direkt Gemisch!
Beispiel: Wie beim Einatmen – Luft strömt rein, nur dass hier Benzin mit vernebelt ist.
2. Verdichtungstakt
-
Kolben bewegt sich nach oben.
-
Beide Ventile sind geschlossen.
-
Das Luft-Benzin-Gemisch wird zusammengedrückt → Temperatur steigt.
Unterschied zum Diesel:
-
Diesel verdichtet nur Luft, der Benziner verdichtet das Gemisch.
Beispiel: Eine Luftpumpe verschließen und zusammendrücken → sie wird warm.
3. Arbeitstakt (Explosion / Verbrennung)
-
Kurz vor dem oberen Totpunkt gibt die Zündkerze einen Funken.
-
Das verdichtete Luft-Benzin-Gemisch explodiert kontrolliert.
-
Der Kolben wird mit Kraft nach unten gedrückt – das ist der Antrieb.
Wichtig: Dieselmotor zündet durch Kompressionshitze, Benzinmotor mit Funken.
4. Ausstoßtakt
-
Kolben bewegt sich nach oben.
-
Auslassventil öffnet.
-
Die verbrannten Abgase werden hinausgeschoben.
Danach beginnt der Zyklus wieder bei Takt 1.
Zusammengefasst:
Beim Benzinmotor wird ein Luft-Benzin-Gemisch angesaugt. Im Verdichtungstakt wird das Gemisch komprimiert. Kurz vor dem oberen Totpunkt entzündet die Zündkerze das Gemisch. Die Verbrennung drückt den Kolben nach unten. Im Ausstoßtakt werden die Abgase hinausgedrückt. Der Benzinmotor ist ein Fremdzünder, im Gegensatz zum Dieselmotor, der ein Selbstzünder ist.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.

IHK Schwaben 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
Also hatte heute
-schiefe Ebene
-Strom sternschaltung
-Redoxreaktion Oxidation Reduktion
-endotherme exotherme
-Autogenschweisen
-Spannungsdehnungs Diagramm
- Brüche ausrechnen
- wurzeln ziehen
- Zentrifugalkräfte
Ein Prüfer hat gemerkt das ich nicht fit bin bei Zentrifugalkräfte und hat sich dann voll drauf fokussiert.
Lösungsvorschlag von BLH:
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
2. Strom Sternschaltung – mündlich erklärt
„Bei der Sternschaltung werden die drei Außenleiter an drei Spulen angeschlossen, und die anderen Enden laufen im Sternpunkt zusammen. Die Spannung zwischen Phase und Sternpunkt heißt 230 V, zwischen zwei Phasen 400 V.“
Kurz:
Phase–Nulleiter = 230 V
Phase–Phase = 400 V
3. Oxidation / Reduktion / Redox
-
Oxidation = Aufnahme von Sauerstoff
-
Reduktion = Abgabe von Sauerstoff
-
Beides zusammen heißt Redoxreaktion.
Beispiel:
FeO + C → Fe + CO
→ Eisenoxid wird reduziert
→ Kohlenstoff wird oxidiert
4. Exotherm / Endotherm – mündlich
Exotherm = Energie wird frei
-
Ein typisches Beispiel ist die Verbrennung von Papier.
Wenn Papier brennt, wird Wärme frei – die Umgebung wird heißer.“
Endotherm = Energie muss hinzugefügt werden
-
Ein gutes Alltagsbeispiel ist Kuchen backen.
Damit der Teig fest wird und aufgeht, muss ich Energie in Form von Wärme hinzufügen.
Ohne Energiezufuhr passiert gar nichts.“
5. Autogenschweißen – Erklärung
„Beim Autogenschweißen verbrennt ein Gas-Sauerstoff-Gemisch, meist Acetylen + Sauerstoff. Dadurch entsteht eine sehr heiße Flamme (bis ca. 3200 °C), mit der das Metall geschmolzen wird. Man kann damit schneiden oder schweißen.“
6. Spannungs-Dehnungs-Diagramm
„Das Diagramm zeigt, wie ein Werkstoff auf Zug reagiert.
-
Elastischer Bereich → Material dehnt sich, geht aber wieder zurück.
-
Streckgrenze → Material beginnt sich dauerhaft zu verformen.
-
Plastischer Bereich → bleibende Dehnung.
-
Zugfestigkeit → höchste Kraft.
-
Bruch → Material reißt.“
Empfehlenswert sich ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm anzuschauen.
7. Formeln mit Brüchen/Wurzeln umstellen/lösen:
Ich habe mir weitere Berichte angeschaut und fasse das Wichtigste für euch zusammen, damit ihr besser versteht, in welche Richtung es gehen kann, da öfters sowas abgefragt wird:
Beispiel 1:
2 + 5 = 5,66
3
Erklärung: 2/3 ergibt immer 0,66 und dazu werden 5 addiert = 5,66
Beispiel 2:
√10hoch4 = 100
Was bedeutet die Wurzel ziehen von der Zahl 10 hoch 4:
10 hoch 4 bedeutet = 10 x 10 x 10 x 10 = 10 000
Wurzel von 10 000 bedeutet: Wir suchen eine Zahl die mit sich selbst multipliziert 10 000 ergibt. Die Zahl ist 100.
Die Aufgabe kann man auch mit einem einfacheren Trick lösen:
√10^4: Die Wurzel halbiert immer die Hochzahl. Unsere Hochzahl ist 4 also 4 : 2 = 2
Am Ende steht eigentlich nur 10 hoch 2 und das bedeutet wiederum 10 x 10 = 100
Noch ein Beispiel mit dem halbieren der Hochzahl:
√2 hoch 6 = Die Wurzel halbiert die Hochzahl 6 : 2 = 3
Also haben wir jetzt 2 hoch 3 noch übrig.
2 x 2 x 2 = 8
√2 hoch 6 = 8
Beispiel 3:
(1/5)hoch 3 = 1/125
Achtung auf die Schreibweise. Hier ist 1/5 in der Klammer und die Hochzahl außerhalb der Klammer. Die Hochzahl bedeutet:
1 x 1 x 1 = 1
5 5 5 125
1/5 hoch 3 ohne die Klammer = 1/5
Ohne die Klammer bezieht sich die Hochzahl nur auf die Zahl 1, wenn die Hochzahl bei der 1 gemacht wird.
Dadurch ergibt sich:
1 x 1 x 1 = 1
5 bleibt = 5
Ergebnis 1/5 es bleibt so.
9. Zentrifugalkraft
„Die Zentrifugalkraft ist die Kraft, die bei einer Kreisbewegung nach außen wirkt.
Sie entsteht nur, weil man eigentlich geradeaus weiterfliegen würde, aber durch eine Zwangsführung im Kreis gehalten wird. Die eigentliche Ursache ist die Trägheit der Masse.
Beispiele:
-
Wenn ich im Auto schnell um die Kurve fahre, werde ich zur Seite gedrückt.
-
In der Waschmaschine wird Wasser beim Schleudern nach außen gedrückt und durch Löcher abgeführt.
-
Ein Hammerwirbler wirft einen Hammer so weit, weil die Masse nach außen zieht.
Je höher die Geschwindigkeit und je kleiner der Radius, desto stärker die Zentrifugalkraft.“

IHK Schwaben 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
-Wurzel aus 10 hoch4 =
-Bruch (1/5) hoch3 =
-Autogenschweißen Acetylin/Sauerstoff +reaktionsgleichung
-Modalwert/Mittelwert Standardabweichung Zeichnen
-Anomalie des Wasser erklären
-SI basiseinheiten
-Welche Eigenschaften können Werkstoffe haben
-Gasgleichung hinschreiben
-Isobare, isotherme und isochore.
-Hooksche gesetz
-Isotope,
-Ein anderes Wort für neutralisationspunkt.
Wurde ein Kollege gefragt der mit 47 Punkten in die Prüfung ist.
Lösungsvorschlag von BLH:
1. Formeln mit Brüchen/Wurzeln umstellen/lösen:
Ich habe mir weitere Berichte angeschaut und fasse das Wichtigste für euch zusammen, damit ihr besser versteht, in welche Richtung es gehen kann, da öfters sowas abgefragt wird:
Beispiel 1:
2 + 5 = 5,66
3
Erklärung: 2/3 ergibt immer 0,66 und dazu werden 5 addiert = 5,66
Beispiel 2:
√10hoch4 = 100
Was bedeutet die Wurzel ziehen von der Zahl 10 hoch 4:
10 hoch 4 bedeutet = 10 x 10 x 10 x 10 = 10 000
Wurzel von 10 000 bedeutet: Wir suchen eine Zahl die mit sich selbst multipliziert 10 000 ergibt. Die Zahl ist 100.
Die Aufgabe kann man auch mit einem einfacheren Trick lösen:
√10^4: Die Wurzel halbiert immer die Hochzahl. Unsere Hochzahl ist 4 also 4 : 2 = 2
Am Ende steht eigentlich nur 10 hoch 2 und das bedeutet wiederum 10 x 10 = 100
Noch ein Beispiel mit dem halbieren der Hochzahl:
√2 hoch 6 = Die Wurzel halbiert die Hochzahl 6 : 2 = 3
Also haben wir jetzt 2 hoch 3 noch übrig.
2 x 2 x 2 = 8
√2 hoch 6 = 8
Beispiel 3:
(1/5)hoch 3 = 1/125
Achtung auf die Schreibweise. Hier ist 1/5 in der Klammer und die Hochzahl außerhalb der Klammer. Die Hochzahl bedeutet:
1 x 1 x 1 = 1
5 5 5 125
1/5 hoch 3 ohne die Klammer = 1/5
Ohne die Klammer bezieht sich die Hochzahl nur auf die Zahl 1, wenn die Hochzahl bei der 1 gemacht wird.
Dadurch ergibt sich:
1 x 1 x 1 = 1
5 bleibt = 5
Ergebnis 1/5 es bleibt so.
2. Autogenschweißen (Acetylen + Sauerstoff) + Reaktionsgleichung
Erklärung:
„Beim Autogenschweißen verbrennt ein Gemisch aus Acetylen und Sauerstoff. Dadurch entsteht eine bis zu 3200 °C heiße Flamme, mit der Metall geschmolzen wird.“
Reaktionsgleichung: „Acetylen + Sauerstoff = Kohlendioxid + Wasser.“
3. Modalwert / Mittelwert / Standardabweichung – mit Beispielen erklärt
Modalwert (Modus)
Definition:
„Der Wert, der am häufigsten vorkommt.“
Beispiel:
Werte: 3, 7, 7, 8, 10
→ Die 7 kommt am häufigsten vor.
Modalwert = 7
Mittelwert (Durchschnitt)
Definition:
„Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl der Werte.“
Beispiel:
Werte: 2, 4, 3
Mittelwert = (2 + 4+ 3) : 3 = 3
Standardabweichung (Streuung der Werte)
Definition:
„Die Standardabweichung zeigt, wie stark die Werte um den Durchschnitt schwanken.“
Beispiel für geringe Abweichung
Werte: 70, 71, 69, 70, 71
-
Alle Werte liegen eng zusammen
-
Sie sind alle ungefähr gleich
-
Sie weichen kaum vom Durchschnitt ab
Geringe Standardabweichung
Der Prozess ist stabil
Mündlich:
„Alle Werte liegen sehr nah beieinander, deshalb ist die Abweichung klein.“
Beispiel für hohe Abweichung
Werte: 40, 95, 70
-
Die Werte liegen weit auseinander
-
Einer ist sehr niedrig, einer extrem hoch
-
Der Unterschied zum Durchschnitt ist groß
Hohe Standardabweichung
Der Prozess ist instabil / ungleichmäßig
Mündlich:
„Die Werte unterscheiden sich extrem, dadurch ist die Standardabweichung groß.“
Weiß nicht genau was mit Zeichnen gemeint ist. Eventuell wollte man auf die Normalverteilung der Stichproben hinaus:
Normalverteilung der Stichproben
Zeichnung
-
Glockenförmige Kurve
-
Symmetrisch
-
Höchster Punkt in der Mitte (Mittelwert x̄)
Erklärung
-
Die Normalverteilung beschreibt Messwerte, die sich um einen Mittelwert gruppieren.
-
Links und rechts fällt die Kurve gleichmäßig ab.
-
Die Breite wird durch die Standardabweichung s bestimmt.
Wichtige Aussagen
-
68 % aller Werte liegen im Bereich x̄ ± 1s
-
95 % der Werte im Bereich x̄ ± 2s
-
99,7 % im Bereich x̄ ± 3s
Alle Informationen zu Statistik sind in der Formelsammlung zu finden.
4. Anomalie des Wassers
„Wasser hat bei 4 °C seine höchste Dichte.
Beim Abkühlen unter 4 °C dehnt es sich wieder aus statt sich weiter zusammenzuziehen.
Deshalb schwimmt Eis oben und Seen frieren von oben nach unten zu.“
5. SI-Basiseinheiten (7 Stück)
-
Meter (m) – Länge
-
Kilogramm (kg) – Masse
-
Sekunde (s) – Zeit
-
Ampere (A) – Stromstärke
-
Kelvin (K) – Temperatur
-
Mol (mol) – Stoffmenge
-
Candela (cd) – Lichtstärke
6. Eigenschaften von Werkstoffen
-
Härte
-
Zähigkeit
-
Festigkeit
-
Elastizität
-
Plastizität
-
Korrosionsbeständigkeit
-
Wärmeleitfähigkeit
-
elektrische Leitfähigkeit
Einfache Antwort:
„Werkstoffe können hart, zäh, elastisch, korrosionsbeständig oder gut leitfähig sein.“
7. Gasgleichung hinschreiben (Allgemeine Gasgleichung)
p1 x V1 = p2 x V2
T1 T2
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Gasgleichung
8. Isobar – Isotherm – Isochor
Isobar
Druck bleibt gleich.
Isotherm
Temperatur bleibt gleich.
Isochor
Volumen bleibt gleich.
Merksatz:
bar = Druck
therm = Temperatur
chor = Raum/Volumen
9. Hookesches Gesetz
F= s x R
F = Federkraft
s = Federweg
R = Federrate
Erklärung:
„Die Federkraft ist proportional zur Auslenkung.
Je stärker ich eine Feder ziehe, desto größer die Kraft.“
11. Anderes Wort für Neutralisationspunkt
Der richtige Begriff lautet: Äquivalenzpunkt
Mündlich erklären:
„Der Punkt, an dem Säure und Base sich vollständig neutralisiert haben.“

IHK Schwaben 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
• Formel umstellen mit Klammer, Wurzel, hoch 2
• Was sind die 7 SI-Einheiten?
• pH-Wert – was ist eine Säure?
• Was gibt es für chemische Reaktionen?
• Was ist elektrochemische Korrosion?
• Was ist die Anomalie des Wassers?
• Warum gefriert ein See nicht komplett?
• Schiefe Ebene
• Was ist ein Wirkungsgrad?
• Was ist Drehstrom?
• Unterschied zwischen Dreieck- und Sternschaltung – und wofür braucht man diese Schaltungen?
• Parallelschaltung aufzeichnen
• Wie rechnet man den Gesamtwiderstand aus?
• Wie verläuft die Spannung und die Stromstärke?
• Wie misst man Stromstärke und Spannung?
• Was ist Energie und was ist Arbeit?
• Wie ist das Periodensystem aufgebaut?
• Spannungs-Dehnungs-Diagramm aufzeichnen
• Was ist die Gaußsche Normalverteilung?
Ich habe 32 Punkte in der Prüfung
Lösungsvorschlag von BLH:
1. Formeln mit Brüchen/Wurzeln umstellen/lösen:
Ich habe mir weitere Berichte angeschaut und fasse das Wichtigste für euch zusammen, damit ihr besser versteht, in welche Richtung es gehen kann, da öfters sowas abgefragt wird:
Beispiel 1:
2 + 5 = 5,66
3
Erklärung: 2/3 ergibt immer 0,66 und dazu werden 5 addiert = 5,66
Beispiel 2:
√10hoch4 = 100
Was bedeutet die Wurzel ziehen von der Zahl 10 hoch 4:
10 hoch 4 bedeutet = 10 x 10 x 10 x 10 = 10 000
Wurzel von 10 000 bedeutet: Wir suchen eine Zahl die mit sich selbst multipliziert 10 000 ergibt. Die Zahl ist 100.
Die Aufgabe kann man auch mit einem einfacheren Trick lösen:
√10^4: Die Wurzel halbiert immer die Hochzahl. Unsere Hochzahl ist 4 also 4 : 2 = 2
Am Ende steht eigentlich nur 10 hoch 2 und das bedeutet wiederum 10 x 10 = 100
Noch ein Beispiel mit dem halbieren der Hochzahl:
√2 hoch 6 = Die Wurzel halbiert die Hochzahl 6 : 2 = 3
Also haben wir jetzt 2 hoch 3 noch übrig.
2 x 2 x 2 = 8
√2 hoch 6 = 8
Beispiel 3:
(1/5)hoch 3 = 1/125
Achtung auf die Schreibweise. Hier ist 1/5 in der Klammer und die Hochzahl außerhalb der Klammer. Die Hochzahl bedeutet:
1 x 1 x 1 = 1
5 5 5 125
1/5 hoch 3 ohne die Klammer = 1/5
Ohne die Klammer bezieht sich die Hochzahl nur auf die Zahl 1, wenn die Hochzahl bei der 1 gemacht wird.
Dadurch ergibt sich:
1 x 1 x 1 = 1
5 bleibt = 5
Ergebnis 1/5 es bleibt so.
2. Die 7 SI-Einheiten
-
Meter (m) – Länge
-
Kilogramm (kg) – Masse
-
Sekunde (s) – Zeit
-
Ampere (A) – Stromstärke
-
Kelvin (K) – Temperatur
-
Mol (mol) – Stoffmenge
-
Candela (cd) – Lichtstärke
3. pH-Wert – Was ist eine Säure?
-
pH 0–6: Säure
-
pH 7: Neutral
-
pH 8–14: Base
Säure:
Ein Stoff, der in Wasser H⁺-Ionen abgibt.
Beispiel: Salzsäure (HCl), Schwefelsäure (H₂SO₄).
4. Welche chemischen Reaktionen gibt es?
-
Oxidation (Sauerstoffaufnahme)
-
Reduktion (Sauerstoffabgabe)
-
Redoxreaktion
-
Neutralisation (Säure + Base)
-
Verbrennung
-
Zersetzung
-
Synthese
5. Elektrochemische Korrosion
„Zwei verschiedene Metalle + Elektrolyt (z. B. Wasser) → das unedlere Metall wird zur Anode und löst sich auf. Das edlere Metall wird zur Kathode und bleibt erhalten.“
→ Beispiel: Verzinkte Schraube → Zink opfert sich.
6. Anomalie des Wassers
„Wasser hat bei 4 °C die höchste Dichte. Unter 4 °C dehnt es sich wieder aus.“
7. Warum gefriert ein See nicht komplett?
-
Wasser mit 4 °C sinkt nach unten.
-
Kaltes Wasser (0–3 °C) bleibt oben → dort bildet sich Eis.
-
Eis isoliert → Schutzschicht.
-
Darunter bleibt das Wasser bei ca. 4 °C flüssig.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
9. Was ist der Wirkungsgrad?
Der Wirkungsgrad sagt aus, wie viel von der eingesetzten Energie wirklich genutzt werden kann.
Kein Gerät arbeitet 100 % perfekt.
Ein Teil geht immer verloren: Wärme, Reibung, Geräusche, elektrische Verluste.
Beispiel:
Ein Motor bekommt 100 Joule Energie aus Benzin.
Davon werden 30 Joule in Bewegung umgewandelt.
70 Joule gehen als Wärme verloren.
Wirkungsgrad = 30 %.
Mündlich perfekt:
„Der Wirkungsgrad zeigt, wie gut ein Gerät die zugeführte Energie in nutzbare Energie umwandelt. Alles, was nicht genutzt wird, geht verloren.“
10. Drehstrom
Drehstrom besteht aus drei Wechselströmen, die zeitlich versetzt sind.
120° Phasenverschiebung zwischen den drei Phasen: L1, L2, L3.
Dadurch entsteht ein rotierendes Magnetfeld, das es möglich macht:
-
Elektromotoren zu drehen
-
Große Leistungen effizient zu übertragen
-
Haushalte mit 230/400 V zu versorgen
Beispiel:
„Wenn du einen Drehstrommotor anschließt, drehen sich die drei Phasen wie ein Kreis — das Magnetfeld dreht sich und der Motor läuft.“
11. Unterschied Stern- und Dreieckschaltung – besser erklärt
Sternschaltung
-
Jede Spule bekommt 230 V
-
Strom ist geringer
-
Motor läuft schwächer an, aber sicher und stromsparend
Einsatz:
„Sanfter Motoranlauf — z. B. beim Hochlaufen von Maschinen.“
Dreieckschaltung
-
Jede Spule bekommt 400 V
-
Höherer Strom
-
Motor hat volle Leistung
Einsatz:
„Volle Kraft im Betrieb, wenn die Maschine läuft.“
Wofür braucht man es?
Stern zum Starten → Dreieck für volle Leistung.
Dafür gibt es Stern-Dreieck-Anlasser.
12. Parallelschaltung
Verhalten:
-
Spannung überall gleich
-
Strom teilt sich auf
-
Rges wird kleiner
13. Gesamtwiderstand
Reihe: Rges = R1 + R2 + R3
Parallel nur bei zwei Widerständen gilt :
Rges = R1 x R2
R1 + R2
Ansonsten muss man eine andere Formel nutzen:
1 / Rges = 1 / R1 + 1 / R2
Kleiner Trick bei Gesamtwiderstand in Parallelschaltung:
Bei zwei gleichen Widerständen in Parallel kann man sofort ohne Rechnen sagen: der Gesamtwiderstand ist die Hälfte eines Widerstands.
Beispiel1: 40 Ohm und 40 Ohm parallel
Rges = 40 :2 = 20 Ohm
man kann natürlich auch:
Rges = R1 x R2 = 40 x 40 = 20 Ohm
R1 + R2 40 + 40
Beispiel 2: 25 Ohm und 25 Ohm parallel
Rges = 12,5 Ohm
Kurz:
„In Reihe addieren sich Widerstände.
In Parallel sinkt Rges — zwei gleiche halbieren sich.“
14. Spannung & Strom – besser erklärt
Reihe
-
Strom überall gleich
-
Spannung teilt sich auf
Parallel
-
Spannung überall gleich
-
Strom teilt sich auf
15. Strom & Spannung messen
Strom (A)
→ In Reihe einbauen
Warum? Der Strom muss durch das Messgerät fließen.
Spannung (V)
→ Parallel anschließen
Warum? Man misst den Spannungsunterschied zwischen zwei Punkten.
16. Energie & Arbeit
Arbeit
Arbeit entsteht immer dann, wenn eine Kraft einen Körper bewegt.
Formel:
W=F⋅s
Beispiel:
Wenn ich eine Kiste 1 Meter nach oben hebe, muss ich Kraft aufwenden und dadurch verrichte ich Arbeit.
Energie
Damit ich die Kiste hochheben konnte, musste ich zuvor Energie einsetzen.
Jetzt, wo die Kiste 1 Meter hochsteht, besitzt sie selbst Energie – nämlich Lageenergie, weil sie sich in einer höheren Position befindet und wieder herunterfallen könnte.
17. Periodensystem
-
Sortiert nach steigender Ordnungszahl
-
Gruppen = senkrecht → gleiche Außenelektronen → ähnliche Eigenschaften
-
Perioden = waagerecht → Anzahl der Schalen
18. Spannungs-Dehnungs-Diagramm – besser erklärt
Kurve zeigt Verhalten eines Materials bei Zug:
-
Elastisch → geht zurück
-
Streckgrenze → Übergang
-
Plastisch → bleibt verformt
-
Zugfestigkeit → höchste Kraft
-
Bruch
19. Gaußsche Normalverteilung der Stichproben
Zeichnung
-
Glockenförmige Kurve
-
Symmetrisch
-
Höchster Punkt in der Mitte (Mittelwert x̄)
Erklärung
-
Die Normalverteilung beschreibt Messwerte, die sich um einen Mittelwert gruppieren.
-
Links und rechts fällt die Kurve gleichmäßig ab.
-
Die Breite wird durch die Standardabweichung s bestimmt.
Wichtige Aussagen
-
68 % aller Werte liegen im Bereich x̄ ± 1s
-
95 % der Werte im Bereich x̄ ± 2s
-
99,7 % im Bereich x̄ ± 3s
Alle Informationen zu Statistik sind in der Formelsammlung zu finden.



IHK Schwaben 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
-Wasseranomalie
-Satz des Pythagoras (Flächen formel umstellen)
-Elektrische widerstände aufzeichnen
-Ph wert
-Härtegrad von wasser /Brunnen / regen
-Schwefelsäure ( Stoff trennen in der Chemie und wo kommt es vor)
-Eine lauge nebnen und trennen und wo es vorkommt
-Wasser im automotor nutzungen und für was man es braucht und wie es vorkommt
-Entstehung von Luft im motor für was braucht man luft
-Wie setzt sich die Luft zusammen.
Lösungsvorschlag von BLH:
1. Wasseranomalie
Normalerweise werden Stoffe beim Abkühlen dichter und ziehen sich zusammen.
Wasser ist hier eine Ausnahme („Anomalie“):
-
Beim Abkühlen bis 4 °C wird Wasser dichter.
-
Unter 4 °C dehnt es sich wieder aus, statt noch dichter zu werden.
-
Deshalb hat Wasser bei 4 °C seine höchste Dichte.
Warum schwimmt Eis oben?
Weil sich Wasser bei 0 °C ausdehnt, ist Eis weniger dicht als flüssiges Wasser → es schwimmt.
Warum gefriert ein See nicht komplett?
4 °C schweres Wasser sinkt nach unten.
Das 0–1 °C kalte Wasser bleibt oben und gefriert zuerst → Eis bildet eine Isolierschicht.
Unten bleiben 4 °C warmes Wasser → Tiere überleben.
2. pH-Wert & Säure
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch eine Lösung ist.
-
0–6: sauer
-
7: neutral
-
8–14: basisch / alkalisch
Was ist eine Säure?
Säuren geben H⁺-Ionen ab.
Je mehr H⁺, desto saurer die Lösung.
Beispiele:
-
Salzsäure (HCl)
-
Schwefelsäure (H₂SO₄)
-
Zitronensaft (schwach sauer)
Säuren sind häufig ätzend → Vorsicht bei Umgang.
3. Härtegrad von Wasser / Brunnenwasser / Regenwasser
Wasserhärte = Menge an gelösten Calcium- und Magnesiumsalzen
Hartes Wasser:
-
enthält viele Mineralien
-
bildet Kalk
-
typisches Brunnen- oder Leitungswasser
Weiches Wasser:
-
enthält wenig Ca/Mg
-
wenig Kalk
-
Regenwasser ist fast weich, weil es vorher verdampft ist (Destillation).
Warum wichtig?
-
Maschinen verkalken
-
Waschmittelverbrauch
-
Heizenergie / Warmwasser-Kessel
4. Schwefelsäure – trennen + wo kommt sie vor
Trennen in der Chemie:
H₂SO₄ → H₂ (Wasserstoff) + S (Schwefel) + O₄ (vier Sauerstoffatome)
Eigenschaften:
-
sehr starke Säure
-
stark wasserentziehend
-
extrem ätzend
Vorkommen im Alltag:
-
Autobatterie (Starterbatterie)
-
Düngemittelproduktion
-
Chemische Industrie zum Reinigen
-
Abwasserbehandlung
5. Eine Lauge nennen + trennen + wo kommt sie vor
Eine Lauge ist eine Base in Wasser, hat also OH⁻-Ionen.
Beispiel: Natriumhydroxid (NaOH)
Trennen:
NaOH → Na (Natrium) + O (Sauerstoff) + H (Wasserstoff)
Vorkommen:
-
Rohrreiniger
-
Seifenherstellung
-
Lebensmittelindustrie (Brezenlauge)
Eigenschaften:
-
ätzend
-
glitschig
-
pH über 7
6. Wasser im Automotor – wofür braucht man es?
Wasser wird im Auto als Kühlmittel benutzt.
Warum?
-
Wasser nimmt sehr gut Wärme auf
-
Es transportiert die Wärme zum Kühler
-
Dort gibt die Wärme an die Luft ab
-
Der Motor bleibt im optimalen Temperaturbereich
Woraus besteht Kühlwasser?
-
destilliertes Wasser
-
Frostschutzmittel (Glykol)
-
Korrosionsschutz
Weitere Aufgaben:
-
verhindert Motorschäden
-
schützt Leitungen vor dem Einfrieren
-
schützt vor Korrosion
7. Luft im Motor – wofür braucht man sie?
Beim Verbrennungsmotor ist Luft entscheidend:
-
Die Luft enthält Sauerstoff, der zum Verbrennen des Benzins nötig ist.
-
Ohne Luft kann kein Kraftstoff zünden.
-
Luftmenge beeinflusst Leistung
-
Eventuell Benzin/Dieselmotor auf YouTube anschauen, da häufig gefragt wird wie das funktioniert.
Wie setzt sich die Luft zusammen?
In der Atmosphäre:
-
78 % Stickstoff (N₂)
-
21 % Sauerstoff (O₂)
-
1 % Edelgase, CO₂, Wasserdampf etc.
Merksatz:
„Knapp vier Fünftel Stickstoff, ein Fünftel Sauerstoff.“
IHK Schwaben 01.2026
-Was sind Nicht-Eisenmetalle? Ein paar Beispiele aufzählen und kurz erklären.
-Zahlenreihe auf dem Flipchart darstellen. Anschließend das Modalwert erklären.
-Elektrochemische Spannungsreihe erklären.
-Was ist Oxidation?
-Kunststoffe: Arten nennen und kurz erklären.
-Wirkungsgrad erklären und die Formel aufzeichnen.
Lösungsvorschlag von BLH:
1. Was sind Nicht-Eisenmetalle? Ein paar Beispiele aufzählen und kurz erklären.
Nicht-Eisenmetalle sind Metalle, bei denen Eisen nicht der Hauptbestandteil ist.
Sie enthalten also kein oder nur sehr wenig Eisen. Dadurch haben sie oft andere Eigenschaften als Stahl oder Gusseisen.
Typische Beispiele sind:
Aluminium
Aluminium ist leicht, gut formbar und korrosionsbeständig. Es wird zum Beispiel im Fahrzeugbau, Flugzeugbau oder für Gehäuse verwendet.
Kupfer
Kupfer leitet elektrischen Strom und Wärme sehr gut. Deshalb wird es häufig für elektrische Leitungen, Spulen oder Rohrleitungen verwendet.
Kurz:
Nicht-Eisenmetalle sind Metalle, bei denen Eisen nicht der Hauptbestandteil ist. Beispiele sind Aluminium, Kupfer, Zink, Messing und Bronze. Sie werden je nach Eigenschaft eingesetzt, zum Beispiel wegen guter elektrischer Leitfähigkeit, geringem Gewicht oder Korrosionsbeständigkeit.
2. Zahlenreihe auf dem Flipchart darstellen. Anschließend den Modalwert erklären.
Der Modalwert ist der Wert, der in einer Zahlenreihe am häufigsten vorkommt. Man zählt welche Zahl am meisten vertreten ist.
Formelsammlung Stichwort: Statistik
Zahlenreihe: 1, 1, 2, 2, 2, 4, 5, 6
D = 2 (es kommt 3 mal vor)
Der Modalwert ist also 2.
3. Elektrochemische Spannungsreihe erklären.
Die elektrochemische Spannungsreihe ordnet Metalle danach, wie edel oder unedel sie sind.
Unedle Metalle geben leicht Elektronen ab.
Edle Metalle geben Elektronen schwerer ab.
Unedle Metalle reagieren schneller und können leichter oxidieren. Edle Metalle sind beständiger gegen Korrosion.
Beispiele:
Sehr unedel: Magnesium, Aluminium, Zink
Weniger unedel: Eisen
Edel: Kupfer, Silber, Gold
Wenn zwei verschiedene Metalle elektrisch leitend miteinander verbunden sind und ein Elektrolyt vorhanden ist, kann eine elektrochemische Reaktion entstehen. Das unedlere Metall wird dabei angegriffen.
Beispiel:
Wenn Zink und Eisen zusammen verwendet werden, schützt Zink das Eisen. Zink ist unedler und oxidiert zuerst. Deshalb wird Stahl oft verzinkt.
Kurz:
Die elektrochemische Spannungsreihe zeigt, welche Metalle edel oder unedel sind. Unedle Metalle geben leichter Elektronen ab und oxidieren schneller. Edle Metalle sind beständiger. Wenn zwei unterschiedliche Metalle mit einem Elektrolyten verbunden sind, wird meistens das unedlere Metall angegriffen.
4. Was ist Oxidation?
Oxidation bedeutet, dass ein Stoff Elektronen abgibt.
Früher wurde Oxidation oft einfach als Reaktion mit Sauerstoff erklärt. Das ist auch richtig, aber fachlich genauer bedeutet Oxidation:
Elektronenabgabe
Ein Beispiel ist das Rosten von Eisen.
Eisen reagiert mit Sauerstoff und Feuchtigkeit. Dabei entsteht Rost. Das Eisen wird oxidiert.
Vereinfacht:
Eisen + Sauerstoff + Wasser → Rost
Ein anderes Beispiel:
Wenn Magnesium verbrennt, reagiert Magnesium mit Sauerstoff zu Magnesiumoxid.
Kurz:
Oxidation ist die Abgabe von Elektronen. Häufig verbindet sich ein Stoff dabei mit Sauerstoff. Ein typisches Beispiel ist das Rosten von Eisen. Dabei wird Eisen oxidiert und es entsteht Rost.
5. Kunststoffe: Arten nennen und kurz erklären.
Kunststoffe werden in drei Hauptgruppen eingeteilt:
Thermoplaste
Thermoplaste werden beim Erwärmen weich und lassen sich verformen. Beim Abkühlen werden sie wieder fest. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden.
Beispiele:
-
PE
-
PP
-
PVC
Verwendung:
-
Verpackungen
-
Rohre
-
Gehäuse
-
Folien
Merksatz:
Thermoplaste kann man durch Wärme mehrfach verformen.
Duroplaste
Duroplaste sind nach dem Aushärten hart und nicht mehr verformbar. Wenn man sie stark erhitzt, werden sie nicht weich, sondern zersetzen sich.
Beispiele:
-
Epoxidharz
-
Phenolharz
Verwendung:
-
Leiterplatten
-
Steckdosen
-
hitzebeständige Bauteile
Merksatz:
Duroplaste bleiben hart und können nicht erneut umgeformt werden.
Elastomere
Elastomere sind gummiartig und elastisch. Sie können gedehnt werden und gehen danach wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.
Beispiele:
-
Gummi
-
Silikon
-
Kautschuk
Verwendung:
-
Dichtungen
-
Reifen
-
Schläuche
-
Gummipuffer
Merksatz:
Elastomere sind elastisch und kehren nach Verformung wieder zurück.
Kurz:
Kunststoffe teilt man in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere ein. Thermoplaste werden bei Wärme weich und sind mehrfach verformbar. Duroplaste sind nach dem Aushärten fest und nicht mehr umformbar. Elastomere sind gummiartig und elastisch.
6. Wirkungsgrad erklären und die Formel aufzeichnen.
Der Wirkungsgrad gibt an, wie gut eine Maschine oder Anlage die zugeführte Energie in nutzbare Energie umwandelt.
Keine Maschine arbeitet verlustfrei. Es entstehen immer Verluste, zum Beispiel durch Reibung, Wärme oder Schall.
Die Formel lautet:
η = Nutzleistung / zugeführte Leistung
Oder mit Formelzeichen:
η = Pab / Pzu
Dabei gilt:
η = Wirkungsgrad
Pab = abgegebene Nutzleistung
Pzu = zugeführte Leistung
Kurz:
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von abgegebener Nutzleistung zur zugeführten Leistung. Er zeigt, wie effizient eine Maschine arbeitet. Die Formel lautet η = Pab / Pzu. In Prozent rechnet man η = Pab / Pzu · 100 %. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet geringe Verluste.
IHK Schwaben (Kempten) 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
Punkte: 41
Statistik:
OTG und UTG erklären
Welche Mittelwert Berechnungen in der Statistik gibt es
Median Berechnung erklären
Chemie:
Unterschied zwischen Endotherme und Exotherme Reaktion
Korrosionsschutz arten und Definition
Ein Werkstoff erklärt und Bezeichnung definiert
Physik:
Eine von drei Formeln ausgesucht und nach gewünschten Wert am Flipchart umgestellt (BLH Notiz: unklar was gemeint ist.)
Schiefe Ebene komplett erklärt und FH-Formel aufgeschrieben
Dreieck-Ebenen bestimmt und wo welche Kräfte wirken
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Was bedeuten OTG und UTG in der Statistik beziehungsweise Qualitätskontrolle?
- Welche Mittelwerte gibt es in der Statistik und wofür werden sie verwendet?
- Was ist der Unterschied zwischen einer endothermen und einer exothermen Reaktion?
- Was versteht man unter Korrosionsschutz und welche Arten von Korrosionsschutz gibt es?
- Was ist der Unterschied zwischen chemischer und elektrochemischer Korrosion?
- Erklären Sie einen Werkstoff und definieren Sie seine Bezeichnung an einem Beispiel.
- Wie kann man allgemein erklären, was eine Werkstoffbezeichnung aussagt?
- Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Lösungsvorschlag von BLH:
Was bedeuten OTG und UTG in der Statistik beziehungsweise Qualitätskontrolle?
Antwort:
OTG bedeutet obere Toleranzgrenze.
UTG bedeutet untere Toleranzgrenze.
Diese Grenzen geben an, in welchem Bereich ein Messwert noch zulässig ist.
Liegt ein Messwert zwischen UTG und OTG, ist das Bauteil in Ordnung.
Liegt ein Messwert über der OTG oder unter der UTG, ist das Bauteil außerhalb der Toleranz und damit fehlerhaft oder nachzuarbeiten.
Beispiel:
Ein Bolzen soll einen Durchmesser von 20 mm haben. Zulässig sind 19,9 mm bis 20,1 mm.
Dann gilt:
UTG = 19,9 mm
OTG = 20,1 mm
Alles innerhalb dieses Bereichs ist zulässig. Alles außerhalb ist nicht mehr innerhalb der Toleranz.
Welche Mittelwerte gibt es in der Statistik und wofür werden sie verwendet?
Antwort:
In der Statistik gibt es verschiedene Mittelwerte. Die wichtigsten sind:
Arithmetischer Mittelwert
Das ist der klassische Durchschnitt. Man addiert alle Werte und teilt durch die Anzahl der Werte.
Median
Der Median ist der mittlere Wert einer geordneten Datenreihe. Er zeigt, welcher Wert genau in der Mitte liegt.
Der Vorteil ist: Der Median ist weniger empfindlich gegenüber extrem hohen oder extrem niedrigen Einzelwerten.
Modalwert
Der Modalwert ist der Wert, der am häufigsten vorkommt.
Was ist der Unterschied zwischen einer endothermen und einer exothermen Reaktion?
Antwort:
Bei einer endothermen Reaktion wird Energie aus der Umgebung aufgenommen. Die Reaktion benötigt also Energie, damit sie ablaufen kann.
Beispiel:
Beim Erhitzen bestimmter Stoffe wird Energie zugeführt, damit eine chemische Reaktion stattfindet.
Bei einer exothermen Reaktion wird Energie an die Umgebung abgegeben. Diese Energie kann zum Beispiel als Wärme, Licht oder Geräusch frei werden.
Beispiel:
Eine Verbrennung ist eine exotherme Reaktion, weil dabei Wärme und Licht entstehen.
Der einfache Unterschied lautet:
Endotherm = Energie wird aufgenommen.
Exotherm = Energie wird abgegeben.
Was versteht man unter Korrosionsschutz und welche Arten von Korrosionsschutz gibt es?
Antwort:
Korrosionsschutz bedeutet, dass man Werkstoffe vor chemischen oder elektrochemischen Angriffen schützt.
Korrosion ist die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung. Bei Metallen bedeutet das meistens, dass das Metall angegriffen wird, zum Beispiel durch Sauerstoff, Feuchtigkeit oder Salze.
Ein typisches Beispiel ist Rost bei Eisen.
Es gibt verschiedene Arten von Korrosionsschutz:
Aktiver Korrosionsschutz
Dabei wird die Korrosion elektrochemisch beeinflusst oder verhindert. Ein Beispiel ist die Opferanode. Dabei wird ein unedleres Metall eingebaut, das zuerst korrodiert und dadurch das eigentliche Bauteil schützt.
Passiver Korrosionsschutz
Dabei wird das Metall von der Umgebung getrennt. Das geschieht zum Beispiel durch Lackieren, Beschichten, Verzinken, Emaillieren, Kunststoffüberzüge oder Ölen und Fetten.
Was ist der Unterschied zwischen chemischer und elektrochemischer Korrosion?
Antwort:
Bei der chemischen Korrosion reagiert ein Werkstoff direkt mit einem Stoff aus seiner Umgebung, zum Beispiel mit Sauerstoff oder Gasen. Es ist kein Elektrolyt nötig.
Ein Beispiel ist die Verzunderung eines Metalls bei hohen Temperaturen.
Bei der elektrochemischen Korrosion laufen elektrische Teilprozesse ab. Dafür braucht man meistens Feuchtigkeit oder eine leitfähige Flüssigkeit als Elektrolyt.
Ein Beispiel ist das Rosten von Eisen in Verbindung mit Wasser und Sauerstoff.
Besonders kritisch wird es, wenn zwei unterschiedliche Metalle leitend verbunden sind und Feuchtigkeit vorhanden ist. Dann kann Kontaktkorrosion entstehen. Das unedlere Metall wird dabei stärker angegriffen.
Erklären Sie einen Werkstoff und definieren Sie seine Bezeichnung an einem Beispiel.
Antwort:
Ein Werkstoff ist ein Material, aus dem technische Bauteile hergestellt werden.
Werkstoffe können zum Beispiel Metalle, Kunststoffe, Keramiken oder Verbundwerkstoffe sein.
Ein Beispiel ist der Werkstoff S235JR.
Die Bezeichnung kann man so erklären:
-
S steht für Stahlbau.
-
235 steht für die Mindeststreckgrenze von 235 N/mm2.
-
JR beschreibt eine Kerbschlagarbeit von 27 J bei Raumtemperatur.
S235JR ist also ein Baustahl, der häufig für Konstruktionen verwendet wird, zum Beispiel für Träger, Rahmen oder Stahlbauteile.
Wichtig ist: Eine Werkstoffbezeichnung liefert technische Informationen über Eigenschaften, Einsatzbereich oder Zusammensetzung des Werkstoffs.
Wie kann man allgemein erklären, was eine Werkstoffbezeichnung aussagt?
Antwort:
Eine Werkstoffbezeichnung beschreibt einen Werkstoff genauer. Sie kann Informationen enthalten über:
-
Werkstoffgruppe,
-
Festigkeit,
-
chemische Zusammensetzung,
-
Verwendungszweck,
-
Wärmebehandlung,
-
besondere Eigenschaften.
Beispiel:
Bei S235JR erkennt man, dass es sich um einen Baustahl handelt und dass die Mindeststreckgrenze 235 N/mm2 beträgt.
Bei anderen Werkstoffen können die Bezeichnungen anders aufgebaut sein. Deshalb muss man immer wissen, nach welchem System der Werkstoff bezeichnet wird.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Welche Reibung herrscht, wenn die Box auf der Ebene ruht?
Haftreibung
Welche Reibung herrscht, wen die Box sich bewegt?
Gleitreibung
IHK Schwaben (Kempten) 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
Punkte: 40
Chemie:
Aufbau eines Atoms
Aufbau Periodenssystem
Neutronen definieren
Elektronen definieren
Negative und positive Ladung definieren
Physik:
Eine von drei Formeln ausgesucht und nach gewünschten Wert am Flipchart umgestellt (BLH Notiz: Unklar was gemeint ist)
Schiefe Ebene komplett erklärt und FH-, FN-, FG-Formeln aufgeschrieben samt Winkeln
Erklärung wie sich die FR-Formel zusammensetzt
FG=FN Bedeutung erklären
Dreieck-Ebenen bestimmt und wo welche Kräfte wirken
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Wie ist ein Atom aufgebaut und welche Aufgaben haben Protonen, Neutronen und Elektronen?
- Was versteht man unter positiver und negativer Ladung?
- Wie ist das Periodensystem aufgebaut und welche Informationen kann man daraus ablesen?
- Was ist der Unterschied zwischen Protonen, Neutronen und Elektronen?
- Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Lösungsvorschlag von BLH:
Wie ist ein Atom aufgebaut und welche Aufgaben haben Protonen, Neutronen und Elektronen?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Periodensystem
Ein Atom besteht aus einem Atomkern und einer Atomhülle.
Im Atomkern befinden sich die Protonen und Neutronen.
Protonen sind positiv geladene Teilchen. Die Anzahl der Protonen bestimmt, um welches Element es sich handelt. Diese Anzahl nennt man auch Ordnungszahl.
Neutronen sind ungeladene Teilchen. Sie befinden sich ebenfalls im Atomkern. Zusammen mit den Protonen bestimmen sie hauptsächlich die Masse des Atoms.
In der Atomhülle befinden sich die Elektronen.
Elektronen sind negativ geladene Teilchen. Sie bewegen sich in der Atomhülle um den Atomkern. Bei einem neutralen Atom ist die Anzahl der Elektronen genauso groß wie die Anzahl der Protonen.
Ein Atom ist nach außen neutral, wenn gleich viele positive Protonen wie negative Elektronen vorhanden sind.
Was versteht man unter positiver und negativer Ladung?
Antwort:
Positive und negative Ladung sind elektrische Ladungsarten.
Positive Ladung findet man zum Beispiel bei Protonen.
Negative Ladung findet man bei Elektronen.
Gleiche Ladungen stoßen sich ab:
positiv und positiv stoßen sich ab,
negativ und negativ stoßen sich ab.
Ungleiche Ladungen ziehen sich an:
positiv und negativ ziehen sich an.
Ein Atom ist elektrisch neutral, wenn die Anzahl der positiven Protonen genauso groß ist wie die Anzahl der negativen Elektronen.
Hat ein Atom mehr Elektronen als Protonen, ist es negativ geladen.
Hat ein Atom weniger Elektronen als Protonen, ist es positiv geladen.
Wie ist das Periodensystem aufgebaut und welche Informationen kann man daraus ablesen?
Antwort:
Das Periodensystem ordnet alle chemischen Elemente nach ihrer Ordnungszahl.
Die Ordnungszahl gibt an, wie viele Protonen ein Atom im Kern hat. Bei einem neutralen Atom entspricht diese Zahl auch der Anzahl der Elektronen.
Das Periodensystem ist in Perioden und Gruppen eingeteilt.
Perioden sind die waagerechten Reihen.
Die Periodennummer zeigt bei den Hauptgruppenelementen, wie viele Elektronenschalen besetzt sind.
Gruppen sind die senkrechten Spalten.
Bei den Hauptgruppenelementen kann man aus der Hauptgruppe oft die Anzahl der Außenelektronen ablesen.
Aus dem Periodensystem kann man zum Beispiel ablesen:
-
Elementname,
-
Elementsymbol,
-
Ordnungszahl,
-
Atommasse,
-
Anzahl der Protonen,
-
bei neutralen Atomen die Anzahl der Elektronen,
-
Periode,
-
Gruppe.
Was ist der Unterschied zwischen Protonen, Neutronen und Elektronen?
Antwort:
Protonen befinden sich im Atomkern und sind positiv geladen.
Neutronen befinden sich ebenfalls im Atomkern, sind aber neutral. Sie haben also keine elektrische Ladung.
Elektronen befinden sich in der Atomhülle und sind negativ geladen.
Einfach gesagt:
-
Protonen = positiv, im Kern
-
Neutronen = neutral, im Kern
-
Elektronen = negativ, in der Hülle
Die Protonen bestimmen das Element.
Die Elektronen bestimmen stark das chemische Verhalten.
Die Neutronen beeinflussen vor allem die Masse des Atoms.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Welche Reibung herrscht, wenn die Box auf der Ebene ruht?
Haftreibung
Welche Reibung herrscht, wen die Box sich bewegt?
Gleitreibung
IHK Schwaben (Kempten) 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
Punkte: 42
Elektrotechnik:
Parallelschaltung zeichnen und Grundformeln wissen
Chemie:
Zusammensetzung von Molekülen definieren
Säuren und Basen definition
Physik:
Eine von drei Formeln ausgesucht und nach gewünschten Wert am Flipchart umgestellt
Drohne: wirkende und resultierende Kräfte so wie Flugrichtungen aufgezeichnet
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Was ist eine Parallelschaltung und welche Grundformeln gelten dafür?
- Was versteht man unter einem Molekül und wie ist es zusammengesetzt?
- Was sind Säuren und Basen?
- Wie unterscheiden sich Säuren, Basen und neutrale Lösungen beim pH-Wert?
Lösungsvorschlag von BLH:
Was ist eine Parallelschaltung und welche Grundformeln gelten dafür?
Antwort:
Bei einer Parallelschaltung sind die Bauteile nebeneinander geschaltet. Der Strom hat also mehrere Wege, über die er fließen kann.
Die Spannung ist in allen parallelen Zweigen gleich.
Es gilt:
Uges = U1 = U2 = U3
Der Gesamtstrom teilt sich auf die einzelnen Zweige auf.
Es gilt:
Iges = I1 + I2 + I3
Der Gesamtwiderstand wird über die Kehrwerte berechnet:
1 / Rges = 1 / R1 + 1 / R2 + 1 / R3
Wichtig ist:
Der Gesamtwiderstand einer Parallelschaltung ist immer kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
Beispiel:
Wenn mehrere Widerstände parallel geschaltet werden, entstehen mehrere Stromwege. Dadurch kann insgesamt mehr Strom fließen. Bei gleicher Spannung bedeutet das, dass der Gesamtwiderstand kleiner wird.
Was versteht man unter einem Molekül und wie ist es zusammengesetzt?
Antwort:
Ein Molekül besteht aus mindestens zwei Atomen, die chemisch miteinander verbunden sind.
Diese Atome können gleich oder unterschiedlich sein.
Beispiele:
O₂ besteht aus zwei Sauerstoffatomen.
H₂O besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom.
CO₂ besteht aus einem Kohlenstoffatom und zwei Sauerstoffatomen.
Ein Molekül ist also ein Teilchen, das aus mehreren verbundenen Atomen aufgebaut ist.
Wichtig ist:
Atome sind die einzelnen Bausteine.
Moleküle entstehen, wenn sich Atome chemisch verbinden.
Was sind Säuren und Basen?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Säure
Säuren sind Stoffe, die in Wasser Wasserstoffionen abgeben können.
Vereinfacht gesagt:
Säuren geben H-Ionen ab.
Beispiele für Säuren sind Salzsäure, Schwefelsäure oder Essigsäure.
Säuren haben meistens einen pH-Wert kleiner als 7.
Formelsammlung Stichwort: Base
Basen sind Stoffe, die H-Ionen aufnehmen können oder in Wasser Hydroxidionen bilden.
Vereinfacht gesagt:
Basen nehmen H-Ionen auf oder bilden OH-Ionen.
Beispiele für Basen sind Natronlauge, Kalilauge oder Ammoniaklösung.
Basen haben meistens einen pH-Wert größer als 7.
Wie unterscheiden sich Säuren, Basen und neutrale Lösungen beim pH-Wert?
Antwort:
Der pH-Wert zeigt an, ob eine Lösung sauer, neutral oder basisch ist.
Es gilt:
-
pH-Wert kleiner als 7: sauer
-
pH-Wert gleich 7: neutral
-
pH-Wert größer als 7: basisch beziehungsweise alkalisch
Beispiel:
Zitronensaft ist sauer.
Reines Wasser ist ungefähr neutral.
Seifenlösung ist basisch.
IHK Schwaben (Kempten) 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
Punkte: 45
Chemie:
Definition des Periodenssystems der Elemente
Wieviele Perioden, Gruppen und Hauptgruppen
Was ist die 8. Hauptgruppe
Warum heißen diese Gase Edelgase
Nenne ein paar Edelgase
Was kannst du zum Bohr'schen Atommodel sagen?
Aufbau der Atome
Eigenschaften der Atome
Merkmale und Charaktere von Säuren und Basen
Definiere Neutralisation
Umgang mit einer ausgelaufenen Batteriesäure in der Werkstatt z.B. Aus einem Stabler? (Neutralisation und Säubern)
Physik:
Ekin-Formel ausgesucht nach "v" am Flipchart umgestellt schritt für schritt
Elastizitätsgrenzen erklären
Allgemeines:
Werkzeugzeichnung erklären
Lagerarten (Los- und Festlager erklären und zeigen auf Zeichnung
Wälz- und Gleitlager erklären (Werkstoffe, Schmiereigenschaften)
Unterschied zwischen einem Diesel- und Benzinmotor
Wieso Zünd- und Glühkerze im Motor
Unterschied zwischen 2-takt und 4-takt Motor mit einzelnen Takten erklären
7-Basisgrößen mit Einheiten der Physik
Wie kann man die Einheit Watt noch angeben?
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Was ist das Periodensystem der Elemente und wie ist es aufgebaut?
- Was ist die 8. Hauptgruppe und warum heißen diese Elemente Edelgase?
- Was kann man zum Bohrschen Atommodell sagen und wie ist ein Atom aufgebaut?
- Welche Eigenschaften und Merkmale haben Atome?
- Welche Merkmale haben Säuren und Basen?
- Was versteht man unter Neutralisation?
- Wie geht man mit ausgelaufener Batteriesäure in einer Werkstatt um, zum Beispiel bei einem Stapler?
- Wie stellt man die Formel der kinetischen Energie nach der Geschwindigkeit v um?
- Was versteht man unter der Elastizitätsgrenze?
- Was ist der Unterschied zwischen elastischer und plastischer Verformung?
- Was ist der Unterschied zwischen Festlager und Loslager?
- Warum braucht man bei einer Welle oft ein Festlager und ein Loslager?
- Was ist der Unterschied zwischen Wälzlager und Gleitlager?
- Welche Werkstoffe und Schmiereigenschaften sind bei Wälz- und Gleitlagern wichtig?
- Was ist der Unterschied zwischen einem Diesel- und einem Benzinmotor?
- Warum hat ein Benzinmotor eine Zündkerze und ein Dieselmotor eine Glühkerze?
- Was ist der Unterschied zwischen einem 2-Takt- und einem 4-Takt-Motor?
- Welche sieben Basisgrößen der Physik gibt es mit ihren Einheiten?
- Wie kann man die Einheit Watt noch angeben?
Lösungsvorschlag von BLH:
Was ist das Periodensystem der Elemente und wie ist es aufgebaut?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Periodensystem
Das Periodensystem der Elemente ist eine geordnete Übersicht aller chemischen Elemente.
Die Elemente sind nach ihrer Ordnungszahl geordnet. Die Ordnungszahl gibt an, wie viele Protonen ein Atom im Kern besitzt.
Das Periodensystem besteht aus:
7 Perioden
Das sind die waagerechten Reihen.
18 Gruppen
Das sind die senkrechten Spalten.
Bei den Hauptgruppenelementen gibt es:
8 Hauptgruppen
Die Periode zeigt bei den Hauptgruppenelementen an, wie viele Elektronenschalen besetzt sind.
Die Hauptgruppe gibt bei den Hauptgruppenelementen an, wie viele Außenelektronen das Atom besitzt.
Beispiel:
Ein Element in der 2. Periode hat 2 besetzte Elektronenschalen.
Ein Element in der 1. Hauptgruppe hat 1 Außenelektron.
Ein Element in der 7. Hauptgruppe hat 7 Außenelektronen.
Was ist die 8. Hauptgruppe und warum heißen diese Elemente Edelgase?
Antwort:
Die 8. Hauptgruppe nennt man Edelgase.
Diese Gase heißen Edelgase, weil sie chemisch sehr reaktionsträge sind. Das bedeutet: Sie reagieren nur sehr schwer mit anderen Stoffen.
Der Grund ist ihre voll besetzte Außenschale. Dadurch sind sie besonders stabil.
Beispiele für Edelgase sind:
-
Helium
-
Neon
-
Argon
-
Krypton
-
Xenon
-
Radon
Ein typisches Beispiel ist Neon. Es wird zum Beispiel für Leuchtröhren verwendet.
Was kann man zum Bohrschen Atommodell sagen und wie ist ein Atom aufgebaut?
Antwort:
Das Bohrsche Atommodell beschreibt den Aufbau eines Atoms mit einem Atomkern und mehreren Elektronenschalen.
Im Atomkern befinden sich:
Protonen
Sie sind positiv geladen.
Neutronen
Sie sind neutral, haben also keine elektrische Ladung.
In der Atomhülle befinden sich:
Elektronen
Sie sind negativ geladen und bewegen sich nach dem Bohrschen Modell auf bestimmten Schalen um den Atomkern.
Ein Atom ist nach außen neutral, wenn die Anzahl der Protonen genauso groß ist wie die Anzahl der Elektronen.
Beispiel:
Hat ein Atom 6 Protonen, dann besitzt es im neutralen Zustand auch 6 Elektronen.
Die Protonenzahl bestimmt, um welches Element es sich handelt. Die Elektronen, besonders die Außenelektronen, bestimmen stark das chemische Verhalten des Atoms.
Welche Eigenschaften und Merkmale haben Atome?
Antwort:
Atome sind die kleinsten Bausteine der chemischen Elemente.
Wichtige Eigenschaften sind:
-
Die Anzahl der Protonen bestimmt das Element.
-
Die Elektronen bestimmen das chemische Verhalten.
-
Die Neutronen beeinflussen die Masse des Atoms.
-
Atome können Elektronen aufnehmen oder abgeben.
Dadurch entstehen Ionen.
Atome können sich mit anderen Atomen zu Molekülen verbinden.
Ein neutrales Atom hat gleich viele Protonen wie Elektronen.
Wenn ein Atom Elektronen abgibt, wird es positiv geladen.
Wenn ein Atom Elektronen aufnimmt, wird es negativ geladen.
Welche Merkmale haben Säuren und Basen?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Säure
Säuren und Basen unterscheiden sich durch ihre chemischen Eigenschaften und ihren pH-Wert.
Säuren geben in Wasser H-Ionen ab. Sie haben einen pH-Wert kleiner als 7.
Typische Merkmale von Säuren:
-
sauer im Geschmack,
-
pH-Wert unter 7,
-
können Metalle angreifen,
-
leiten als Lösung elektrischen Strom,
-
reagieren mit Basen zu Salz und Wasser.
Beispiele:
Salzsäure, Schwefelsäure, Essigsäure, Batteriesäure.
Formelsammlung Stichwort: Basen
Basen nehmen H-Ionen auf oder bilden in Wasser OH-Ionen. Sie haben einen pH-Wert größer als 7.
Typische Merkmale von Basen:
-
pH-Wert über 7,
-
fühlen sich seifig oder laugig an,
-
können ätzend sein,
-
reagieren mit Säuren zu Salz und Wasser.
Beispiele:
Natronlauge, Kalilauge, Ammoniaklösung.
Was versteht man unter Neutralisation?
Antwort:
Neutralisation ist die Reaktion einer Säure mit einer Base.
Dabei entstehen meistens Wasser und ein Salz.
Vereinfacht:
Säure + Base -> Salz + Wasser
Der pH-Wert bewegt sich dabei in Richtung neutral. Neutral bedeutet ungefähr pH 7.
Beispiel:
Salzsäure + Natronlauge -> Natriumchlorid + Wasser
Oder vereinfacht:
H-Ionen reagieren mit OH-Ionen zu Wasser und einem Salz.
H + OH -> H2O
Wie geht man mit ausgelaufener Batteriesäure in einer Werkstatt um, zum Beispiel bei einem Stapler?
Antwort:
Bei ausgelaufener Batteriesäure muss zuerst an die Sicherheit gedacht werden.
Batteriesäure ist ätzend und gefährlich. Deshalb muss man persönliche Schutzausrüstung tragen:
-
Schutzbrille,
-
säurebeständige Handschuhe,
-
geeignete Arbeitskleidung.
Dann sollte der Bereich abgesperrt oder gesichert werden, damit niemand versehentlich mit der Säure in Kontakt kommt.
Anschließend kann die Säure mit einem geeigneten Neutralisationsmittel behandelt werden. Bei Säure verwendet man eine geeignete Base beziehungsweise ein spezielles Bindemittel oder Neutralisationsmittel aus der Werkstatt.
Nach der Neutralisation wird die Flüssigkeit beziehungsweise das aufgenommene Material fachgerecht aufgenommen und entsorgt.
Danach wird die betroffene Stelle gründlich gereinigt.
Wichtig ist:
Nicht einfach mit bloßen Händen anfassen.
Nicht unkontrolliert mit Wasser verteilen.
Nicht in den Abfluss laufen lassen.
Sicherheitsdatenblatt und betriebliche Anweisungen beachten.
Wie stellt man die Formel der kinetischen Energie nach der Geschwindigkeit v um?
Antwort:
Die Formel für die kinetische Energie lautet:
Ekin = 1/2 · m · v²
Gesucht ist v.
Zuerst schreibt man die Formel auf:
Ekin = 1/2 · m · v²
Jetzt beseitigt man den Bruch 1/2, indem man beide Seiten mit 2 multipliziert:
2 · Ekin = m · v²
Jetzt teilt man beide Seiten durch m:
2 · Ekin / m = v²
Jetzt zieht man die Wurzel:
v = Wurzel aus 2 · Ekin / m
Also:
v = √(2 · Ekin / m)
Damit kann man die Geschwindigkeit berechnen, wenn die kinetische Energie und die Masse bekannt sind.
Was versteht man unter der Elastizitätsgrenze?
Antwort:
Die Elastizitätsgrenze beschreibt die Grenze, bis zu der sich ein Werkstoff elastisch verformen kann.
Elastisch bedeutet:
Der Werkstoff geht nach der Belastung wieder in seine ursprüngliche Form zurück.
Wird die Elastizitätsgrenze überschritten, entsteht eine bleibende Verformung. Dann spricht man von plastischer Verformung.
Beispiel:
Wenn man eine Feder leicht zieht, geht sie danach wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Das ist elastisch.
Wenn man sie zu stark zieht, bleibt sie dauerhaft verlängert. Dann wurde die Elastizitätsgrenze überschritten.
Was ist der Unterschied zwischen elastischer und plastischer Verformung?
Antwort:
Bei einer elastischen Verformung nimmt der Werkstoff nach der Belastung wieder seine ursprüngliche Form an.
Bei einer plastischen Verformung bleibt die Verformung dauerhaft bestehen.
Beispiel:
Ein Lineal wird leicht gebogen und geht danach zurück. Das ist elastisch.
Wird ein Metallstreifen zu stark gebogen und bleibt krumm, ist das plastisch.
Die Grenze zwischen beiden Bereichen nennt man Elastizitätsgrenze.
Was ist der Unterschied zwischen Festlager und Loslager?
Antwort:
Ein Festlager hält eine Welle oder ein Bauteil in axialer und radialer Richtung fest.
Das bedeutet:
-
Es nimmt Kräfte quer zur Welle auf.
-
Es nimmt auch Kräfte entlang der Welle auf.
-
Es legt die Position der Welle fest.
Ein Loslager nimmt hauptsächlich radiale Kräfte auf, erlaubt aber eine axiale Verschiebung.
Das ist wichtig, weil sich Bauteile bei Wärme ausdehnen können. Wenn beide Lager als Festlager ausgeführt wären, könnten Spannungen entstehen.
Einfach gesagt:
Festlager = hält fest und positioniert.
Loslager = führt, lässt Längenausdehnung zu.
Warum braucht man bei einer Welle oft ein Festlager und ein Loslager?
Antwort:
Eine Welle kann sich durch Temperaturänderungen ausdehnen oder zusammenziehen.
Wenn beide Lager die Welle festhalten würden, könnten hohe innere Spannungen entstehen. Das kann Lager, Welle oder Gehäuse beschädigen.
Deshalb verwendet man häufig eine Kombination aus Festlager und Loslager.
Das Festlager bestimmt die genaue Lage der Welle.
Das Loslager erlaubt eine Längenänderung der Welle und verhindert dadurch Verspannungen.
Was ist der Unterschied zwischen Wälzlager und Gleitlager?
Antwort:
Bei einem Wälzlager rollen Wälzkörper zwischen Innenring und Außenring. Diese Wälzkörper können Kugeln, Rollen oder Nadeln sein.
Beispiele:
Kugellager, Rollenlager, Nadellager.
Vorteile:
-
geringe Reibung,
-
gut für viele Drehbewegungen,
-
genormt und leicht austauschbar.
Bei einem Gleitlager gleitet die Welle direkt auf einer Lagerfläche. Es gibt keine Wälzkörper.
Vorteile:
-
einfacher Aufbau,
-
stoßunempfindlich,
-
für hohe Belastungen geeignet,
-
oft leiser Lauf.
Wichtig ist bei beiden Lagerarten eine passende Schmierung, damit Verschleiß und Reibung gering bleiben.
Welche Werkstoffe und Schmiereigenschaften sind bei Wälz- und Gleitlagern wichtig?
Antwort:
Wälzlager bestehen häufig aus gehärtetem Wälzlagerstahl. Die Wälzkörper und Laufbahnen müssen hart, verschleißfest und maßgenau sein.
Gleitlager können aus verschiedenen Werkstoffen bestehen, zum Beispiel:
-
Bronze,
-
Messing,
-
Sintermetall,
-
Kunststoff,
-
Verbundwerkstoffe.
Bei Gleitlagern ist die Schmierung besonders wichtig, weil die Flächen direkt aufeinander gleiten.
Schmierstoffe haben mehrere Aufgaben:
-
Reibung verringern,
-
Verschleiß vermindern,
-
Wärme abführen,
-
Korrosion verhindern,
-
Laufgeräusche reduzieren.
Bei schlechter Schmierung kann es zu Erwärmung, erhöhtem Verschleiß oder zum Festfressen des Lagers kommen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Diesel- und einem Benzinmotor?
Antwort:
Der wichtigste Unterschied liegt in der Zündung des Kraftstoff-Luft-Gemisches.
Beim Benzinmotor wird ein Kraftstoff-Luft-Gemisch angesaugt und durch eine Zündkerze entzündet.
Beim Dieselmotor wird nur Luft angesaugt und stark verdichtet. Dadurch wird die Luft sehr heiß. Dann wird Diesel eingespritzt und entzündet sich durch die hohe Temperatur selbst.
Deshalb nennt man den Benzinmotor einen Fremdzünder und den Dieselmotor einen Selbstzünder.
Weitere Unterschiede:
-
Dieselmotoren arbeiten meist mit höherer Verdichtung.
-
Dieselmotoren haben oft einen höheren Wirkungsgrad.
-
Benzinmotoren laufen oft ruhiger und drehen höher.
-
Dieselmotoren haben meistens mehr Drehmoment bei niedriger Drehzahl.
Warum hat ein Benzinmotor eine Zündkerze und ein Dieselmotor eine Glühkerze?
Antwort:
Der Benzinmotor braucht eine Zündkerze, weil das Kraftstoff-Luft-Gemisch durch einen elektrischen Funken gezündet wird.
Der Dieselmotor braucht grundsätzlich keine Zündkerze, weil sich der eingespritzte Diesel durch die heiße, stark verdichtete Luft selbst entzündet.
Die Glühkerze beim Dieselmotor hilft vor allem beim Kaltstart.
Wenn der Motor kalt ist, reicht die Temperatur der verdichteten Luft manchmal nicht aus. Die Glühkerze erwärmt den Brennraum, damit der Diesel besser zündet.
Einfach gesagt:
Zündkerze = erzeugt Funken beim Benzinmotor.
Glühkerze = hilft beim Vorwärmen beim Dieselmotor.
Was ist der Unterschied zwischen einem 2-Takt- und einem 4-Takt-Motor?
Antwort:
Der Unterschied liegt darin, wie viele Kolbenhübe für einen vollständigen Arbeitszyklus benötigt werden.
Beim 2-Takt-Motor läuft ein vollständiger Arbeitszyklus in zwei Kolbenhüben ab.
Die Takte sind vereinfacht:
-
Verdichten und Ansaugen
-
Arbeiten und Ausstoßen
Das bedeutet: Bei jeder Kurbelwellenumdrehung gibt es einen Arbeitstakt.
Beim 4-Takt-Motor läuft ein vollständiger Arbeitszyklus in vier Kolbenhüben ab.
Die vier Takte sind:
-
Ansaugen: Das Kraftstoff-Luft-Gemisch oder die Luft wird angesaugt.
-
Verdichten: Das Gemisch oder die Luft wird verdichtet.
-
Arbeiten: Die Verbrennung drückt den Kolben nach unten.
-
Ausstoßen :Die Abgase werden ausgestoßen.
Beim 4-Takt-Motor gibt es nur alle zwei Kurbelwellenumdrehungen einen Arbeitstakt.
Welche sieben Basisgrößen der Physik gibt es mit ihren Einheiten?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: SI-System
1. Länge → Meter (m)
2. Masse → Kilogramm (kg)
3. Zeit → Sekunde (s)
4. Stromstärke → Ampere (A)
5. Temperatur → Kelvin (K)
6. Stoffmenge → Mol (mol)
7. Lichtstärke → Candela (cd)
Wie kann man die Einheit Watt noch angeben?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Einheit
Watt ist die Einheit der Leistung.
Die Leistung beschreibt Arbeit oder Energie pro Zeit.
Deshalb gilt:
1 W = 1 J / s
Ein Watt ist also ein Joule pro Sekunde.
IHK Schwaben (Kempten) 07.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Taschenrechner: nicht erlaubt
Punkte: 38
Chemie:
Aggregatzustände mit Übergängen erklären
Wie nennt man den direkten Übergang von fest zu gasförmig
Korrosion definieren
Chemische Korrosion definieren
Atom Aufbau und Ladungen
Wie kann man die Anzahl der Elektronen berechnen
Wie viele Schalen kann ein Atom maximal haben
Oktettregel definieren
Physik:
Druckfeder mit Boden und einer Kugel oben aufzeichnen am Flipchart
Federkraft Formel aufschreiben, aufzeichnen und die Kraft im Kopf berechnen
Spannenergie Formel aufschreiben und umstellen auf "s"
Gewichtskraft der Kugel berechnen
Wie hoch würde die Kugel hochfliegen wenn die gespannte Feder mit 10N los geht
Elektrotechnik:
Schaltung aufzeichnen (ein Widerstand in Reihe und zwei Widerstände parallel) und beschriften mit Zahlen vom Prüfer
Von der Schaltung den Gesamtwiderstand (wie bei der letzten Prüfung im Herbst 2025) im Kopf berechnen
Amperemeter und Voltmeter einzeichnen und erklären
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Welche Aggregatzustände gibt es und wie heißen die Übergänge zwischen ihnen?
- Was versteht man unter Korrosion und was ist chemische Korrosion?
- Wie ist ein Atom aufgebaut und welche Ladungen besitzen die einzelnen Teilchen?
- Wie kann man die Anzahl der Elektronen eines Atoms bestimmen?
- Was besagt die Oktettregel?
- Wie kann man eine gespannte Druckfeder mit einer Kugel erklären?
- Wie lautet die Formel für die Federkraft und wie kann man damit im Kopf rechnen?
- Wie lautet die Formel für die Spannenergie einer Feder und wie stellt man sie nach s um?
- Wie berechnet man die Gewichtskraft der Kugel?
- Wie hoch fliegt eine Kugel bei einer Kraft von 10 N?
- Elektrotechnik NTG Herbst 2025 A6 erklären wie man vorgehen würde um Rges auszurechnen
- Wie muss man ein Amperemeter und ein Voltmeter in einer elektrischen Schaltung anschließen?
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche Aggregatzustände gibt es und wie heißen die Übergänge zwischen ihnen?
Antwort:
Es gibt drei klassische Aggregatzustände:
Fest
Teilchen sind fest angeordnet und bewegen sich nur wenig. Beispiel: Eis.
Flüssig
Teilchen sind beweglicher und können aneinander vorbeigleiten. Beispiel: Wasser.
Gasförmig
Teilchen bewegen sich frei im Raum. Beispiel: Wasserdampf.
Die Übergänge heißen:
Fest zu flüssig: Schmelzen
Beispiel: Eis wird zu Wasser.
Flüssig zu fest: Erstarren
Beispiel: Wasser wird zu Eis.
Flüssig zu gasförmig: Verdampfen oder Sieden
Beispiel: Wasser wird zu Wasserdampf.
Gasförmig zu flüssig: Kondensieren
Beispiel: Wasserdampf wird zu Wasser.
Fest zu gasförmig: Sublimieren
Beispiel: Trockeneis wird direkt gasförmig.
Gasförmig zu fest: Resublimieren
Beispiel: Wasserdampf bildet direkt Eiskristalle.
Was versteht man unter Korrosion und was ist chemische Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die chemische oder elektrochemische Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung.
Bei Metallen bedeutet Korrosion meistens, dass das Metall angegriffen und verändert wird.
Ein typisches Beispiel ist Rost bei Eisen.
Chemische Korrosion bedeutet, dass ein Werkstoff direkt mit einem Stoff aus seiner Umgebung reagiert, zum Beispiel mit Sauerstoff oder Gasen. Dabei ist kein Elektrolyt notwendig.
Ein Beispiel ist die Oxidation eines Metalls bei hohen Temperaturen.
Bei Eisen wäre eine einfache Erklärung:
Eisen reagiert mit Sauerstoff. Dabei entsteht Eisenoxid.
Wie ist ein Atom aufgebaut und welche Ladungen besitzen die einzelnen Teilchen?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Periodensystem
Ein Atom besteht aus einem Atomkern und einer Atomhülle.
Im Atomkern befinden sich:
Protonen
Sie sind positiv geladen.
Neutronen
Sie sind neutral, also ungeladen.
In der Atomhülle befinden sich:
Elektronen
Sie sind negativ geladen.
Ein Atom ist nach außen neutral, wenn die Anzahl der Protonen genauso groß ist wie die Anzahl der Elektronen.
Beispiel:
Ein Atom mit 8 Protonen besitzt im neutralen Zustand auch 8 Elektronen.
Dann gleichen sich positive und negative Ladungen aus.
Wie kann man die Anzahl der Elektronen eines Atoms bestimmen?
Antwort:
Bei einem neutralen Atom ist die Anzahl der Elektronen genauso groß wie die Anzahl der Protonen.
Die Anzahl der Protonen erkennt man an der Ordnungszahl im Periodensystem.
Also gilt:
Ordnungszahl = Protonenzahl = Elektronenzahl bei neutralem Atom
Beispiel:
Sauerstoff hat die Ordnungszahl 8.
Das bedeutet:
Sauerstoff hat 8 Protonen.
Ein neutrales Sauerstoffatom hat auch 8 Elektronen.
Wenn ein Atom elektrisch geladen ist, also ein Ion ist, muss man die Ladung berücksichtigen.
Hat ein Atom Elektronen abgegeben, ist es positiv geladen.
Hat ein Atom Elektronen aufgenommen, ist es negativ geladen.
Was besagt die Oktettregel?
Antwort:
Die Oktettregel besagt:
Viele Atome möchten auf ihrer äußersten Elektronenschale 8 Elektronen haben, weil dieser Zustand besonders stabil ist.
Diese äußerste Schale nennt man auch Außenschale oder Valenzschale.
Einfach gesagt:
Atome versuchen oft, eine volle Außenschale zu erreichen.
Bei vielen Atomen bedeutet das: 8 Elektronen außen.
Edelgase haben diese volle Außenschale bereits. Deshalb reagieren sie kaum mit anderen Stoffen.
Wie kann man eine gespannte Druckfeder mit einer Kugel erklären?
Antwort:
Eine Druckfeder wird zusammengedrückt. Dadurch speichert sie Energie.
Liegt oben auf der Feder eine Kugel, wirkt die Feder beim Loslassen mit einer Kraft nach oben auf die Kugel.
Dabei wird die gespeicherte Spannenergie der Feder in Bewegungsenergie und anschließend in Lageenergie der Kugel umgewandelt.
Vereinfacht:
Feder gespannt -> Energie gespeichert
Feder wird losgelassen -> Kugel wird beschleunigt
Kugel fliegt nach oben -> Bewegungsenergie wird zu Lageenergie
Am höchsten Punkt hat die Kugel kurzzeitig keine Geschwindigkeit mehr. Dort ist die Bewegungsenergie vollständig in Lageenergie umgewandelt.
Wie lautet die Formel für die Federkraft und wie kann man damit im Kopf rechnen?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Federkraft
Die Federkraft berechnet man mit:
F = s x R
Wie lautet die Formel für die Spannenergie einer Feder und wie stellt man sie nach s um?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Spannenergie
Die Spannenergie einer Feder berechnet man mit:
E = 1/2 · R · s²
s = ⎷ E x 2
R
Wie berechnet man die Gewichtskraft der Kugel?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Gewichtskraft
Die Gewichtskraft berechnet man mit:
FG = m · g
Wie hoch fliegt eine Kugel, wenn eine gespannte Feder sie nach oben beschleunigt?
Antwort:
Um die Höhe zu berechnen, muss man die Energie der Feder kennen.
Die gespeicherte Federenergie wird in potenzielle Energie der Kugel umgewandelt.
Formelsammlung Stichwort: Energie -, potenzielle
Epot = F x h
Formel nach h umstellen
h = Epot / F
Energiewert der Feder für Epot einsetzen und durch 10 N teilen.
Elektrotechnik NTG Herbst 2025 A6 erklären wie man vorgehen würde um Rges auszurechnen
Antwort:
Wie muss man ein Amperemeter und ein Voltmeter in einer elektrischen Schaltung anschließen?
Antwort:
Ein Amperemeter misst die Stromstärke.
Es muss in Reihe zum Verbraucher angeschlossen werden.
Der Grund ist:
Der gesamte Strom, den man messen möchte, muss durch das Amperemeter hindurchfließen.
Also:
Amperemeter = in Reihe anschließen
Wichtig:
Ein Amperemeter hat einen sehr kleinen Innenwiderstand. Deshalb darf man es nicht einfach parallel zur Spannungsquelle anschließen. Sonst kann ein Kurzschluss entstehen.
Ein Voltmeter misst die Spannung.
Es muss parallel zum Verbraucher angeschlossen werden.
Der Grund ist:
Die Spannung misst man zwischen zwei Punkten. Deshalb wird das Voltmeter direkt an die beiden Anschlüsse des Bauteils gelegt.
Also:
Voltmeter = parallel anschließen
Wichtig:
Ein Voltmeter hat einen sehr großen Innenwiderstand. Dadurch fließt nur ein sehr kleiner Strom durch das Messgerät.
IHK Schwaben 02.2026
Ich hatte 36,5 Punkte und brauchte also 77 in der MEP
Fragen:
•SI Einheiten
•Lagerarten und Beispiele ( Axiallager, Wälzlager), wieso fest und wieso loslager?
•Härtetestverfahren
•Emission und Immission
•Periodensystem Aufbau und Inhalt
•Oxidation Reduktion und Redox mit Beispiele
•Spannungs Dehnungs Diagramm inkl. Erklärung der einzelnen Bereichen ( Hooksche gerade / Lüdersdehnung etc…)
• Newtonsche Gesetze
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Welche sieben SI-Basisgrößen gibt es?
- Was ist der Unterschied zwischen Festlager und Loslager und warum braucht man beide?
- Welche Lagerarten gibt es und wie unterscheiden sich Axiallager, Radiallager, Wälzlager und Gleitlager?
- Welche Härtetestverfahren gibt es und wie funktionieren sie grundsätzlich?
- Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?
- Wie ist das Periodensystem aufgebaut und welche Informationen kann man daraus ablesen?
- Was ist Oxidation, Reduktion und eine Redoxreaktion?
- Erklären Sie Oxidation, Reduktion und Redoxreaktion an einem Beispiel.
- Was zeigt ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm?
- Welche Bereiche gibt es im Spannungs-Dehnungs-Diagramm?
- Was bedeutet die Hookesche Gerade im Spannungs-Dehnungs-Diagramm?
- Was ist die Lüdersdehnung?
- Was ist der Unterschied zwischen elastischer und plastischer Verformung?
Lösungsvorschlag von BLH:
Die 7 SI-Einheiten (Basisgrößen):
IHK Formelsammlung Stichwort: SI-System
1. Länge → Meter (m)
2. Masse → Kilogramm (kg)
3. Zeit → Sekunde (s)
4. Stromstärke → Ampere (A)
5. Temperatur → Kelvin (K)
6. Stoffmenge → Mol (mol)
7. Lichtstärke → Candela (cd)
Was ist der Unterschied zwischen Festlager und Loslager und warum braucht man beide?
Antwort:
Ein Festlager hält eine Welle oder ein Bauteil in seiner Position fest.
Es kann Kräfte in radialer Richtung und axialer Richtung aufnehmen.
Radial bedeutet quer zur Welle.
Axial bedeutet längs zur Welle.
Ein Festlager bestimmt also die genaue Lage der Welle.
Ein Loslager führt die Welle, lässt aber eine axiale Verschiebung zu.
Das ist wichtig, weil sich eine Welle bei Wärme ausdehnen kann. Wenn beide Lager die Welle festhalten würden, könnten Spannungen entstehen. Diese Spannungen könnten Lager, Welle oder Gehäuse beschädigen.
Einfach gesagt:
Festlager: hält die Welle fest und bestimmt die Position.
Loslager: stützt die Welle, lässt aber Längenausdehnung zu.
Welche Lagerarten gibt es und wie unterscheiden sich Axiallager, Radiallager, Wälzlager und Gleitlager?
Antwort:
Lager haben die Aufgabe, Wellen oder Bauteile zu führen und Kräfte aufzunehmen.
Radiallager nehmen Kräfte quer zur Welle auf.
Beispiel: Eine Welle wird durch ihr Gewicht nach unten belastet. Diese Kraft wirkt radial.
Axiallager nehmen Kräfte längs zur Welle auf.
Beispiel: Eine Kraft drückt die Welle in ihrer Längsrichtung.
Wälzlager arbeiten mit Wälzkörpern wie Kugeln, Rollen oder Nadeln. Die Bewegung erfolgt durch Rollen. Dadurch ist die Reibung gering.
Beispiele:
-
Kugellager
-
Rollenlager
-
Nadellager
Gleitlager haben keine Wälzkörper. Die Welle gleitet direkt auf einer Lagerfläche. Dabei ist Schmierung besonders wichtig, damit Reibung und Verschleiß gering bleiben.
Beispiele für Gleitlagerwerkstoffe:
-
Bronze
-
Messing
-
Sintermetall
-
Kunststoff
-
Verbundwerkstoffe
Welche Härtetestverfahren gibt es und wie funktionieren sie grundsätzlich?
Antwort:
Härtetestverfahren dienen dazu, die Härte eines Werkstoffs zu prüfen. Härte bedeutet vereinfacht: Widerstand gegen das Eindringen eines Prüfkörpers.
Wichtige Verfahren sind:
Brinell-Härteprüfung
Dabei wird eine harte Kugel mit einer bestimmten Prüfkraft in den Werkstoff gedrückt. Danach misst man den Eindruckdurchmesser. Dieses Verfahren eignet sich gut für weichere bis mittelharte Werkstoffe.
Vickers-Härteprüfung
Dabei wird eine Diamantpyramide in den Werkstoff gedrückt. Danach misst man die Diagonalen des Eindrucks. Dieses Verfahren ist sehr vielseitig und kann für dünne Schichten und harte Werkstoffe verwendet werden.
Rockwell-Härteprüfung
Dabei wird die Eindringtiefe eines Prüfkörpers gemessen. Der Vorteil ist, dass das Ergebnis direkt an der Prüfmaschine abgelesen werden kann. Das Verfahren ist schnell und häufig in der Werkstattpraxis.
Grundsätzlich gilt:
Je kleiner oder weniger tief der Eindruck, desto härter ist der Werkstoff.
Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?
Antwort:
Emission bedeutet: Etwas wird von einer Quelle ausgestoßen oder abgegeben.
Beispiele:
-
Abgase aus einem Schornstein
-
Lärm von einer Maschine
-
Staub aus einer Anlage
-
Wärmeabgabe
-
Geruchsstoffe
Emission ist also das, was von der Quelle ausgeht.
Immission bedeutet: Das, was bei Menschen, Tieren, Pflanzen, Gebäuden oder der Umwelt ankommt und einwirkt.
Beispiel:
-
Eine Maschine erzeugt Lärm.
-
Der Lärm wird von der Maschine abgegeben. Das ist die Emission.
-
Der Lärm kommt beim Nachbarn an. Das ist die Immission.
Einfach gesagt:
Emission = was rausgeht
Immission = was ankommt
Wie ist das Periodensystem aufgebaut und welche Informationen kann man daraus ablesen?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Periodensystem
Das Periodensystem ist eine geordnete Übersicht aller chemischen Elemente.
Die Elemente sind nach ihrer Ordnungszahl sortiert. Die Ordnungszahl gibt an, wie viele Protonen ein Atom im Kern besitzt.
Das Periodensystem besteht aus:
Perioden
Das sind die waagerechten Reihen. Die Periode zeigt bei den Hauptgruppenelementen, wie viele Elektronenschalen besetzt sind.
Gruppen
Das sind die senkrechten Spalten. Bei den Hauptgruppenelementen zeigt die Gruppe, wie viele Außenelektronen ein Atom besitzt.
Aus dem Periodensystem kann man zum Beispiel ablesen:
-
Elementname
-
Elementsymbol
-
Ordnungszahl
-
Atommasse
-
Protonenzahl
-
bei neutralen Atomen die Elektronenzahl
-
Periode
-
Gruppe
-
teilweise Hinweise auf chemische Eigenschaften
Beispiel:
Sauerstoff hat die Ordnungszahl 8.
Das bedeutet: Sauerstoff hat 8 Protonen.
Ein neutrales Sauerstoffatom hat auch 8 Elektronen.
Was ist Oxidation, Reduktion und eine Redoxreaktion?
Antwort:
Oxidation bedeutet: Ein Stoff gibt Elektronen ab.
Reduktion bedeutet: Ein Stoff nimmt Elektronen auf.
Eine Redoxreaktion ist eine Reaktion, bei der Oxidation und Reduktion gleichzeitig ablaufen.
Das bedeutet:
Ein Stoff gibt Elektronen ab.
Ein anderer Stoff nimmt diese Elektronen auf.
Beides gehört immer zusammen. Es kann keine Oxidation ohne Reduktion geben, weil die abgegebenen Elektronen irgendwo aufgenommen werden müssen.
Ein Merksatz:
Oxidation = Elektronenabgabe
Reduktion = Elektronenaufnahme
Erklären Sie Oxidation, Reduktion und Redoxreaktion an einem Beispiel.
Antwort:
Ein einfaches Beispiel ist die Reaktion von Zink mit Kupferionen.
Zink gibt Elektronen ab.
Das bedeutet:
Zink wird oxidiert.
Kupferionen nehmen Elektronen auf.
Das bedeutet:
Kupferionen werden reduziert.
Vereinfacht:
Zink gibt Elektronen ab und wird zu Zinkionen.
Kupferionen nehmen Elektronen auf und werden zu Kupfer.
Damit laufen Oxidation und Reduktion gleichzeitig ab. Deshalb ist es eine Redoxreaktion.
Ein weiteres einfaches Beispiel ist Korrosion:
Bei Rost wird Eisen oxidiert. Eisen gibt Elektronen ab und reagiert mit Sauerstoff und Wasser. Dabei entsteht Rost.
Was zeigt ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm?
Antwort:
Ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm zeigt, wie sich ein Werkstoff bei Zugbelastung verhält.
Auf der senkrechten Achse steht die Spannung.
Auf der waagerechten Achse steht die Dehnung.
Das Diagramm zeigt also:
-
Wie stark wird ein Werkstoff belastet?
-
Wie stark verlängert er sich dabei?
-
Wann verformt er sich elastisch?
-
Wann beginnt die plastische Verformung?
-
Wann reißt der Werkstoff?
Welche Bereiche gibt es im Spannungs-Dehnungs-Diagramm?
Antwort:
Am Anfang befindet sich der elastische Bereich.
In diesem Bereich verformt sich der Werkstoff nur elastisch. Das bedeutet: Wenn die Belastung entfernt wird, geht der Werkstoff wieder in seine ursprüngliche Form zurück.
In diesem Bereich gilt das Hookesche Gesetz.
Der gerade Abschnitt heißt Hookesche Gerade.
Nach dem elastischen Bereich kommt die Streckgrenze beziehungsweise der Bereich, in dem die plastische Verformung beginnt.
Plastische Verformung bedeutet:
Der Werkstoff bleibt dauerhaft verformt.
Bei manchen Stählen erkennt man eine obere Streckgrenze und eine untere Streckgrenze.
Nach der Streckgrenze kann es zur Lüdersdehnung kommen.
Die Lüdersdehnung ist ein Bereich, in dem sich der Werkstoff weiter dehnt, ohne dass die Spannung stark ansteigt.
Danach kommt der Bereich der Verfestigung.
Hier wird der Werkstoff durch die plastische Verformung widerstandsfähiger. Um ihn weiter zu dehnen, ist wieder mehr Spannung nötig.
Dann erreicht man die Zugfestigkeit Rm.
Das ist die höchste Spannung, die der Werkstoff im Zugversuch erreicht.
Nach der Zugfestigkeit beginnt die Einschnürung.
Der Querschnitt wird an einer Stelle kleiner.
Am Ende kommt es zum Bruch.
Was bedeutet die Hookesche Gerade im Spannungs-Dehnungs-Diagramm?
Antwort:
Die Hookesche Gerade ist der gerade Anfangsbereich im Spannungs-Dehnungs-Diagramm.
In diesem Bereich ist die Dehnung proportional zur Spannung.
Das bedeutet:
Wenn die Spannung größer wird, wird auch die Dehnung gleichmäßig größer.
Der Werkstoff verhält sich elastisch.
Wenn man die Belastung entfernt, geht der Werkstoff wieder in seine ursprüngliche Form zurück.
Was ist die Lüdersdehnung?
Antwort:
Die Lüdersdehnung tritt bei bestimmten Stählen nach Erreichen der Streckgrenze auf.
In diesem Bereich dehnt sich der Werkstoff weiter, ohne dass die Spannung deutlich ansteigt.
Das bedeutet:
Der Werkstoff beginnt plastisch zu fließen.
Auf dem Diagramm sieht man eine Art waagerechten oder leicht verlaufenden Bereich nach der Streckgrenze.
Die Lüdersdehnung ist wichtig, weil sie zeigt, dass der Werkstoff bereits bleibend verformt wird.
Was ist der Unterschied zwischen elastischer und plastischer Verformung?
Antwort:
Bei einer elastischen Verformung geht der Werkstoff nach der Belastung wieder in seine ursprüngliche Form zurück.
Beispiel:
Eine Feder wird leicht gedehnt und geht danach wieder zurück.
Bei einer plastischen Verformung bleibt die Verformung dauerhaft bestehen.
Beispiel:
Ein Metallstab wird zu stark gebogen und bleibt krumm.
Im Spannungs-Dehnungs-Diagramm liegt die elastische Verformung am Anfang. Die plastische Verformung beginnt nach Überschreiten der Elastizitätsgrenze beziehungsweise Streckgrenze.
IHK Schwaben 02.2026
Taschenrechner: nicht zugelassen
Formelsammlung: Nicht zugelassen
Im Schriftlich (Herbst2025) hatte ich 38 Punkte.
Ich wurde über folgende Themen ausgefragt:
•wie ist das Periodensystem aufgebaut?
•Nennen sie die Hauptgruppen und die Edelgase
•aus was besteht Luft (sie wollten auch 1%Argon hören)
•was sagt die 5. Hauptgruppe im Periodensystem aus
•wie ist der Aufbau eines Atoms
•wie nennt man die äußerste Schale (Valenzschale)
•welche Kunststoffarten giebt es (polimere, duroplaste, elastomähre,..)
•welche Luftfeuchte ist optimal zur Verarbeitung von Metallen
•was sind organische und anorganische Stoffe
•was ist Emission und was ist Immission mit praktischen Beispielen
•warum ist die Erdanziehung am Äquator anders als an den Polen
•welche Dreiecksarten giebt es
•was ist die 3,4,5 Methode
•erklären sie den Satz des Pytagoras
•wie viel Grad hat ein Dreieck/ ist das bei allen Gleich?
•wenn ich auf einen Berg gehe, welcher Druck herrscht dort?
•was ist die Einheit davon?
•Können sie die schiebe Ebene Zeichnen& Erkläre?
•wie verhalten sich die Kräfte wenn der Winkel flacher wird?
•was ist g (Sie wollten keine Fallbeschleunigung sonder irgendwas mit Gravitation… was sie hören wollte )
•schrieben sie eine Chemische Gleichung von Oxidation, Reduktion& Redoxreaktion auf und lösen sie diese.
•nennen sie Beispiele dazu(bei Redoxreaktion fanden sie Termietschweißen sehr gut)
•Gleichung ohne Taschenrechner rechnen mit Wurzel ziehen
Ich war sehr aufgeregt, die Prüfer haben aber bei kurzen Hängern geholfen. Es waren alles in allem viel Fragen aber die Zeit ging wie im Flug vorbei.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Wie ist das Periodensystem aufgebaut und was kann man daraus ablesen?
- Wie heißen die Hauptgruppen im Periodensystem und welche Elemente gehören zu den Edelgasen?
- Was sagt die 5. Hauptgruppe im Periodensystem aus?
- Wie ist ein Atom aufgebaut und wie nennt man die äußerste Schale?
- Woraus besteht Luft?
- Welche Kunststoffarten gibt es?
- Welche Luftfeuchtigkeit ist bei der Verarbeitung von Metallen günstig?
- Was sind organische und anorganische Stoffe?
- Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?
- Warum ist die Erdanziehung am Äquator anders als an den Polen?
- Welche Dreiecksarten gibt es?
- Wie viel Grad hat ein Dreieck insgesamt und gilt das für alle Dreiecke?
- Was ist die 3-4-5-Methode?
- Was besagt der Satz des Pythagoras?
- Welcher Druck herrscht, wenn man auf einen Berg geht, und welche Einheit hat Druck?
- Was ist Oxidation, Reduktion und eine Redoxreaktion? Schreiben Sie dazu einfache Gleichungen auf.
- Nennen Sie ein technisches Beispiel für eine Redoxreaktion.
- Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Lösungsvorschlag von BLH:
Wie ist das Periodensystem aufgebaut und was kann man daraus ablesen?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Periodensystem
Das Periodensystem ist eine geordnete Übersicht aller chemischen Elemente.
Die Elemente sind nach ihrer Ordnungszahl geordnet. Die Ordnungszahl gibt an, wie viele Protonen ein Atom im Kern besitzt.
Das Periodensystem besteht aus:
7 Perioden
Das sind die waagerechten Reihen. Die Periode zeigt bei den Hauptgruppenelementen, wie viele Elektronenschalen besetzt sind.
18 Gruppen
Das sind die senkrechten Spalten.
Bei den Hauptgruppenelementen gibt es 8 Hauptgruppen. Die Hauptgruppe zeigt bei den Hauptgruppenelementen, wie viele Außenelektronen vorhanden sind.
Aus dem Periodensystem kann man zum Beispiel ablesen:
-
Elementname
-
Elementsymbol
-
Ordnungszahl
-
Atommasse
-
Protonenzahl
-
bei neutralen Atomen die Elektronenzahl
-
Periode
-
Gruppe
-
Anzahl der Außenelektronen bei Hauptgruppenelementen
Wie heißen die Hauptgruppen im Periodensystem und welche Elemente gehören zu den Edelgasen?
Antwort:
Die 8 Hauptgruppen heißen:
-
1. Hauptgruppe: Alkalimetalle
-
2. Hauptgruppe: Erdalkalimetalle
-
3. Hauptgruppe: Borgruppe
-
4. Hauptgruppe: Kohlenstoffgruppe
-
5. Hauptgruppe: Stickstoffgruppe
-
6. Hauptgruppe: Chalkogene
-
7. Hauptgruppe: Halogene
-
8. Hauptgruppe: Edelgase
Die Edelgase stehen in der 8. Hauptgruppe.
Beispiele für Edelgase sind:
-
Helium
-
Neon
-
Argon
-
Krypton
-
Xenon
-
Radon
Edelgase heißen so, weil sie sehr reaktionsträge sind. Sie reagieren kaum mit anderen Stoffen, weil ihre Außenschale voll besetzt ist. Dadurch sind sie besonders stabil.
Was sagt die 5. Hauptgruppe im Periodensystem aus?
Antwort:
Die 5. Hauptgruppe zeigt bei den Hauptgruppenelementen, dass diese Atome 5 Außenelektronen besitzen.
Diese Außenelektronen nennt man auch Valenzelektronen.
Die 5. Hauptgruppe heißt auch Stickstoffgruppe.
Ein bekanntes Element aus dieser Gruppe ist Stickstoff.
Wichtig ist:
Die Hauptgruppe gibt bei Hauptgruppenelementen die Anzahl der Außenelektronen an.
Die Außenelektronen bestimmen stark das chemische Verhalten eines Elements.
Wie ist ein Atom aufgebaut und wie nennt man die äußerste Schale?
Antwort:
Ein Atom besteht aus einem Atomkern und einer Atomhülle.
Im Atomkern befinden sich:
Protonen
Sie sind positiv geladen.
Neutronen
Sie sind neutral, also ungeladen.
In der Atomhülle befinden sich:
Elektronen
Sie sind negativ geladen.
Die Elektronen befinden sich auf Schalen um den Atomkern.
Die äußerste Schale nennt man Valenzschale oder Außenschale.
Die Elektronen auf dieser äußersten Schale nennt man Valenzelektronen. Sie sind besonders wichtig, weil sie bestimmen, wie ein Atom mit anderen Atomen reagiert.
Woraus besteht Luft?
Antwort:
Luft ist ein Gasgemisch.
Trockene Luft besteht ungefähr aus:
-
78 % Stickstoff
-
21 % Sauerstoff
-
1 % Edelgase und andere Gase
Wichtig: In diesem restlichen Anteil ist besonders Argon enthalten. Argon macht ungefähr 1 % der Luft aus.
Dazu kommen noch sehr kleine Mengen Kohlenstoffdioxid und andere Spurengase.
Zusätzlich kann Luft je nach Umgebung unterschiedlich viel Wasserdampf enthalten. Das nennt man Luftfeuchtigkeit.
Welche Kunststoffarten gibt es?
Antwort:
Kunststoffe sind Werkstoffe, die aus großen Molekülketten bestehen. Diese großen Moleküle nennt man Polymere.
Man unterscheidet hauptsächlich drei Kunststoffarten:
Thermoplaste
Thermoplaste werden beim Erwärmen weich und können wieder verformt werden. Beim Abkühlen werden sie wieder fest.
Beispiele:
-
PE
-
PVC
-
PP
-
PS
Duroplaste
Duroplaste sind nach dem Aushärten nicht mehr verformbar. Sie bleiben hart und zersetzen sich bei zu starker Erwärmung eher, statt weich zu werden.
Beispiele:
-
Epoxidharz
-
Melaminharz
-
Phenolharz
-
Elastomere
Elastomere sind gummiartig und elastisch. Sie lassen sich verformen und gehen danach wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.
Beispiele:
-
Gummi
-
Silikon
-
Kautschuk
Einfach gesagt:
Thermoplaste = warm verformbar
Duroplaste = hart und nicht wieder verformbar
Elastomere = elastisch und gummiartig
Welche Luftfeuchtigkeit ist bei der Verarbeitung von Metallen günstig?
Antwort:
Bei der Verarbeitung und Lagerung von Metallen ist eine mittlere relative Luftfeuchtigkeit günstig.
Als grober Richtwert kann man etwa 40 bis 60 % relative Luftfeuchtigkeit nennen.
Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, kann Korrosion schneller entstehen, besonders bei Stahl und anderen ungeschützten Metallen.
Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, können in manchen Arbeitsbereichen Probleme durch elektrostatische Aufladung entstehen.
Für die Werkstattpraxis gilt:
-
Metalle trocken lagern,
-
Kondenswasser vermeiden,
-
gute Belüftung sicherstellen,
-
Korrosionsschutz beachten.
Was sind organische und anorganische Stoffe?
Antwort:
Organische Stoffe sind chemische Verbindungen, die meistens Kohlenstoff enthalten. Häufig enthalten sie zusätzlich Wasserstoff.
Beispiele:
-
Kunststoffe
-
Benzin
-
Öle
-
Fette
-
Alkohol
-
Zucker
Organische Stoffe kommen häufig in Lebewesen oder aus Erdölprodukten vor.
Anorganische Stoffe sind Stoffe, die nicht zu den organischen Kohlenstoffverbindungen gehören.
Beispiele:
-
Metalle
-
Salze
-
Wasser
-
Säuren
-
Basen
-
Mineralien
-
Kalk
Einfach gesagt:
Organisch = meistens Kohlenstoffverbindungen
Anorganisch = zum Beispiel Metalle, Salze, Wasser, Mineralien
Wichtig: Es gibt Ausnahmen. Kohlenstoffdioxid und Carbonate enthalten zwar Kohlenstoff, zählen aber normalerweise zu den anorganischen Stoffen.
Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?
Antwort:
Emission bedeutet: Etwas wird von einer Quelle abgegeben oder ausgestoßen.
Beispiele:
-
Abgase aus einem Schornstein
-
Lärm von einer Maschine
-
Staub aus einer Anlage
-
Geruch aus einer Lackiererei
-
Wärmeabgabe einer Anlage
Immission bedeutet: Das, was bei Menschen, Tieren, Pflanzen, Gebäuden oder der Umwelt ankommt und dort einwirkt.
Beispiel:
Eine Maschine erzeugt Lärm.
-
Der Lärm, der von der Maschine ausgeht, ist die Emission.
-
Der Lärm, der beim Nachbarn ankommt, ist die Immission.
Merksatz:
Emission = was rausgeht
Immission = was ankommt
Warum ist die Erdanziehung am Äquator anders als an den Polen?
Antwort:
Die Erdanziehung ist am Äquator etwas geringer als an den Polen.
Dafür gibt es zwei wichtige Gründe.
Erstens ist die Erde keine perfekte Kugel. Sie ist am Äquator etwas breiter. Dadurch ist man am Äquator etwas weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als an den Polen. Je weiter man vom Erdmittelpunkt entfernt ist, desto kleiner ist die Erdanziehung.
Zweitens dreht sich die Erde. Am Äquator ist die Wirkung der Drehbewegung am stärksten. Dadurch entsteht eine Fliehkraft, die der Erdanziehung etwas entgegenwirkt.
Deshalb ist die Gewichtskraft eines Körpers am Äquator minimal kleiner als an den Polen.
Welche Dreiecksarten gibt es?
Antwort:
Dreiecke kann man nach Seitenlängen und nach Winkeln unterscheiden.
Nach Seitenlängen:
Gleichseitiges Dreieck
Alle drei Seiten sind gleich lang. Alle Winkel haben 60 Grad.
Gleichschenkliges Dreieck
Zwei Seiten sind gleich lang. Zwei Winkel sind gleich groß.
Ungleichseitiges Dreieck
Alle Seiten sind unterschiedlich lang.
Nach Winkeln:
Spitzwinkliges Dreieck
Alle Winkel sind kleiner als 90 Grad.
Rechtwinkliges Dreieck
Ein Winkel beträgt genau 90 Grad.
Stumpfwinkliges Dreieck
Ein Winkel ist größer als 90 Grad.
Wie viel Grad hat ein Dreieck insgesamt und gilt das für alle Dreiecke?
Antwort:
Ein Dreieck hat immer eine Winkelsumme von 180 Grad.
Das gilt für jedes normale Dreieck in der ebenen Geometrie.
Beispiele:
Gleichseitiges Dreieck:
60 Grad + 60 Grad + 60 Grad = 180 Grad
Rechtwinkliges Dreieck:
90 Grad + 60 Grad + 30 Grad = 180 Grad
Stumpfwinkliges Dreieck:
110 Grad + 40 Grad + 30 Grad = 180 Grad
IHK Siegen MEP NTG
IHK Siegen Anmerkung:
In Siegen kann es vorkommen, dass Lehrer von Berufskolleg Siegen die MEP abfragen. Zusätzlich gibt es einen weiteren Raum, wo Prüfer aus Olpe sitzen. Die Leute aus Olpe fragen öfters auch nach Sachen aus HQ bei der MEP NTG.
Zum Beispiel:
-Härteverfahren
-Formel für Schnittgeschwindigkeit.
-Formel für Hauptnutzungszeit.
Stand Januar 2024.
IHK Siegen (schriftlich Nov. 21 + MEP 21.01.22)
Keine Formelsammlung erlaubt
Taschenrechner erlaubt
Ein mix aus Theorie und Rechenaufgaben
Mir wurde nach der Begrüßung ein Blatt hingelegt. Auf diesem Stand die Aufgabe "Ein Zug fährt 115km/h und verzögert nach 15s mit 0,8m/s^2. wie lange dauert das anhalten und wie viel Meter legt der Zug noch zurück" zusätzlich noch ein V-T Diagramm aufzeichnen (Whiteboard stand bereit). Dabei hab ich mich etwas verhaspelt und mir wurde noch die Aufgabe gestellt eine schiefe eben aufzumalen und alle Kräfte zu erklären. Gefragt wurden noch die Vorteile und Nachteile von Reibung und über die Fallgeschwindigkeit. Hat ziemlich genau 20 Minuten gedauert und zum Glück geklappt. Hab in der schriftlichen 47 Punkte gehabt.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Rechenaufgabe: Zug fährt 115 km/h und bremst nach15 s mit 0,8 m/s²
-Berechnen Sie die Zeit zum Anhalten und die gesamte Strecke die gefahren wurde.
-Wie sieht das v–t-Diagramm dieser Situation aus?
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Welche Vorteile hat Reibung?
-Welche Nachteile hat Reibung?
-Was passiert bei einem freien Fall?
Lösungsvorschlag von BLH:
Rechenaufgabe: Zug fährt 115 km/h und bremst nach15 s mit 0,8 m/s²
Berechnen Sie die Zeit zum Anhalten und die gesamte Strecke die gefahren wurde.
Antwort:
115 km/h = 31,94 m/s
IHK Formelsammlung Stichwort: Geschwindigkeit
v = a x t I nach t umstellen, da wir v und a haben
t = v = 31,94 m/s = 39,93 s
a 0,8m/s²
Er braucht 39,93 Sekunden zum bremsen.
Wir berechnen die Strecke wo er konstant 31,94 m/s für 15 Sekunden fährt.
s = v x t = 31,94 m/s x 15 s = 479,1 m
Nun berechnen wir die Strecke die er zum Abbremsen braucht
s = 1/2 x a x t² = 1/2 x 0,8 m/s² x (39,93 s)² = 637,76 m
Sges = 479,1 m + 637,76 m = 1 116,86 m
Wie sieht das v–t-Diagramm dieser Situation aus?
Hinweis: Falls ihr Schwierigkeiten mit den passenden Formel oder V-T Diagramm habt, dann empfehle ich euch dieses Video anzuschauen.
NTG Geschwindigkeit Grundlagen
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Welche Vorteile hat Reibung?
Antwort:
-
Reibung ermöglicht Fortbewegung (z. B. Reifen auf der Straße).
-
Sie ermöglicht das Greifen von Gegenständen.
-
Sie hält Gegenstände am Platz (Haftreibung).
-
Sie dient als Bremskraft.
Welche Nachteile hat Reibung?
Antwort:
-
Wärmeverluste durch Reibung.
-
Mechanischer Verschleiß an Bauteilen.
-
Energieverluste in Maschinen.
-
Notwendigkeit von Schmierstoffen.
Was passiert bei einem freien Fall?
Antwort:
Ein Körper wird durch die Erdanziehung beschleunigt.
Die Formel lautet:
v = g · t.
Bei 1 Sekunde Fallzeit beträgt die Geschwindigkeit etwa 9,81 m/s.
Ohne Luftwiderstand fällt jedes Objekt gleich schnell.


IHK Siegen (schriftlich Nov. 23 + MEP 23.01.24)
Keine Formelsammlung erlaubt
Taschenrechner erlaubt / wurde gestellt
Ein mix aus Theorie und Rechenaufgaben
Meine Ausgangslage war schon sehr bescheiden. Ich hätte 82 Pkt. in der Mündlichen erreichen müssen.
Als erstes war eine Rechenaufgabe mit Ekin/Epot. Danach folgte eine Aufgabe zur Reihenschaltung(Strom & Spannung berechnen und aufzeichnen). Darauf folgte eine Aufgabe zur Scherfestigkeit und noch eine frag zu elektrochemischen Spannungsreihe.
Am Ende hat es leider nicht gereicht. Hat ziemlich genau 15min gedauert.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
Rechenaufgabe Epot:
Ein Werkstück 10 kg wird in 5 Meter Höhe gelagert. Berechnen Sie die potenzielle Energie.
Rechenaufgabe Ekin:
Ein Fahrzeug mit der Masse 1,5 t fährt mit 50 km/h durch die Stadt. Wie groß ist die kinetische Energie?
Rechenaufgabe Reihenschaltung:
Sie haben zwei Widerstände je 50 Ohm und eine Gesamtspannung von 50 Volt.
Wie groß ist der Gesamtstrom und die Leistung am Widerstand 1
Rechenaufgabe Scherfestigkeit:
Ein Bolzen hat den Durchmesser 10 mm und eine Scherspannung von 240 N/mm². Wie groß ist die Scherkraft?
Was ist die elektrochemische Spannungsreihe?
Was bedeutet „unedel“ und „edel“ in der Spannungsreihe?
Wie erkennt man, welches Metall korrodiert?
Lösungsvorschlag von BLH:
Rechenaufgabe Epot:
Ein Werkstück 10 kg wird in 5 Meter Höhe gelagert. Berechnen Sie die potenzielle Energie.
Antwort:
Epot = m x g x h = 10 kg x 9,81 m/s² x 5 m = 490,5 J
Rechenaufgabe Ekin:
Ein Fahrzeug mit der Masse 1,5 t fährt mit 50 km/h durch die Stadt. Wie groß ist die kinetische Energie?
50 km/h = 13,89 m/s
Ekin = 1/2 x m x v² = 1/2 x 1 500 kg x (13,89 m/s)² = 144 699,08 J
IHK Formelsammlung Stichwort: Energie
Rechenaufgabe Reihenschaltung:
Sie haben zwei Widerstände je 50 Ohm und eine Gesamtspannung von 50 Volt.
Wie groß ist der Gesamtstrom und die Leistung am Widerstand 1
Rges = 50 Ohm + 50 Ohm = 100 Ohm
Iges = Uges = 50 V = 0,5 A
Rges 100 Ohm
In der Reihenschaltung fließt der Strom überall gleich I = I1 = I2
Dadurch wissen wir, dass an dem ersten Widerstand auch 0,5 Ampere anliegen.
P1 = I² x R = (0,5 A)² x 50 Ohm = 12,5 Watt
Rechenaufgabe Scherfestigkeit:
Ein Bolzen hat den Durchmesser 10 mm und eine Scherspannung von 240 N/mm². Wie groß ist die Scherkraft?
A = d² x pi = (10 mm)² x pi = 78,54 mm²
4 4
τa = F I Formel nach F umstellen
S
F = τa x S = 240 N/mm² x 78,54 mm² = 18 849,6 N
IHK Formelsammlung Stichwort: Scherung
Was ist die elektrochemische Spannungsreihe?
Antwort:
Die elektrochemische Spannungsreihe ist eine Tabelle, in der Metalle nach ihrer Neigung geordnet sind, Elektronen abzugeben.
Metalle oben in der Reihe geben sehr leicht Elektronen ab und sind damit unedler.
Metalle unten in der Reihe geben Elektronen nur schwer ab und sind edler.
Die Spannungsreihe zeigt also, welches Metall oxidiert wird und welches geschützt bleibt.
Was bedeutet „unedel“ und „edel“ in der Spannungsreihe?
Antwort:
Unedle Metalle geben Elektronen leicht ab und oxidieren schnell.
Beispiele: Natrium, Magnesium, Eisen.
Edelmetalle geben Elektronen kaum ab und sind korrosionsbeständig.
Beispiele: Silber, Gold, Platin.
Je weiter oben ein Metall in der Spannungsreihe steht, desto unedler ist es.
Wie erkennt man, welches Metall korrodiert?
Antwort:
Das unedlere Metall korrodiert zuerst, weil es leichter Elektronen abgibt.
Wenn zwei Metalle miteinander verbunden sind und Feuchtigkeit vorhanden ist, bildet sich ein galvanisches Element.
Das Metall, das in der Spannungsreihe weiter oben steht, wird zur Anode und löst sich auf.
Das edlere Metall bleibt geschützt.
IHK Siegen 01.2024
Taschenrechner wurde nicht benötigt.
Formelsammlung war nicht erlaubt.
Ich hatte 40 Punkte in der schriftlichen Prüfung November 2023 und musste daher 70 Punkte in der Mep erreichen.
Am Ende habe ich mit 76 Punkten bestanden.
Die Atmosphäre war sehr angenehm, die Prüfer waren sehr nett und haben bei Problemen geholfen.
Alles in allem war es eine sehr ruhige und angenehme Prüfung.
Gefragt wurde:
Rechtwinkliges Dreieck zeichnen.
Satz des Pythagoras + Formel nach b umstellen.
Winkelfunktionen + alle Formeln dafür.
Formel für Arbeit.
Formel für Kraft.
Formel für Schnittgeschwindigkeit.
Formel für Hauptnutzungszeit.
Chemie: Kohlenstoffmonoxid / Kohlenstoffdioxid ( Eigenschaften + wo wird es eingesetzt).
Periodensystem der Elemente.
Atome ( Aufbau / Bestandteile).
Wasserstoff (Eigenschaften)
Helium (Eigenschaften)
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Welche Seiten gibt es bei einem rechtwinkligen Dreieck?
-Wie lautet der Satz des Pythagoras?
-Stellen Sie die Formel nach b um.
-Wie lauten die Winkelfunktionen?
-Wie lautet die Formel für Arbeit?
-Wie lautet die Formel für Gewichtskraft?
-Wie lautet die Formel für die Schnittgeschwindigkeit beim Drehen oder Fräsen?
-Wie lautet die Formel für die Hauptnutzungszeit?
-Was ist Kohlenstoffmonoxid (CO) und welche Eigenschaften hat es?
-Wofür wird Kohlenstoffmonoxid verwendet?
-Was ist Kohlendioxid (CO₂)?
-Wo wird CO₂ eingesetzt?
-Was zeigt das Periodensystem?
-Wie ist ein Atom aufgebaut?
-Welche Eigenschaften hat Wasserstoff?
-Welche Eigenschaften hat Helium?
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche Seiten gibt es bei einem rechtwinkligen Dreieck?
Antwort:
Die längste Seite heißt Hypotenuse und liegt dem rechten Winkel gegenüber.
Die beiden anderen Seiten heißen Ankathete und Gegenkathete.
Welche Seite welche ist, hängt vom gewählten Winkel ab.
Wie lautet der Satz des Pythagoras?
Antwort:
Der Satz des Pythagoras lautet:
a² + b² = c².
Er gilt nur im rechtwinkligen Dreieck, wobei c die Hypotenuse ist.
Stellen Sie die Formel nach b um.
Antwort:
a² + b² = c²
b² = c² – a²
b = √(c² – a²)
Wie lauten die Winkelfunktionen?
sin(α) = Gegenkathete
Hypotenuse.
cos(α) = Ankathete
Hypotenuse.
tan(α) = Gegenkathete
Ankathete.
Wie lautet die Formel für Arbeit?
Antwort:
Die Arbeit ergibt sich aus
W = F · s.
Man multipliziert die Kraft mit dem Weg.
Die Einheit ist Joule.
Wie lautet die Formel für Gewichtskraft?
Antwort:
Gewichtskraft berechnet man mit
Fg = m · g.
Masse mal Erdanziehung ergibt die wirkende Kraft.
Die Einheit ist Newton.
g = 9,81m/s²
Wie lautet die Formel für die Schnittgeschwindigkeit beim Drehen oder Fräsen?
Antwort:
Die Formel lautet:
v = π · d · n
v ist die Schnittgeschwindigkeit,
d ist der Werkzeug- oder Werkstückdurchmesser,
n ist die Drehzahl.
Wie lautet die Formel für die Hauptnutzungszeit?
Antwort:
Die Hauptnutzungszeit ergibt sich oft aus:
t = L / v
L ist die Bearbeitungslänge
v ist die Vorschubgeschwindigkeit oder Schnittgeschwindigkeit, abhängig vom Prozess.
Falls die Prüfer fragen, was die Hauptnutzungszeit bedeutet:
Sie ist die Zeit, in der das Werkzeug tatsächlich am Werkstück arbeitet.
Was ist Kohlenstoffmonoxid (CO) und welche Eigenschaften hat es?
Antwort:
Kohlenstoffmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas.
Es ist hochgiftig, weil es den Sauerstofftransport im Blut blockiert.
Es entsteht bei unvollständiger Verbrennung.
Wofür wird Kohlenstoffmonoxid verwendet?
Antwort:
CO wird in der Industrie zum Beispiel zur Metallreduktion und als Synthesegas eingesetzt.
Was ist Kohlendioxid (CO₂)?
Antwort:
Kohlendioxid ist ein farbloses Gas, das bei vollständiger Verbrennung von Kohlenstoff entsteht.
Es ist nicht giftig, aber in hohen Konzentrationen erstickend.
Es ist außerdem ein Treibhausgas.
Wo wird CO₂ eingesetzt?
Antwort:
Typische Anwendungen sind Getränkekohlensäure, Feuerlöscher, Schweißschutzgas und Gewächshausatmosphäre.
Was zeigt das Periodensystem?
Antwort:
Das Periodensystem ordnet alle bekannten Elemente nach steigender Protonenzahl.
Es zeigt Gruppen, Perioden, Metalle, Nichtmetalle und Edelgase.
Ähnliche Elemente stehen in derselben Gruppe, weil sie gleiche Außenelektronenzahlen haben.
Wie ist ein Atom aufgebaut?
Antwort:
Ein Atom besteht aus dem Atomkern und der Elektronenhülle.
Der Kern enthält Protonen und Neutronen.
Die Elektronen bewegen sich in Schalen um den Kern.
Die Protonenzahl bestimmt das Element.
Welche Eigenschaften hat Wasserstoff?
Antwort:
Wasserstoff ist das leichteste Element.
Es ist farb- und geruchlos, brennbar und reagiert schnell mit Sauerstoff.
Es kommt meist in Verbindungen wie Wasser vor.
Welche Eigenschaften hat Helium?
Antwort:
Helium ist ein Edelgas.
Es ist farb- und geruchlos, reaktionsträge und nicht brennbar.
Weil es leichter als Luft ist, wird es für Ballons und Kühlsysteme eingesetzt.
IHK Siegen 01.2024
Formelsammlung nicht erlaubt
Taschenrechner erlaubt
-Atommodell...
-Opferanode...
-Schiefe Ebene alle Kräfte einzeichnen und Formeln sagen
-Satz der Pythagoras....
-Und Umfangsgeschwindigkeit von einem Kreis mit gegebenem Durchmesser berechnen.
Anmerkung: In Siegen kann es vorkommen, dass Lehrer von Berufskoleg Siegen die MEP abfragen. Zusätzlich gibt es einen weiteren Raum, wo Prüfer aus Olpe sitzen.
Die Leute aus Olpe fragen öfters auch nach Sachen aus HQ bei der MEP NTG.
Zum Beispiel
-Härteverfahren
oder wie schon oben berichtet
-Formel für Schnittgeschwindigkeit.
-Formel für Hauptnutzungszeit.
Da wäre ich persönlich rausgewesen. Die Olper Prüfer waren allgemein wie ich rausgelesen habe strenger. Waren paar aus unserer Klasse drin .... Bkt Lehrer waren jedenfalls top
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Wie ist ein Atom aufgebaut?
-Was ist eine Opferanode?
-Wo werden Opferanoden verwendet?
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Wie lautet der Satz des Pythagoras?
-Wie stellt man die Formel nach b um?
-Wie berechnet man die Umfangsgeschwindigkeit?
-Welche Härteverfahren gibt es?
-Was passiert beim Härten?
-Was ist die Hauptnutzungszeit?
-Wie berechnet man die Hauptnutzungszeit?
Lösungsvorschlag von BLH:
Wie ist ein Atom aufgebaut?
Antwort:
Ein Atom besteht aus einem Atomkern und einer Elektronenhülle.
Im Kern befinden sich Protonen und Neutronen.
Die Elektronen bewegen sich in Schalen um den Kern.
Die Anzahl der Protonen bestimmt das Element.
Die Elektronen auf der Außenschale bestimmen die chemischen Eigenschaften.
Was ist eine Opferanode?
Antwort:
Eine Opferanode ist ein unedles Metall, das absichtlich an ein edleres Metall angeschlossen wird, um dieses zu schützen.
Das unedle Metall löst sich zuerst auf, weil es die Elektronen eher abgibt.
Wo werden Opferanoden verwendet?
Antwort:
Am Schiffsrumpf, in Warmwasserboilern, im Heizungskessel, an Tankanlagen, an Pipelines und in Offshore-Bauwerken.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Wie lautet der Satz des Pythagoras?
Antwort:
a² + b² = c².
Wie stellt man die Formel nach b um?
Antwort:
a² + b² = c² I -a²
b² = c² – a² I Wurzel ziehen
b = √(c² – a²)
Wie berechnet man die Umfangsgeschwindigkeit?
Antwort:
Die Umfangsgeschwindigkeit ergibt sich aus
v = π · d · n.
v = Umfangsgeschwindigkeit
d = Durchmesser
n = Drehzahl (pro Sekunde oder pro Minute, je nach Einheit)
Welche Härteverfahren gibt es?
Antwort:
Typische Härteverfahren sind Vergüten, Einsatzhärten, Nitrieren und Induktionshärten.
Was passiert beim Härten?
Antwort:
Ein Stahl wird erhitzt, in Wasser oder Öl abgeschreckt und anschließend angelassen.
Die äußere Schicht wird hart, der Kern bleibt zäh.
Was ist die Hauptnutzungszeit?
Antwort:
Die Hauptnutzungszeit ist die Zeit, in der das Werkzeug tatsächlich schneidet und Material abträgt.
Wie berechnet man die Hauptnutzungszeit?
Antwort:
t = L / v
L ist die Bearbeitungslänge
v ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit.

IHK Siegen 01.2024
Formelsammlung nicht erlaubt
Ingesamt hat die MEP 15min gedauert. Die Prüfer haben versucht zu helfen wenn man nicht weiter kam.
Es war eine gute Atmosphäre.
Letztendlich war die Zeit zu knapp und ich zu nervös um 3 Aufgaben aufzuzeichnen & zu erklären
Potenzielle & Kinetische Energie Epot / Ekin , musste vorgerechnet werden
Reihenschaltung, aufzeichnen und musste vorgerechnet werden Spannung & Strom
Schiefe Ebene, alle Kräfte aufzeichnen
Elektrochemische Spannungsreihe
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Rechenaufgabe Epot:
Ein Werkstück 10 kg wird in 5 Meter Höhe gelagert. Berechnen Sie die potenzielle Energie.
-Rechenaufgabe Ekin:
Ein Fahrzeug mit der Masse 1,5 t fährt mit 50 km/h durch die Stadt. Wie groß ist die kinetische Energie?
-Rechenaufgabe Reihenschaltung:
Sie haben zwei Widerstände je 50 Ohm und eine Gesamtspannung von 50 Volt.
Wie groß ist der Gesamtstrom und die Leistung am Widerstand 1
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Was ist die elektrochemische Spannungsreihe?
-Was bedeutet „unedel“ und „edel“ in der Spannungsreihe?
-Wie erkennt man, welches Metall korrodiert?
Lösungsvorschlag von BLH:
Rechenaufgabe Epot:
Ein Werkstück 10 kg wird in 5 Meter Höhe gelagert. Berechnen Sie die potenzielle Energie.
Antwort:
Epot = m x g x h = 10 kg x 9,81 m/s² x 5 m = 490,5 J
Rechenaufgabe Ekin:
Ein Fahrzeug mit der Masse 1,5 t fährt mit 50 km/h durch die Stadt. Wie groß ist die kinetische Energie?
50 km/h = 13,89 m/s
Ekin = 1/2 x m x v² = 1/2 x 1 500 kg x (13,89 m/s)² = 144 699,08 J
IHK Formelsammlung Stichwort: Energie
Rechenaufgabe Reihenschaltung:
Sie haben zwei Widerstände je 50 Ohm und eine Gesamtspannung von 50 Volt.
Wie groß ist der Gesamtstrom und die Leistung am Widerstand 1
Rges = 50 Ohm + 50 Ohm = 100 Ohm
Iges = Uges = 50 V = 0,5 A
Rges 100 Ohm
In der Reihenschaltung fließt der Strom überall gleich I = I1 = I2
Dadurch wissen wir, dass an dem ersten Widerstand auch 0,5 Ampere anliegen.
P1 = I² x R = (0,5 A)² x 50 Ohm = 12,5 Watt
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Was ist die elektrochemische Spannungsreihe?
Antwort:
Die elektrochemische Spannungsreihe ist eine Tabelle, in der Metalle nach ihrer Neigung geordnet sind, Elektronen abzugeben.
Metalle oben in der Reihe geben sehr leicht Elektronen ab und sind damit unedler.
Metalle unten in der Reihe geben Elektronen nur schwer ab und sind edler.
Die Spannungsreihe zeigt also, welches Metall oxidiert wird und welches geschützt bleibt.
Was bedeutet „unedel“ und „edel“ in der Spannungsreihe?
Antwort:
Unedle Metalle geben Elektronen leicht ab und oxidieren schnell.
Beispiele: Natrium, Magnesium, Eisen.
Edelmetalle geben Elektronen kaum ab und sind korrosionsbeständig.
Beispiele: Silber, Gold, Platin.
Je weiter oben ein Metall in der Spannungsreihe steht, desto unedler ist es.
Wie erkennt man, welches Metall korrodiert?
Antwort:
Das unedlere Metall korrodiert zuerst, weil es leichter Elektronen abgibt.
Wenn zwei Metalle miteinander verbunden sind und Feuchtigkeit vorhanden ist, bildet sich ein galvanisches Element.
Das Metall, das in der Spannungsreihe weiter oben steht, wird zur Anode und löst sich auf.
Das edlere Metall bleibt geschützt.

IHK Stade MEP NTG
IHK Stade 11.2024
Formelsammlung: erlaubt wurde nicht benötigt
Taschenrechner: erlaubt wurde nicht benötigt
Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik
Nur Theorie Fragen und ganz einfach Berechnungen die man im Kopf rechnen kann
Erste aufgaben aufzeichnen von 2 ganz einfachen Reihenschaltungen und anschließend Ampere und Volt Metter einzeichnen unter Beachtung von Spannungsrichtiger und Stromrichtigermessung war für mich auch neu.
Schiefe ebene und die Kräfte aufzeichnen
Motor und Pumpe mit unterschiedlichen Wirkungsgraden frage was ist der gesamtwirkungsgrad.
fragen zur kwh ws n*m
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Wie erkennt man eine Reihenschaltung?
-Wie wird ein Amperemeter richtig angeschlossen. Zeichnen sie eine einfache Reihenschaltung mit zwei Widerständen und Amperemeter?
-Wie wird ein Voltmeter richtig angeschlossen. Zeichnen sie eine einfache Reihenschaltung mit zwei Widerständen und Voltmeter?
-Warum wird das Voltmeter parallel und nicht in Reihe geschaltet?
-Wie lauten die Grundgesetze der Reihenschaltung?
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
-Was ist ein Wirkungsgrad?
-Wie berechnet man den Gesamtwirkungsgrad von Motor und Pumpe?
-Was bedeutet der Motor hat einen Wirkungsgrad von 75 % ?
-Wie erkennt man gute und schlechte Wirkungsgrade in der Praxis?
-Was bedeutet die Einheit Kilowattstunde (kWh)?
-Wie hängt die kWh mit Joule oder Ws zusammen?
-Was ist der Zusammenhang zwischen Newtonmeter und Joule?
Lösungsvorschlag von BLH:
Wie erkennt man eine Reihenschaltung?
Antwort:
Bei einer Reihenschaltung sind alle Bauteile hintereinander angeordnet.
Der Strom fließt nacheinander durch jeden Widerstand.
Es gibt nur einen gemeinsamen Stromkreis.
Wie wird ein Amperemeter richtig angeschlossen. Zeichnen sie eine einfache Reihenschaltung mit zwei Widerständen und Amperemeter?
Antwort:
Ein Amperemeter misst den Strom.
Daher wird es stromrichtig, also in Reihe in den Strompfad geschaltet, damit der gesamte Strom durch das Messgerät fließt.
Wie wird ein Voltmeter richtig angeschlossen. Zeichnen sie eine einfache Reihenschaltung mit zwei Widerständen und Voltmeter?
Antwort:
Ein Voltmeter misst die Spannung.
Daher wird es spannungsrichtig, also parallel zum Bauteil angeschlossen, dessen Spannung man messen möchte.
Warum wird das Voltmeter parallel und nicht in Reihe geschaltet?
Antwort:
Weil es die Potentialdifferenz messen soll.
In Reihe würde das Voltmeter den Stromfluss verfälschen.
Wie lauten die Grundgesetze der Reihenschaltung?
Antwort:
-
Der Strom ist überall gleich: I = I₁ = I₂
-
Die Spannungen addieren sich: U = U₁ + U₂
-
Die Widerstände addieren sich: Rges = R₁ + R₂
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Was ist ein Wirkungsgrad?
Antwort:
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis aus nutzbarer Leistung zur aufgenommenen Leistung.
η = Pab
Pzu
Wie berechnet man den Gesamtwirkungsgrad von Motor und Pumpe?
Antwort:
Beim Zusammenschalten von zwei Wirkungsgraden werden diese multipliziert.
Gesamtwirkungsgrad:
ηgesamt = ηMotor · ηPumpe
Was bedeutet der Motor hat einen Wirkungsgrad von 75 % ?
75 % der Leistung wird weitergegeben und die Restlichen 25 % sind Verluste in form von Wärme oder Reibung
Wie erkennt man gute und schlechte Wirkungsgrade in der Praxis?
Antwort:
-
Hoher Wirkungsgrad → wenig Verluste, wenig Wärme
-
Niedriger Wirkungsgrad → viel Verlustwärme, hoher Energieverbrauch
Was bedeutet die Einheit Kilowattstunde (kWh)?
Antwort:
Die Kilowattstunde ist eine Energieeinheit.
Sie beschreibt, wie viel Energie ein Gerät mit einer Leistung von 1 kW in einer Stunde aufnimmt oder abgibt.
Wie hängt die kWh mit Joule oder Ws zusammen?
Antwort:
1 Wattsekunde (1 Ws) entspricht 1 Joule.
1 kWh entspricht 3.600.000 Joule, weil:
1 kWh = 1000 W · 3600 s = 3.600.000 Ws
Was ist der Zusammenhang zwischen Newtonmeter und Joule?
Antwort:
Ein Newtonmeter (Nm) ist ebenfalls eine Energieeinheit.
1 Nm = 1 Joule.
Kraft mal Weg ergibt Newtonmeter, was dieselbe physikalische Größe wie Arbeit oder Energie ist.



IHK Stade 02.2026
Formelsammlung: erlaubt
Taschenrechner: erlaubt
Also laut Einladung war Formelsammlung & Taschenrechner erlaubt, genutzt hab ich beides nicht.
Ich hab leider nicht bei den Prüfern nachgefragt aber von dem was ich von anderen gehört hatte, gab es immer auch ein paar + Punkte wenn man es ohne Formelsammlung lösen könnte, da die Prüfer so besser feststellen konnten, ob man es verstanden hat.
Bei meiner Prüfung wurde nur Theorie abgefragt ohne Rechnungen.
Der erste Block waren viele Chemieaufgaben, schätze mal so ~30% der Zeit.
Dort wurde folgendes abgefragt:
Aggregat Zustände + Umwandlung, PH-Wert erklären in Kombination mit der Frage "Wass sind Säuren & Basen?" und wie kann ich diese Messen + jeweils ein Beispiel.
Dann sollte ich erklären was eine exotherme & endotherme Reaktion ist mit jeweils einen Beispiel sowie Korrosion erklären.
Im technischen Bereich sollte ich Geschwindigkeit & Beschleunigung erklären und danach ein v-t Diagramm & s-t Diagramm anzeichen, beides jeweils Eintragen und dann im jeweiligen Diagramm auch erklären was dort im Zusammenhang von Geschwindigkeit, Zeit und Strecke passiert.
Da die Zeit schnell um war, kam noch eine kleine Bonus Frage: wie viel ergibt 1N & 1N, da wollte der Prüfer was im Bezug auf Vektoren wissen
Zusatz: Der Prüfling vor mir hatte die selben Chemie Themen, im technischen Bereich müsste er schiefe Ebene Anzeichen und die Kräfte erklären sowie ein Kräfteparallelogramm Anzeichen und erklären.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Welche Aggregatzustände gibt es und wie heißen die Umwandlungen?
- Was sind Säuren und Basen, was bedeutet der pH-Wert und wie kann man ihn messen?
- Was ist eine exotherme Reaktion und was ist eine endotherme Reaktion?
- Was versteht man unter Korrosion?
- Was ist Geschwindigkeit und was ist Beschleunigung?
- V-t Diagramm zeichnen und erklären
- Was ergibt 1 N plus 1 N?
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche Aggregatzustände gibt es und wie heißen die Umwandlungen?
Antwort:
Es gibt drei klassische Aggregatzustände:
Fest
Beispiel: Eis.
Flüssig
Beispiel: Wasser.
Gasförmig
Beispiel: Wasserdampf.
Die Umwandlungen heißen:
Fest zu flüssig: Schmelzen
Flüssig zu fest: Erstarren
Flüssig zu gasförmig: Verdampfen oder Sieden
Gasförmig zu flüssig: Kondensieren
Fest zu gasförmig: Sublimieren
Gasförmig zu fest: Resublimieren
Beim Erwärmen bewegen sich die Teilchen stärker. Dadurch kann ein Stoff schmelzen oder verdampfen.
Beim Abkühlen bewegen sich die Teilchen weniger stark. Dadurch kann ein Stoff kondensieren oder erstarren.
Was sind Säuren und Basen, was bedeutet der pH-Wert und wie kann man ihn messen?
Antwort:
Der pH-Wert gibt an, ob eine Lösung sauer, neutral oder basisch ist.
Die pH-Skala geht meistens von 0 bis 14.
-
pH-Wert unter 7: sauer
-
pH-Wert 7: neutral
-
pH-Wert über 7: basisch beziehungsweise alkalisch
Säuren sind Stoffe, die in Wasser H-Ionen abgeben können.
Beispiel:
Salzsäure oder Zitronensäure.
Säuren haben einen pH-Wert unter 7.
Basen sind Stoffe, die H-Ionen aufnehmen können oder in Wasser OH-Ionen bilden.
Beispiel:
Natronlauge oder Seifenlösung.
Basen haben einen pH-Wert über 7.
Den pH-Wert kann man messen mit:
pH-Papier
Das Papier verfärbt sich. Die Farbe wird mit einer Farbskala verglichen.
Universalindikator
Die Lösung verfärbt sich je nach pH-Wert.
pH-Messgerät
Das Gerät misst genauer und zeigt den pH-Wert direkt als Zahl an.
Einfach gesagt:
-
Sauer = pH unter 7
-
Neutral = pH 7
-
Basisch = pH über 7
Was ist eine exotherme Reaktion und was ist eine endotherme Reaktion?
Antwort:
Eine exotherme Reaktion gibt Energie an die Umgebung ab.
Meistens wird Wärme frei.
Beispiel:
Verbrennung von Holz.
Dabei reagiert Holz mit Sauerstoff. Es entstehen Wärme und Licht.
Merksatz:
Exotherm = Energie wird abgegeben.
Eine endotherme Reaktion nimmt Energie aus der Umgebung auf.
Das bedeutet:
Damit die Reaktion oder der Vorgang ablaufen kann, muss Energie zugeführt werden.
Beispiel:
Ein Kuchen wird gebacken.
Damit aus dem Teig ein fertiger Kuchen wird, muss Wärmeenergie durch den Backofen zugeführt werden. Ohne diese Energie bleibt der Teig roh und der Vorgang läuft nicht richtig ab.
Merksatz:
Endotherm = Energie wird aufgenommen.
Was versteht man unter Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die chemische oder elektrochemische Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung.
Bei Metallen bedeutet Korrosion meistens:
Das Metall wird angegriffen, verändert sich und kann an Festigkeit verlieren.
Ein typisches Beispiel ist Rost bei Eisen.
Eisen reagiert mit Sauerstoff und Feuchtigkeit. Dabei entsteht Rost.
Korrosion kann man verringern durch:
-
Lackieren,
-
Beschichten,
-
Verzinken,
-
Ölen oder Fetten,
-
Opferanoden,
-
Vermeidung von Feuchtigkeit.
Einfach gesagt:
Korrosion ist die schädliche Veränderung eines Werkstoffs durch seine Umgebung.
Was ist Geschwindigkeit und was ist Beschleunigung?
Antwort:
Formelsammlung Stichwort: Geschwindigkeit
Geschwindigkeit beschreibt, welche Strecke in einer bestimmten Zeit zurückgelegt wird.
Formel:
v = s / t
Beschleunigung beschreibt, wie stark sich die Geschwindigkeit in einer bestimmten Zeit verändert.
Formel:
a = v / t
Einfach gesagt:
Geschwindigkeit sagt, wie schnell etwas ist.
Beschleunigung sagt, wie schnell sich diese Geschwindigkeit ändert.
v-t-Diagramm zeichne?
Empfehlenswert sich die v-t Diagramme aus der Formelsammlung anzuschauen.
Formelsammlung Stichwort: Geschwindigkeit
Es gibt bei konstanter, beschleunigter-verzögerter Geschwindigkeit jeweils v-t-Diagramme
Was ergibt 1 N plus 1 N?
Antwort:
Das kommt auf die Richtung der Kräfte an.
Kräfte sind Vektoren. Das bedeutet:
Sie haben nicht nur einen Betrag, sondern auch eine Richtung.
Wenn beide Kräfte in die gleiche Richtung wirken:
1 N + 1 N = 2 N
Beispiel:
Zwei Personen ziehen gemeinsam in dieselbe Richtung.
Wenn beide Kräfte entgegengesetzt wirken:
1 N - 1 N = 0 N
Beispiel:
Eine Person zieht mit 1 N nach links, eine andere mit 1 N nach rechts.
Die Kräfte heben sich auf.
IHK Trier MEP NTG
IHK Trier 01.2024
Formelsammlung erlaubt
Taschenrechner erlaubt
Ich hatte die MEP für NTG in Trier. Hatte 48 Punkte.
Musste die Anzahl an Drähten berechnen die ein Aufzug benötigt mit x Personen.
Dann das selbe nochmal mit Rollen drin. Am Ende noch paar Fragen über Chemie und das war’s.
Taschenrechner war logischerweise ein Muss und die Formelsammlung auch. Lag aber alles parat und war von den Prüfern gestellt.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Was ist eine Säure?
-Was ist eine Base?
-Was ist eine Neutralisation?
-Was bedeutet Oxidation?
-Was bedeutet Reduktion?
-Warum laufen Oxidation und Reduktion immer gleichzeitig ab?
-Was ist ein Oxidationsmittel?
-Was ist ein Reduktionsmittel?
-Was passiert bei Korrosion chemisch?
-Wie ist ein Atom grundsätzlich aufgebaut?
-Welche Funktion haben die Elektronen auf den Schalen?
Lösungsvorschlag von BLH:
Zur Rechenaufgabe kann ich leider nichts sagen, weil mir ein paar Werte fehlen. Ohne die kann ich nicht erkennen, wie die Aufgabe genau aufgebaut ist. Hier aber schon mal ein paar allgemeine Theoriefragen aus der Chemie.
Was ist eine Säure?
Antwort:
Eine Säure gibt in Wasser H⁺-Ionen ab.
Der pH-Wert liegt unter 7.
Was ist eine Base?
Antwort:
Eine Base nimmt H⁺-Ionen auf oder gibt OH⁻-Ionen ab.
Der pH-Wert liegt über 7.
Was ist eine Neutralisation?
Antwort:
Bei einer Neutralisation reagieren eine Säure und eine Base zu:
-
einem Salz
-
und Wasser
Beispiel:
HCl + NaOH → NaCl + H₂O
Was bedeutet Oxidation?
Antwort:
Oxidation bedeutet, dass ein Stoff Elektronen abgibt.
Früher hat man Oxidation als Sauerstoffaufnahme beschrieben.
Beides passt, weil Sauerstoff dem Stoff Elektronen „entzieht“, dadurch verliert der Stoff Elektronen.
Was bedeutet Reduktion?
Antwort:
Reduktion bedeutet, dass ein Stoff Elektronen aufnimmt.
Früher sagte man, Reduktion sei die Sauerstoffabgabe.
Das passt ebenfalls, weil ein Stoff, der Sauerstoff verliert, gleichzeitig Elektronen aufnehmen kann.
Warum laufen Oxidation und Reduktion immer gleichzeitig ab?
Antwort:
Weil Elektronen nie „frei“ im Raum schweben.
Wenn ein Stoff Elektronen abgibt, muss ein anderer Stoff sie aufnehmen.
Darum nennt man das Ganze Redoxreaktion.
Was ist ein Oxidationsmittel?
Antwort:
Ein Oxidationsmittel nimmt Elektronen auf und oxidiert seinen Reaktionspartner.
Es wird dabei selbst reduziert.
Was ist ein Reduktionsmittel?
Antwort:
Ein Reduktionsmittel gibt Elektronen ab und reduziert seinen Reaktionspartner.
Es wird dabei selbst oxidiert.
Was passiert bei Korrosion chemisch?
Antwort:
Ein Metall gibt Elektronen ab → Oxidation.
Ein anderer Stoff (z. B. Sauerstoff) nimmt sie auf → Reduktion.
Darum ist Korrosion immer eine Redoxreaktion.
Wie ist ein Atom grundsätzlich aufgebaut?
Antwort:
Ein Atom besteht aus dem Atomkern und der Elektronenhülle.
Im Kern sitzen Protonen (positiv geladen) und Neutronen (neutral).
Um den Kern bewegen sich Elektronen, die negativ geladen sind.
Die Elektronen sind in Schalen angeordnet.
Welche Funktion haben die Elektronen auf den Schalen?
Antwort:
Die Elektronen auf der äußersten Schale bestimmen das chemische Verhalten des Atoms.
Sie entscheiden:
-
wie gut ein Element reagiert
-
mit wem es Verbindungen eingeht
-
ob es Elektronen abgibt oder aufnimmt
IHK Villingen MEP NTG
IHK Villingen 01.2026
Mündliche NTG IHK Villingen, wurde gefragt wo ich fit bin, habe gesagt chemie/schiefe Ebene/Energie. Danach wurden Folien projeziert Periodensystem, maximale Schalenzahl, Protonen Elektronen... Etc Aufbau Atom moleküle. Elektro chemische Spannungsreihe +Korrosion. Redoxrewktion und schiefe Ebene.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
- Was kann man aus dem Periodensystem der Elemente ablesen?
- Was sagt die Periode im Periodensystem aus?
- Was versteht man unter der maximalen Schalenzahl eines Atoms?
- Was sind Protonen?
- Was sind Elektronen?
- Was sind Neutronen?
- Wie ist ein Atom aufgebaut?
- Was ist der Unterschied zwischen einem Atom und einem Molekül?
- Wie entsteht ein Molekül?
- Was versteht man unter der elektrochemischen Spannungsreihe?
- Was bedeutet edel und unedel bei Metallen?
- Welcher Zusammenhang besteht zwischen der elektrochemischen Spannungsreihe und Korrosion?
- Was ist Korrosion?
- Welche Bedingungen begünstigen Korrosion?
- Was ist eine Redoxreaktion?
- Was ist Oxidation?
- Was ist Reduktion?
- Wie kann man eine Redoxreaktion am Beispiel von Zink und Kupfer erklären?
- Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Lösungsvorschlag von BLH:
Was kann man aus dem Periodensystem der Elemente ablesen?
Formelsammlung Stichwort: Periodensystem
Antwort:
Aus dem Periodensystem kann man wichtige Informationen zu den chemischen Elementen ablesen.
Zum Beispiel:
-
Elementsymbol
-
Elementname
-
Ordnungszahl
-
Atommasse
-
Hauptgruppe
-
Periode
Anzahl der Außenelektronen bei Hauptgruppenelementen
Anzahl der besetzten Elektronenschalen
Die Ordnungszahl gibt an, wie viele Protonen ein Atom im Kern besitzt. Bei einem neutralen Atom ist die Anzahl der Protonen gleich der Anzahl der Elektronen.
Was sagt die Periode im Periodensystem aus?
Antwort:
Die Periode gibt an, wie viele Elektronenschalen ein Atom besitzt.
Beispiel:
Ein Element in der 1. Periode besitzt 1 Elektronenschale.
Ein Element in der 2. Periode besitzt 2 Elektronenschalen.
Ein Element in der 3. Periode besitzt 3 Elektronenschalen.
Die Periodennummer entspricht also der Anzahl der besetzten Schalen.
Was versteht man unter der maximalen Schalenzahl eines Atoms?
Antwort:
Die maximale Schalenzahl beschreibt, wie viele Elektronenschalen ein Atom besitzen kann beziehungsweise wie viele Schalen bei einem bestimmten Element besetzt sind.
Im Periodensystem erkennt man die Anzahl der besetzten Schalen an der Periode.
Beispiel:
Natrium steht in der 3. Periode.
Das bedeutet: Ein Natriumatom besitzt 3 besetzte Elektronenschalen.
Was sind Protonen?
Antwort:
Protonen sind positiv geladene Teilchen im Atomkern.
Die Anzahl der Protonen bestimmt, um welches Element es sich handelt.
Beispiel:
-
Wasserstoff hat 1 Proton.
-
Kohlenstoff hat 6 Protonen.
-
Sauerstoff hat 8 Protonen.
Die Protonenzahl entspricht der Ordnungszahl im Periodensystem.
Was sind Elektronen?
Antwort:
Elektronen sind negativ geladene Teilchen. Sie befinden sich in der Atomhülle und bewegen sich um den Atomkern.
Bei einem neutralen Atom ist die Anzahl der Elektronen genauso groß wie die Anzahl der Protonen.
Beispiel:
Hat ein Atom 8 Protonen, besitzt es im neutralen Zustand auch 8 Elektronen.
Was sind Neutronen?
Antwort:
Neutronen sind ungeladene Teilchen im Atomkern. Sie besitzen keine elektrische Ladung.
Zusammen mit den Protonen bilden sie den Atomkern.
Die Neutronen tragen zur Masse des Atoms bei, bestimmen aber nicht direkt, um welches Element es sich handelt.
Wie ist ein Atom aufgebaut?
Antwort:
Ein Atom besteht aus einem Atomkern und einer Atomhülle.
Im Atomkern befinden sich Protonen und Neutronen.
Die Protonen sind positiv geladen.
Die Neutronen sind neutral.
In der Atomhülle befinden sich die Elektronen.
Die Elektronen sind negativ geladen.
Ein Atom ist nach außen neutral, wenn die Anzahl der Protonen und Elektronen gleich groß ist.
Was ist der Unterschied zwischen einem Atom und einem Molekül?
Antwort:
Ein Atom ist ein einzelner chemischer Grundbaustein eines Elements.
Ein Molekül besteht aus mindestens zwei Atomen, die chemisch miteinander verbunden sind.
Beispiel:
O ist ein einzelnes Sauerstoffatom.
O₂ ist ein Sauerstoffmolekül aus zwei Sauerstoffatomen.
H₂O ist ein Wassermolekül aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom.
Frage:
Wie entsteht ein Molekül?
Antwort:
Ein Molekül entsteht, wenn sich mehrere Atome chemisch miteinander verbinden.
Diese Atome können gleich oder unterschiedlich sein.
Beispiele:
-
O₂ besteht aus zwei gleichen Sauerstoffatomen.
-
H₂O besteht aus Wasserstoff und Sauerstoff.
-
CO₂ besteht aus Kohlenstoff und Sauerstoff.
Moleküle entstehen, weil Atome durch chemische Bindungen einen stabileren Zustand erreichen können.
Was versteht man unter der elektrochemischen Spannungsreihe?
Antwort:
Die elektrochemische Spannungsreihe ordnet Metalle danach, wie edel oder unedel sie sind.
Unedle Metalle geben leichter Elektronen ab. Sie reagieren stärker und korrodieren schneller.
Edle Metalle geben Elektronen nicht so leicht ab. Sie sind reaktionsträger und korrodieren weniger leicht.
Mit der Spannungsreihe kann man beurteilen, welches Metall bei Kontakt mit einem anderen Metall eher angegriffen wird.
Was bedeutet edel und unedel bei Metallen?
Antwort:
Unedle Metalle sind reaktionsfreudiger. Sie geben leichter Elektronen ab und werden schneller oxidiert.
Edle Metalle sind weniger reaktionsfreudig. Sie geben Elektronen schlechter ab und sind beständiger gegen Korrosion.
Beispiel:
-
Zink ist unedler als Kupfer.
-
Kupfer ist edler als Zink.
Wenn beide Metalle in einer leitfähigen Umgebung miteinander verbunden sind, wird eher das Zink angegriffen.
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der elektrochemischen Spannungsreihe und Korrosion?
Antwort:
Wenn zwei unterschiedliche Metalle leitend miteinander verbunden sind und ein Elektrolyt vorhanden ist, kann elektrochemische Korrosion entstehen.
Das unedlere Metall gibt Elektronen ab und wird oxidiert. Es korrodiert.
Das edlere Metall wird dabei eher geschützt.
Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Metalle zusammen verbaut werden dürfen und welche Kombinationen Korrosion begünstigen.
Was ist Korrosion?
Antwort:
Korrosion ist die chemische oder elektrochemische Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung.
Bei Metallen bedeutet Korrosion meistens, dass das Metall angegriffen und verändert wird.
Ein typisches Beispiel ist Rost bei Eisen.
Eisen reagiert mit Sauerstoff und Feuchtigkeit. Dabei entsteht Rost. Das Metall wird dadurch geschwächt.
Welche Bedingungen begünstigen Korrosion?
Antwort:
Korrosion wird begünstigt durch:
-
Feuchtigkeit
-
Sauerstoff
-
Salze
-
Säuren
-
Kontakt unterschiedlicher Metalle
-
leitfähige Flüssigkeiten als Elektrolyt
Besonders kritisch ist es, wenn zwei unterschiedliche Metalle miteinander verbunden sind und zusätzlich Feuchtigkeit vorhanden ist.
Was ist eine Redoxreaktion?
Antwort:
Eine Redoxreaktion ist eine chemische Reaktion, bei der gleichzeitig Oxidation und Reduktion stattfinden.
Oxidation bedeutet:
Ein Stoff gibt Elektronen ab.
Reduktion bedeutet:
Ein Stoff nimmt Elektronen auf.
Beides gehört immer zusammen. Wenn ein Stoff Elektronen abgibt, muss ein anderer Stoff diese Elektronen aufnehmen.
Was ist Oxidation?
Antwort:
Oxidation bedeutet die Abgabe von Elektronen.
Im einfachen Zusammenhang wird Oxidation auch oft als Reaktion mit Sauerstoff beschrieben.
Beispiel:
Eisen reagiert mit Sauerstoff und Feuchtigkeit zu Rost.
Dabei wird Eisen oxidiert.
Was ist Reduktion?
Antwort:
Reduktion bedeutet die Aufnahme von Elektronen.
Bei einer Redoxreaktion gibt ein Stoff Elektronen ab und ein anderer Stoff nimmt diese Elektronen auf.
Ein einfacher Merksatz ist:
Oxidation = Elektronenabgabe
Reduktion = Elektronenaufnahme
Wie kann man eine Redoxreaktion am Beispiel von Zink und Kupfer erklären?
Antwort:
Zink ist unedler als Kupfer. Deshalb gibt Zink leichter Elektronen ab.
Das Zink wird oxidiert.
Die Elektronen fließen zum Kupfer. Dort findet die Reduktion statt.
Dadurch entsteht eine elektrische Spannung. Dieses Prinzip wird bei galvanischen Elementen und Batterien genutzt.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.
Welche Reibung herrscht, wenn die Box auf der Ebene ruht?
Haftreibung
Welche Reibung herrscht, wen die Box sich bewegt?
Gleitreibung
IHK Wiesbaden MEP NTG
IHK Wiesbaden 02.2025
Formelsammlung: nicht erlaubt
Sowohl der Kandidat vor mir als auch ich wurden gefragt worin wir gut sind und wurden entsprechend befragt. Es wurden Theoriefragen in der Richtung gestellt und Formeln musste man so wissen.
Lösungsvorschlag von BLH:
Es wirkt so, als würden in der MEP hauptsächlich Theoriefragen gestellt und nur wenig gerechnet. Ich würde empfehlen, die Theoriefragen aus anderen IHK-Berichten sowie den allgemeinen Fragekatalog sich anzuschauen.
IHK Würzburg MEP NTG
IHK Würzburg 02.2025
Formelsammlung nicht erlaubt
Kein taschenrechner
Das Thema war "Kräfte" der prüfer löcherte mich 15 min ca. Über Kräfte aus.
Wir stellen uns einen Regal vor in der in der obersten Reihe steht eine Palette die wir mit einer Seilwinde rausholen wollen was für Kräfte wirken da oben.
Rotationsleistung, Flaschenzug wurde auch angesprochen ob ich die Formel dafür kenne und wenn ich sie nicht wusste haben wir geschaut ob ich drauf komm durch Tipps was in der Formel stehen könnte (F*L=Fg*r)
Gewichtskraft Formel wollte er noch wissen, Trägerlast Feldlast wollte er hören, dann war die zeit auch schon um.
Drei Prüfer waren im Raum und einer hat mich auseinander genommen. Habe Bestanden aber die Punktzahl gibts erst in 2 - 3 Wochen, brauch 62 Punkte und hätte besser laufen können aber des wird schon. Hoffe konnte dem ein oder anderem helfen allen Viel Glück!!!!
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Welche Kräfte wirken, wenn eine Palette aus dem obersten Regal per Seilwinde herausgezogen wird?
-Wie lautet die Formel der Gewichtskraft?
-Was versteht man unter Traglast und Feldlast?
-Wie funktioniert ein Flaschenzug und wie lautet die Formel?
-Was ist Rotationsleistung?
-Wie kann man Kräfte bei einer Seilwinde oder Umlenkrolle bestimmen?
-Warum steigt die Kraft, wenn man schräg zieht?
-Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche Kräfte wirken, wenn eine Palette aus dem obersten Regal per Seilwinde herausgezogen wird?
Antwort:
Es wirken mehrere Kräfte gleichzeitig:
-
Gewichtskraft der Palette (Fg): wirkt senkrecht nach unten.
-
Zugkraft im Seil (Fz): wirkt entlang des Seils nach oben bzw. Richtung Winde.
-
Reibkraft: wirkt entgegen der Bewegung, zum Beispiel zwischen Palette und Regalboden.
-
Normalkraft: wirkt senkrecht auf die Auflagefläche der Palette.
-
Bei Umlenkrollen: zusätzliche Kräfte in den Seilabschnitten.
Je nach Winkel des Seils entsteht zusätzlich eine horizontale Komponente, die seitlich am Regal zieht.
Wie lautet die Formel der Gewichtskraft?
Antwort:
Die Gewichtskraft berechnet man mit:
Fg = m · g
m = Masse des Körpers
g = Erdbeschleunigung (ca. 9,81 m/s²)
Was versteht man unter Traglast und Feldlast?
Antwort:
-
Traglast:
Die maximale Last, die ein einzelner Balken, Träger oder ein Regalteil sicher tragen kann, bevor es sich verformt oder versagt. -
Feldlast:
Die maximale Last, die über ein gesamtes Feld oder eine Fläche verteilt werden darf.
Beispiel: Die einzelne Regalebene hat eine Gesamtfeldlast, die nicht überschritten werden darf — unabhängig davon, wie viele Gegenstände darauf stehen.
Wie funktioniert ein Flaschenzug und wie lautet die Formel?
Antwort:
Ein Flaschenzug teilt die Last auf mehrere Seilstücke auf.
Je mehr tragende Seilabschnitte vorhanden sind, desto geringer ist die Kraft, die man zum Heben benötigt.
Typische Formel für den Zusammenhang zwischen Kraft und Last:
F · L = Fg · r
Dabei bedeutet:
F = Zugkraft
L = Lastarm / Länge des wirkenden Hebels
Fg = Gewichtskraft
r = Radius bzw. Kraftarm
Bei Flaschenzügen kommt dazu:
mechanischer Vorteil = Anzahl der tragenden Seilstränge
Was ist Rotationsleistung?
Antwort:
Rotationsleistung beschreibt die Leistung, die bei einer Drehbewegung entsteht.
Sie berechnet sich aus:
P = M · ω
M = Drehmoment
ω = Winkelgeschwindigkeit
Einfach gesagt:
Je größer das Drehmoment und je schneller die Drehbewegung, desto größer die Rotationsleistung.
Wie kann man Kräfte bei einer Seilwinde oder Umlenkrolle bestimmen?
Antwort:
Durch Zerlegen der Kraft in klassische Komponenten:
-
senkrechte Komponente (Gewichtskraft)
-
parallele Komponente (Zugkraft entlang des Seils)
-
Aufteilen der Last auf mehrere Seilabschnitte
-
Berücksichtigung des Winkels: je schräger das Seil, desto größer die seitlichen Kräfte
Umlenkrollen verändern die Richtung der Kraft, aber nicht ihre Größe — außer man nutzt mehrere Rollen als Flaschenzug, dann verringert sich die nötige Kraft.
Warum steigt die Kraft, wenn man schräg zieht?
Antwort:
Weil ein Teil der Zugkraft in eine horizontale Komponente umgewandelt wird, die nicht zum Heben beiträgt.
Der effektiv wirkende Teil wird kleiner → man braucht insgesamt mehr Kraft, um dieselbe Last zu heben.
Schiefe Ebene – Zeichnen & Erkläre Fn, Fh, Fr, Fg, g, µ
Formelsammlung Stichwörterverzeichnis: Schiefe Ebene für Informationen
-
Schräge Fläche
-
Ein Klotz steht darauf
-
Kräfte einzeichnen:
-
Gewichtskraft nach unten
-
Hangabtriebskraft parallel zur Ebene
-
Normalkraft senkrecht zur Ebene
-
Reibungskraft entgegen der Bewegung
-
Erklärung
Die Gewichtskraft Fg = m x g teilt sich auf in:
Hangabtriebskraft:
-
FH=Fg x sin(α)
Normalkraft:
-
FN=Fg x cos(α)
Reibungskraft
-
FR=FN x µ
g steht für die Erdbeschleunigung oder Fallbeschleunigung:
-
Wert: g = 9,81 m/s²
-
Bedeutung: Wenn etwas herunterfällt, wird es jede Sekunde 9,81 m/s schneller.
-
g sagt dir, wie stark die Erde an etwas zieht.
μ ist die Reibungszahl oder Reibungskoeffizient.
Sie sagt aus, wie stark zwei Oberflächen aneinander „bremsen“.
-
Kein Reibwert: Eis auf Eis → μ ≈ 0,03 (fast keine Reibung)
-
Viel Reibung: Gummi auf Asphalt → μ ≈ 0,8–1,0 (Auto bremst gut)
Einfach gesagt: μ beschreibt, wie rutschig oder griffig zwei Flächen sind.
FH zieht den Körper nach unten,
FN drückt ihn auf die Fläche.
FR bremst uns ab. Wirkt entgegen der Bewegungsrichtung.

IHK Würzburg/Schweinfurt 02.2025
Formelsammlung nicht erlaubt
1. Thema Korrosion
* Welche Arten von Korrosion gibt es?
* Fragen zur elektrochemischen Spannungsreihe, z. B.: Kupfer, Eisen und Zink – welches Metall ist am edelsten, welches am unedelsten?
* Was passiert, wenn eine Kupferdachrinne und eine Dachrinne aus Zink gemeinsam verbaut werden?
* Wie lagert man unterschiedliche Materialien richtig?
2. Thema Statistik
* Was kann man aus einem Wahrscheinlichkeitsnetz und der Gaußschen Glockenverteilung ablesen?
* Welche Berechnungen kann man vornehmen?
3. Thema Arbeit und Leistung
* Definition von Arbeit und Leistung
* Wie errechnet man Leistung aus Arbeit, welche Formeln sind relevant?
* Bedeutung des Cosinus Phi und das dazugehörige Leistungsdreieck
In der schriftlichen Prüfung habe ich 42 Punkte erreicht und konnte in der mündlichen Prüfung 78 Punkte erzielen.
Mögliche Prüfungsfragen erstellt von BLH:
-Welche Arten von Korrosion gibt es?
-Was sagt die elektrochemische Spannungsreihe aus?
-Kupfer, Eisen, Zink – welches Metall ist am edelsten, welches am unedelsten?
-Was passiert, wenn Kupfer und Zink gemeinsam verbaut werden (z. B. Dachrinne)?
-Wie lagert man verschiedene Metalle richtig?
-Was kann man aus der Gaußschen Glockenkurve ablesen?
-Was kann man aus einem Wahrscheinlichkeitsnetz ablesen?
-Welche Berechnungen kann man durchführen?
-Wie definiert man Arbeit?
-Wie definiert man Leistung?
-Wie errechnet man Leistung aus Kraft, Weg und Zeit?
-Was bedeutet der Cosinus Phi im Leistungsdreieck?
Lösungsvorschlag von BLH:
Welche Arten von Korrosion gibt es?
Antwort:
Es gibt drei typische Korrosionsarten:
-
Chemische Korrosion:
Reaktion des Metalls direkt mit einem Gas oder einer Flüssigkeit, z. B. durch Säuren oder hohe Temperaturen. -
Elektrochemische Korrosion:
Entsteht in Verbindung mit Feuchtigkeit.
Das Metall gibt Elektronen ab und oxidiert (z. B. Rost an Eisen). -
Kontaktkorrosion (galvanische Korrosion):
Entsteht, wenn zwei unterschiedliche Metalle zusammen verbaut sind und Feuchtigkeit als Elektrolyt vorhanden ist.
Was sagt die elektrochemische Spannungsreihe aus?
Antwort:
Sie ordnet Metalle nach ihrer Fähigkeit ein, Elektronen abzugeben.
-
unedel = gibt leicht Elektronen ab
-
edel = gibt kaum Elektronen ab
Unedel → korrodiert zuerst
Edel → wird geschützt
Kupfer, Eisen, Zink – welches Metall ist am edelsten, welches am unedelsten?
Antwort:
-
Am edelsten: Kupfer
-
Mittelfeld: Eisen
-
Am unedelsten: Zink
Zink gibt Elektronen am leichtesten ab, Kupfer am schwersten.
IHK Formelsammlung Stichwort: Elektrochemische Spannungsreihe sind die Vergleiche. Kleiner Wert = unedler, wenn man zwei Werte miteinander vergleicht.
Was passiert, wenn Kupfer und Zink gemeinsam verbaut werden (z. B. Dachrinne)?
Antwort:
Es entsteht Kontaktkorrosion.
Das unedlere Metall (Zink) gibt Elektronen ab und korrodiert schneller.
Das edlere Metall (Kupfer) bleibt geschützt.
Bei einer Kupferdachrinne über einer Zinkdachrinne wird Zink sehr schnell zerstört – falsche Materialkombination.
Wie lagert man verschiedene Metalle richtig?
Antwort:
-
Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt
-
Keine direkten Metallkontakte zwischen edlen und unedlen Metallen
-
Abstandshalter oder Isoliermaterial verwenden
-
Bei längerer Lagerung: Ölen, Fetten oder Beschichten
-
Temperaturstabile Räume (keine starken Schwankungen)
Was kann man aus der Gaußschen Glockenkurve ablesen?
Antwort:
Die Gaußsche Glockenkurve zeigt die Verteilung von Messwerten um einen Mittelwert:
-
Die meisten Werte liegen in der Mitte (häufigster Bereich).
-
Je weiter man vom Mittelwert wegkommt, desto seltener treten Werte auf.
-
Sie zeigt Streuung, Toleranzen, Qualität und Fehlerhäufigkeiten.
Was kann man aus einem Wahrscheinlichkeitsnetz ablesen?
Antwort:
Ein Wahrscheinlichkeitsnetz zeigt, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Messwerte auftreten.
Es hilft, Ausreißer, Fehlerwahrscheinlichkeit und Qualitätsgrade einzuschätzen.
Es zeigt auch, ob die Daten normalverteilt sind.
Welche Berechnungen kann man durchführen?
Antwort:
-
Mittelwert (arithmetisches Mittel)
-
Standardabweichung
-
Spannweite
-
Median
-
Modal
-
Prozentuale Fehlerwahrscheinlichkeit
Wie definiert man Arbeit?
Antwort:
Arbeit entsteht, wenn eine Kraft über einen Weg wirkt:
W = F · s
Einheit: Joule (Nm)
Wie definiert man Leistung?
Antwort:
Leistung ist Arbeit pro Zeit:
P = W / t
Einheit: Watt
Wie errechnet man Leistung aus Kraft, Weg und Zeit?
Antwort:
Man setzt W = F x s in die Leistungsformel ein:
P = (F · s)
t
Wenn s / t die Geschwindigkeit v ist, gilt auch:
P = F · v
Was bedeutet der Cosinus Phi im Leistungsdreieck?
Antwort:
Der Cosinus Phi beschreibt die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung im Wechselstromnetz.
Er gibt an, wie viel der elektrischen Leistung wirklich genutzt werden kann.
-
Wirkleistung P = S · cos φ
-
Blindleistung Q = S · sin φ
-
Scheinleistung S = U · I
Ein hoher cos φ nahe 1 ist gut, weil wenig Blindleistung entsteht und die Maschine effizient arbeitet.